01.03.18 08:45

Musikalische Lesung im Haus der Universität

Heine und die Frauen

Von: Redaktion

Am 9. März findet um 19 Uhr im Haus der Universität die musikalische Lesung „Ja, das Weib ist ein gefährliches Wesen. Ich weiß ein Lied davon zu singen“ statt. Dr. Andreas Turnsek spannt einen biographischen Bogen in Wort, Klang und Gesang über die Frauen, die Leben und Werk Heinrich Heines prägten: von der Mutter über die erste Liebe und Frauen, die ihm als jungen Mann einen Korb gaben - und so seine Karriere als Poet „befeuerten“ – bis zu seiner Frau Mathilde, die an seiner Seite war, als er sich in der Pariser Matratzengruft dem Ende entgegenschrieb

Der Vortrag berichtet von Damen des Kulturbetriebs, die Heine als Student kennen- und schätzen lernte, von mythischen Frauengestalten wie der „Loreley“, von Italienerinnen, die er „umschwärmte“, aber nicht verstehen konnte und von Prostituierten in London als Protagonistinnen seiner Sozial-Studien.

Der Vortrag lässt Heine zu Wort kommen über „seine“ Frauen. Von Gudrun Salger erstmals vertonte und mit dem Akkordeon gespielte Gedichte – gesungen von Stephanie-Marie Dawid – lassen Heines jeweilige Gemütslage zwischen Liebe und Leid, Schwärmerei und Schmerz anklingen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazitäten wird um Anmeldung bis zum 6. März unter undefined heine-und-die-frauen(at)web.de gebeten.

 

Vortrag: Dr. Andreas Turnsek

Gesang: Stephanie-Marie Dawid

Akkordeon / Gesang: Gudrun Salger M.A.

Grußwort: Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts

Veranstalterin: Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Presse und Kommunikation