22.09.17 12:00

Großer Erfolg durch Einwerbung von neun Tenure-Track-Professuren

Bund und Länder fördern HHU-Konzept für wissenschaftlichen Nachwuchs

Von: Julius Kohl / A.C.

Das „Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ wird in den kommenden Jahren neun neue Professuren für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ermöglichen. Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck: „Damit erhalten Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen an der HHU eine klare Karriereperspektive.“

Foto: Ivo Mayr

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesländer unterstützen im Rahmen ihres Förderprogramms für den wissenschaftlichen Nachwuchs die Einrichtung von neun neuen Professuren mit einem vorgezeichneten Karriereweg (engl.: „tenure track“) an der HHU. Damit ist die Universität Düsseldorf in einem hoch kompetitiven Umfeld erfolgreich: Fast alle Universitäten in Nordrhein-Westfalen haben sich an der Ausschreibung beteiligt.

„Mit den Tenure-Track-Professuren erhalten ausgezeichnete junge Forscherinnen und Forscher eine klare Perspektive für ihre wissenschaftliche Karriereplanung“, sagte Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck anlässlich der Ergebnismitteilung durch den gemeinsamen Projektträger des Bundes und der Länder am 21. September 2017 in Berlin. Prof. Steinbeck ergänzte: „Die neuen Professuren sind ein wichtiger Baustein zur Erreichung des strategischen Ziels der HHU, den wissenschaftlichen Nachwuchs nachhaltig bei ihrer Karriereplanung zu unterstützen.“

Mit den in den kommenden drei Jahren einzurichtenden Stellen werden verschiedene strategische Forschungsschwerpunkte an der HHU wie z.B. die Synthetischen Lebenswissenschaften weiter ausgebaut.

Die einzurichtenden Tenure-Track-Professuren werden zunächst für sechs bis acht Jahre aus den nun bewilligten Mitteln finanziert und dann dauerhaft durch die Universität übernommen. Gleichzeitig sieht das Konzept der HHU vor, die alternativen Karriereoptionen des mehr in der Lehre engagierten Universitätsdozenten und des Wissenschaftsmanagers zu stärken. Darüber hinaus wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter optimiert, was auch die Karrieren von Frauen in der Wissenschaft unterstützt.

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