Aktuelle Informationen

„Fit4Heine“-Ringvorlesung im SoSe 2018 für Geflüchtete

Die Heinrich-Heine-Universität bietet für bis zu 80 Geflüchtete kostenlose Deutsch-Intensivkurse an, die durch vielfältige und zielgerichtete Angebote der Studienvorbereitung ergänzt werden. Unter dem Stichwort „Fit4Heine“ fördert die Universität die Integration Geflüchteter ins Studium unter anderem durch interkulturelle Trainings und die Ringvorlesung. Dozenten der fünf Fakultäten an der HHU, aber auch Mitarbeiter des Studierendenservice und der Studierenden- und Prüfungsverwaltung erläuterten in der eigens für Geflüchtete eingerichteten Ringvorlesung, die dieses Jahr vom 17. bis zum 20. April 2018 stattfand, sowohl die Studienmöglichkeiten in verschiedenen Fächern, als auch die allgemeinen Voraussetzungen für ein Studium an der Universität.

Dabei wurden zu Beginn u. a. Fragen zur Bewerbung und Einschreibung und zur Anerkennung von Zeugnissen beantwortet. Nach einem Einführungsvortrag der Fachschaft der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät stellte Prof. Dr. Ulrike Neyer den Studiengang VWL vor. Durch die Vorträge von Dr. Ingrid-Charlotte Wolter (Anglistik), Esther Seyffarth M.A. (Computerlinguistik) und Dr. Susanne Keuneke (Sozialwissenschaften) konnten die Geflüchteten einen Einblick in die Studiengänge der Philosophischen Fakultät bekommen.
Einige Fächer der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurden von Prof. Dr. Claus Paßreiter (Pharmazie) und Prof. Dr. Martin Lercher (Informatik) vorgestellt. Prof. Dr. Ulrich Decking informierte die studieninteressierte Geflüchetete über das Medizinstudium 2020 und Prof. Dr. Nico Dragano gab eine allgemeine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem.

Auch einige studentische Initiativen wie die AG Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizinische Fakultät und die Refugee Law Clinic Düsseldorf waren vertreten und stellten ihre Aufgabenbereiche vor. Die AG Flüchtlingshilfe sind eine Gruppe von Medizinstudierenden, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die medizinische Versorgung von Flüchtlingen zu verbessern, u.a. begleiten die Studierenden die Flüchtlinge zum Arzt und wirken sprachlichen und psychologischen Barrieren entgegen. Bei der Refugee Law Clinic handelt es sich um ein Verein von Studierenden und Engagierten und bieten Geflüchteten und Asylsuchenden ab April 2017 kostenlose Rechtsberatung an. Dabei unterstützen sie u.a. bei der Antragstellung, Behördengängen und ähnlichen Anliegen.

Zusätzlich zu der Ringvorlesung besteht an der Heinrich-Heine-Universität immer die Möglichkeit, an vielen Lehrveranstaltungen/Vorlesungen als Gast teilzunehmen, um eine Vorstellung von der Studienkultur zu erhalten und einen Einblick in das jeweilige Fach zu bekommen.


Wahlfach "Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen"

Die AG Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der HHU ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die medizinische Versorgung von Geflüchteten zu verbessern. Hier geht es zu ihrer undefinedProjektskizze.

Im Rahmen des Studium Universale wird das Wahlfach "Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen" angeboten. undefinedmehr Informationen
Damit die Sprachbarriere überwunden werden kann, wurde mit dem Aufbau einer regionalen Dolmetscherdatenbank begonnen. Wer sich für die Arbeit als Übersetzer interessiert oder Fragen zum Wahlfach hat, kann an diese undefinedE-Mail schreiben.

Die AG Flüchtlingshilfe freut sich immer über neue Helfer bei ihren Treffen, die i.d.R. donnerstags um 17 Uhr im Fachschaftsraum in der O.A.S.E. stattfinden. Für Fragen zum Projekt: undefinedE-Mail.

Regelmäßig Rechtsberatung bei der Refugee Law Clinic Düsseldorf

Die offenen Sprechstunden finden an jedem

1. und 3. Mittwoch im Monat von 18:00-19:30 Uhr im Welcome Center am Hauptbahnhof (Heinz-Schmöle-Str. 7, 40227 Düsseldorf)

sowie an jedem

2. und 4. Dienstag im Monat von 15:30-17:00 Uhr im Welcome Point 01 (Münsterstr. 6, 40477 Düsseldorf) statt.

