04.07.17 13:10

Buchpräsentation

Comics als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft

Von: Victoria Meinschäfer

Einen Medien und Generationen übergreifenden Blick auf das Thema Migration wirft das von Angela Weber und Katharina Moritzen herausgegebene Buch „Tausend Bilder und eins“, das am 12. Juli um 19 Uhr in der alten Post (Kölner Str. 114) vorgestellt wird. Der Band ist aus einem zwischen Theorie und Praxis angesiedelten Universitätsprojekt zum Themenfeld Comic und Migration an der HHU Düsseldorf (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/ Medien- und Kulturwissenschaften) hervorgegangen.

Neben den Comics von Jugendlichen, die Studierende der HHU gemeinsam mit diesen erarbeiteten haben, enthält das Buch Essays und Interviews von und mit Philosophen, Literaten und Künstlern. Ausgehend von den Skizzen der Jugendlichen hat Katharina Moritzen (Kommunikationsdesignerin und Medienkulturwissenschaftlerin) jeden Textbeitrag – inspiriert durch die Verbindung Comic und Migration – individuell gestaltet. Die auf diese Weise bewirkte Verzahnung der verschiedenen Ebenen des Buches eröffnet dem Leser einen sehr weiten Horizont zu einem der meistdiskutierten Themen unserer Zeit und soll überdies dazu anregen, eine eigene (selbst)kritische Perspektive zu entwickeln.

Um dem Publikum die Vielstimmigkeit des Bandes auch zu Gehör zu bringen, wurde eine szenische Lesung entwickelt. Diese wird durch eine Videopräsentation der Comics und Zeichnungen aus dem Buch sowie einer Vertonung der Schüler-Comics auf der bildlichen Ebene gerahmt. 

Angela Weber/ Katharina Moritzen (Hg.): Tausend Bilder und eins. Comic als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft, transcript Verlag, Bielefeld 2017.

 

Weitere Informationen: undefinedprojekt-quovadis.de

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