Deutschlandstipendium: Stipendiaten stellten sich bei ihren Stiftern vor
05.07.2012 – Rund 30 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms „Chancen nutzen – Das Deutschlandstipendium an der HHU“ stellten sich am 03.07.2012 ihren Stiftern - Mitgliedern des Hochschulrates und unterschiedlicher Stiftungen - vor.

Die Persönlichkeiten, die als Stifter und Stipendiaten aufeinandertreffen, sichtbar und miteinander bekannt zu machen, ist ein Ziel des Stipendienprogramms der HHU. Deshalb stellten sich 30 Stipendiaten des Programms „Chancen nutzen – Das Deutschlandstipendium an der HHU“ ihren Stiftern - Mitgliedern des Hochschulrates und Vertreter unterschiedlicher Stiftungen - in Schloss Mickeln vor. (Bild: Stefan Klinker)
„Da ich einige Ihrer Biographien kenne und weiß, dass Sie interessante Persönlichkeiten haben, bin ich besonders stolz darauf, dass Sie bei uns studieren“, begrüßte Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper gemeinsam mit der Vorsitzenden des Hochschulrates, Anne-José Paulsen, und der Botschafterin für Stipendien, PD Dr. Hannelore Riesner, die studentischen Gäste des Treffens. Um zu zeigen, welche Persönlichkeiten und Fähigkeiten sich hinter den Namen der Stipendiaten verstecken, moderierte Prorektor Prof. Dr. Ulrich von Alemann eine Vorstellungsrunde. Hier zeigten die Studierenden ihr Engagement, das weit über Lernen und wissenschaftliche Arbeit an der Universität hinausgeht.
„Inflation – Deflation – Frustration. Was wir von den Kapitalmärkten erwarten (dürfen)“ – mit diesem Vortrag gab Hochschulrat Patrick Schwarz-Schütte einen fachlichen Input. Darüber hinaus ließ er so auch tief in eines für sein berufliches Leben als Geschäftsführer eines Investment-Unternehmens bestimmendes Thema blicken. Imke Schmidt, Masterstudierende im Fach Modernes Japan, und die BWL Bachelorstudierende Seyma Bozluk ergänzten mit Vorträgen, die jeweils ihre wissenschaftliche Arbeit und somit wichtige Themen ihrer Erfahrenswelt widerspiegeln.
Beziehungen zwischen Stiftern und Stipendiaten herzustellen, die über gelegentlichen Kontakt und Smalltalk hinausgehen, ist ein Ziel der Treffen. Dass dies im Rahmen des Programms „Chancen nutzen“ gut funktioniert, berichtet Aljona Merk, Stipendiatin des Ehrensenatoren Bernd Hebbering: „Ich konnte ein Problem vortragen, das ich habe. Und ich hoffe, dass ich unterstützt werde." So konkret können sich die geknüpften Beziehungen auswirken, zum Vorteil der Stipendiaten und der Stifter.
Mehr zum Treffen am 03.07.2012
Wichtig! Aktuell läuft die Bewerbungsfrist für das kommende Semester!
Studienanfänger können sich hier um ein Stipendium bewerben.
Das Deutschlandstipendium fördert seit drei Jahren besonders talentierte Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Diese weisen neben ihren exzellenten Studienleistungen oft weitere Besonderheiten im Lebenslauf auf wie nichtakademisches Elternhaus, kinderreiche Familien, Migrationshintergrund, alleinerziehend u. a. Bei gleichen fachlichen Leistungen wird ein soziales Engagement bei der Stipendienvergabe besonders berücksichtigt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten jeweils 300 Euro monatlich, wobei die Hälfte des Betrags durch Spenderinnen und Spender getragen und die andere Hälfte durch den Bund aufgestockt wird. Dieses Geld geht zu 100% direkt an die Studierenden, die jährlich neue Leistungsnachweise erbringen müssen. Insgesamt können dieses Semester voraussichtlich über 300 Stipendien vergeben werden.
Eine Besonderheit des „Chancen nutzen“- Programms an der HHU ist der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Stifterinnen und Stiftern. Innerhalb des Programms haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, an speziellen Veranstaltungen teilzunehmen z.B. Get-Together, Gesprächsrunden in den Unternehmen, Workshops der Organisationen an der Universität oder gemeinsame wissenschaftliche Kolloquien.

