11.04.18 14:32

Zweite Vorlesung am 18. April

Joachim Gauck über „Deutschland, die Einwanderungsgesellschaft“

Von: Victoria Meinschaefer

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat die Heinrich-Heine-Gastprofessur 2018 übernommen. Nach der ersten Vorlesung im Januar setzt er nun seine erfolgreiche Vorlesungsreihe „Nachdenken über das Eigene und das Fremde“ fort. Am 18 April spricht Gauck ab 16 Uhr über „Deutschland, die Einwanderungsgesellschaft“.

Heine-Gastprofessor Joachim Gauck bei seiner ersten Vorlesung im Januar 2018, Foto: Wilfried Meyer

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei und findet im Hörsaal 3A, Geb. 23.01 der HHU statt. Neben den Studierenden und Angehörigen der Universität sind auch die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt herzlich eingeladen.

„Vielerorts leben Einheimische und Eingewanderte noch nebeneinander - in ihren eigenen Welten und mit ihren eigenen Werten“, so Joachim Gauck in der Ankündigung seiner zweiten Vorlesung. „Es ist offenkundig, dass sich weder die Politik noch die Zivilgesellschaft mit diesem Zustand abfinden darf. Es ist wichtig, über diese Frage im Gespräch zu bleiben – auch deshalb freue ich mich auf meinen nächsten Besuch an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und interessante Begegnungen.“

Die Heinrich-Heine-Gastprofessur ist ein Geschenk des Landes Nordrhein-Westfalen an die Universität zu ihrer Namensgebung im Jahr 1988. Vor Joachim Gauck waren u. a. Marcel Reich-Ranicki, Richard von Weizsäcker, Helmut Schmidt, Wolf Biermann, Siegfried Lenz, Durs Grünbein, Joschka Fischer, Karl Kardinal Lehmann und zuletzt Ulrich Wickert Heine-Gastprofessoren.

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