Die Refugee Law Clinic Düsseldorf (RLCD) existiert seit 2016 und wurde von einer Gruppe Studierender sowie weiteren Engagierter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gegründet.
Die Organisation bietet kostenlose Rechtsberatung für Asylsuchende und Geflüchtete an und steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Karl-Heinz Krems, Staatssekrätär des Justizministeriums von Nordrhein-Westfalen und wird vom ‘Studium Universale’ der Universität Düsseldorf unterstützt.
Die beratenden Studierenden erhalten in Vorlesungen sowie praxisorienterten Seminaren die relevanten Kenntnisse im Asyl-, Migrations- und Aufenthaltsrecht und werden fortlaufend geschult. Sie arbeiten mit Volljurist*innen des Asyl- und Migrationsrechts sowie Dolmetscher*innen zusammen, um eine hohe Beratungsqualität zu gewährleisten. So können sie Geflüchtete und Asylsuchende unter anderem bei Wohnortwechseln, Familiennachzug, weiteren Behördengängen und sonstigen Anliegen unterstützen.
Die Rechtsberatung bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse auf echte Fälle anzuwenden, sowie den Geflüchteten und Asylsuchenden einen niedrigschwelligen Zugang zu Rechtsberatung.

Mehr Informationen gibt es unter: www.rlc-duesseldorf.de

Die RLC bei facebook: www.facebook.com/rlcduesseldorf.

Die Homepage des Welcome Centers finden Sie undefinedhier.

Die Homepage des Welcome Points 01 finden Sie undefinedhier.

Einen Überblick auf alle Welcome Points in Düsseldorf finden Sie undefinedhier.


Sprachbuddys - Gemeinsam mit Geflüchteten

Mit dem Integrationsprojekt „Sprachbuddys - Gemeinsam mit Flüchtlingen“ soll eine Plattform geboten werden, damit Geflüchtete einfacher Kontakte und Freundschaften zur deutschen Bevölkerung aufbauen können. undefinedmehr

Hier ein Video zum Projekt!

App "Welcome to NRW"

„Welcome to NRW“ ist die offizielle App des Landes Nordrhein-Westfalen für Geflüchtete. Sie bündelt allgemeine und grundlegende Informationen und soll dabei helfen, sich in Nordrhein-Westfalen zu orientieren und zurechtzufinden. undefinedzur App

Internationales Netzwerk "Scholars at risk" (SAR)

Das Thema Geflüchtete spielt nicht nur in der Politik, sondern auch in der Wissenschaft eine große Rolle. Aus diesem Grund ist die HHU seit diesem Jahr Mitglied im weltweiten Netzwerk "Scholars at risk" (SAR). Dabei handelt es sich um ein internationales Netzwerk, in dem über 400 Hochschulen, Forschungsinstitutionen und andere Wissenschaftsorganisationen in 39 Staaten zusammenarbeiten, um gefährdete Forscher zu schützen und Werte wie die wissenschaftliche Freiheit zu stärken. Jedes Jahr unterstützt "SAR" hunderte Forscherinnen und Forscher durch befristete Stellen an Mitgliedsinstitutionen, vor-Ort-Hilfen für Forschende und ihre Familien und Rat und Vernetzung für Forschende und ihre Gastinstitutionen. Durch diese Plattform haben alle Wissenschaftler/innen an der HHU die Möglichkeit, in der im SAR-Netzwerk veröffentlichten Liste gefährdeter Wissenschaftler/innen möglicherweise Fachkolleg/innen zu finden, die sie gerne aufnehmen möchten. Über den folgenden Link können gefährdete Wissenschaftler/innen nach Fachgebieten gesucht werden: undefinedhier.

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Darüber hinaus können mit Hilfe der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung vermutlich Ende des Jahres 2017 erneut Stipendien für die gefährdeten Wissenschaftler/innen eingeworben werden, wenn sie nicht anderweitig in Projekte eingebunden werden können. undefinedmehr

"Science4Refugees" - Buddies der Forschung

Das Projekt "Science4Refugees - Forschungsbuddies" ist Teil der Initiative "Science4Refugees" der EU und ermöglicht Geflüchteten ein Netzwerk aufzubauen, um in ihrem Forschungsgebiet auf dem Laufenden zu bleiben und in Kontakt mit anderen Wissenschaftlern zu treten. undefinedmehr

"Chance-for-Science"

"Chance-for-Science" ist ein Projekt der Universität Leipzig und bietet Geflüchteten und in Deutschland lebenden Wissenschaftlern, Akademikern und Studierenden eine Plattform des Austausches. undefinedmehr

Ausstellung "Zwischenraum - Zwischen Innen und Außen"

Im Rahmen ihres Masterstudiums der Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität entstand ein Projekt von vier Studentinnen mit dem Titel "Zwischenraum - Zwischen Innen und Außen", das im November 2016 im Haus der Universität in Düsseldorf präsentiert wird.
In Form einer Ausstellung sowie eines ergänzenden Internetauftritts bietet es vier Menschen aus Syrien und dem Iran, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, einen Raum, ihre Freude am kreativen Schaffen mit der Öffentlichkeit zu teilen, sich selbst auszudrücken sowie einen Austausch mit der Öffentlichkeit anzuregen. undefinedmehr

Woche des Respekts - Pressemeldung

Hut ab: Ministerin Svenja Schulze hat Studierende, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, für ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Humanität geehrt. undefinedmehr



Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenJudith Nübold