07.06.18 13:48

Verleihung der Lehrpreise der Medizinischen Fakultät am 6. Juni:

Besonders geschätzt: Praxisbezug, moderne Lehrmethoden und Begeisterungsfähigkeit

Von: Redaktion

Die Lehrpreise der Medizinischen Fakultät erhielten am gestrigen Abend Prof. Dr. Walter Däubener, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Dr. Carsten Döing, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie und Judith Mittelstädt, Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie.

Lehrpreise der Medizinischen Fakultät 2018: Dekan Prof. Dr. Nikolaj Klöcker mit Judith Mittelstädt, Dr. Carsten Döing und Prof. Dr. Walter Däubener

Die Studiendekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, verlieh im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizinstudium 2013/2020“ am 6. Juni die drei mit je 5.000 Euro dotierten Preise. Vorgeschlagen werden die Preisträger ausschließlich von den Studierenden der Fakultät. Das Preisgeld wird zur weiteren Verbesserung der Lehre verwendet.

Gute Lehre soll belohnt werden, deshalb zeichnet die Medizinische Fakultät jährlich besonders engagierte Dozierende in den Studiengängen Medizin und Zahnmedizin aus. Die Preisträger kommen in der Regel jeweils aus dem ersten und zweiten Studienabschnitt sowie der Zahnmedizin.

Mikrobiologe Prof. Dr. Walter Däubener erhielt den Preis für die Vorlesungsreihe „Medizinische Mikrobiologie“. Besonders die gut strukturierte, interaktiv gestaltete und praxisbezogene Vermittlung der Inhalte, ausgehend von einer akuten Erkrankungssituation „sorge für einen hohen Lerneffekt“, so die Begründung der Studierenden. Gelobt wird u.a. auch die inhaltliche Verknüpfung der Mikrobiologie zu anderen klinisch-theoretischen Fächern.

Große Zustimmung der Studierenden fand auch der Unterricht von Kinderarzt Dr. Carsten Döing zur „Pädiatrischen Fallbesprechung“, - vor allem durch seine Bedeutung für den ärztlichen Alltag. Die Aktualität der Inhalte, klinische Hintergründe und praktische Hilfestellung, die „schwer im Lehrbuch zu finden sind“ sorgten ebenfalls für viel Zustimmung. Und: Es gelänge Dr. Döing immer, die Studierenden durch anschauliches, praxisnahes und verständliches Erklären zu begeistern.

Zahnmedizinerin Judith Mittelstädt, wurde für den sog. „Phantomkurs der Zahnerhaltung“ ausgezeichnet. - Hier arbeiten die Studierenden an einem künstlichen Phantomkopf mit Kunststoffzähnen. - Optimale Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und die Vermittlung aller wichtigen Kenntnisse und Praktiken, die in der erhaltenden Zahnmedizin vor dem ersten Patientenkontakt von Bedeutung sind, nicht zuletzt ihre Fähigkeit, den Einzelnen zu fordern und zu fördern, heben die Studierenden besonders hervor. Gemeinsam ist allen Preisträgern, dass die Studierenden Praxisbezug, den Einsatz moderner und interaktiver Lehrmethoden, Begeisterungsfähigkeit und ein „offenes Ohr“ sowie Wertschätzung der Studierenden besonders honoriert haben.

Kontakt: Studiendekanin Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, ritz-timme(at)med.uni-duesseldorf.de, Prof. Dr. Ulrich Decking, Stv. Prodekan für Lehre und Studienqualität, ulrich.decking(at)uni-duesseldorf.de, Studiendekanat der Medizinischen Fakultät, Tel. 0211 /81-14165

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