08.05.18 15:57

Jährlich werden an Düsseldorfs größtem Krankenhaus rund 60.000 Blutpräparate benötigt/ UKD-Blutspende ruft zum Spenden auf

Oberbürgermeister Thomas Geisel spendet Blut am UKD

Von: Stefan Dreising

Vier von fünf Menschen in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende oder Produkte, die aus einer Blutspende gewonnen werden, angewiesen. Viele Operationen und Therapien können nicht durchgeführt werden, wenn zu wenige Blutkonserven verfügbar sind. Aufgrund der Feiertage, Urlaubszeit sowie Grippe- und Erkältungswellen sinkt die Tendenz zur Blutspende jedoch traditionell.

"Ich unterstütze sehr gerne den Aufruf der Uniklinik,“ erklärte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel bei seinem Besuch in der UKD-Blutspende. (Foto: UKD/Timmermann)

Die Blutspendezentrale am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ruft generell dringend zum Spenden auf, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützte diesen Aufruf mit einem zweiten Besuch in der UKD-Blutspende am Dienstag, 8. Mai 2018. „Ich bin bereits seit vielen Jahren privat Blutspender. Eine Angelegenheit, die mir sehr am Herzen liegt“, so OB Geisel. „Innerhalb der Krankenversorgung ist Blut lebensrettend. Daher unterstütze ich sehr gerne den Aufruf der Uniklinik.“

Rund 60.000 Blutpräparate werden am größten Düsseldorfer Krankenhaus jährlich benötigt – davon etwa 12.000 Thrombozytenpräparate und der Rest Präparate aus Vollblutspenden von denen Erythrozyten-Konzentrate und Plasma-Präparate hergestellt werden können. Etwa ein Drittel der Blutpräparate wird für die Behandlung von Krebspatienten benötigt, es folgen Bluttransfusionen als Folge von Operationen und schweren Unfällen sowie bei Schwerkranken auf den Intensivstationen.

 

 

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