03.05.18 13:12

Neue Veröffentlichungen in Communications Biology und im Biophysical Journal

Neue Einblicke in molekulare Prozesse bei Parkinson

Einblicke in die Wechselwirkung des Proteins Alpha-Synuclein (blau) mit Membranen (weiß/rot) zeigen wie diese die Bildung von parkinsonrelevanten Proteinablagerungen (grün) sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. (Abbildung: HHU / M. Etzkorn)

Das Protein Alpha-Synuclein ist schwer zu fassen. Das Molekül, das eine zentrale Rolle bei der Parkinsonerkrankung spielt, wechselt seine Gestalt mehrere Tausend Mal pro Sekunde. Durch einen Trick ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) nun gelungen, die molekularen Eigenschaften des flatterhaften Proteins detailliert in Aktion zu entschlüsseln. Sie hatten das Molekül zunächst mit einer neuen Technik in seiner natürlichen wässrigen Umgebung schockgefroren und anschließend mittels Kernspinresonanzspektroskopie sichtbar gemacht.

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