02.02.12 12:18

Ehrung durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft:

Bundesverdienstorden 1. Klasse an Prof. Dr. Dieter Häussinger verliehen

Von: SD

Im Rahmen einer Feierstunde verlieh Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 1. Februar 14 Bürgerinnen und Bürgern Nordrhein-Westfalens den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Kraft ehrte auch Prof. Dr. Dieter Häussinger, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verlieh das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Prof. Dr. Dieter Häussinger (Foto: Wilfried Meyer).

2. Februar 2012 - Prof. Dr. Dieter Häussinger ist seit 1994 Ordinarius für Innere Medizin und Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Er war von 1997 bis zum Jahr 2000 und von 2006 bis 2007 Mitglied des Senats der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie von 1998 – 2002 Dekan der Medizinischen Fakultät. Seit dem Jahr 2003 bis heute ist er Mitglied im Fakultätsrat.

Prof. Häussinger ist ein überragender Wissenschaftler, der bereits ausgezeichnet mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem höchsten deutschen Wissenschaftspreis, als Ordinarius nach Düsseldorf kam. Er ist ein international renommierter Hepatologe, der zahlreiche hochrangige wissenschaftliche Projekte und Kooperationen aufgebaut hat. Er baute die HIV-Ambulanz des Universitätsklinikums aus, die eine feste Anlaufstelle für schwer HIV-erkrankte Patienten ist. Professor Häussinger engagiert sich zudem in vielen Patientenorganisationen, wie als Vorsitzender des "Wissenschaftlichen Beirates" der "Leberliga" in Düsseldorf.

Neben der Sprecherfunktion des Sonderforschungsbereichs 575 „Experimentelle Hepatologie“ und ebenso des im November letzten Jahres bewilligten neuen Sonderforschungsbereichs 974 „Kommunikation und Systemrelevanz bei Leberschädigung und Regeneration“, einer Klinischen Forschergruppe ( 217 „Cholestatische Leberkrankheiten“) der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sind an seiner Klinik zwei Humboldt-Arbeitsgruppen zu Hepatitisforschung, das klinische Cholestaselabor, die Tropenärztliche Betreuung des Deutschen Entwicklungsdiensts und das W. Hirsch Institut für Tropenmedizin an der Adama Universität Äthiopien angesiedelt.

Von 2000 bis 2006 gehörte Prof. Häussinger dem Medizinausschuss des Wissenschaftsrates an. Seit dem Jahr 2007 ist Prof. Häussinger Mitglied der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung deutsch-israelischer Projekte. Weiterhin ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Ärzte und Naturforscher Leopoldina und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

Prof. Häussinger hat der Leberforschung in Düsseldorf zu internationaler Geltung verholfen und sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, die Infektiologie am Standort Düsseldorf so auszubauen, dass sie in einem neuem Leber- und Infektionszentrum auch wichtige Funktionen für das Land Nordrhein-Westfalen übernehmen kann, wie die einzige Sonderisolierstation der Sicherheitsstufe 3 in Nordrhein-Westfalen.

undefinedPressemittteilung der Staatskanzlei

 

 

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