HHU StartInfocenter HHUNews Detailansicht
11.09.17 09:47

Handelsblatt- sowie F.A.Z.-Ranking belegen:

Düsseldorfer Ökonomen sind Spitze: Vier Düsseldorfer unter den TOP-Volkswirten in Deutschland

Von: Carolin Grape

Düsseldorf, 11.09.2017 - Die Volkswirte der Heinrich-Heine-Universität: Justus Haucap, Jens Südekum, Hans-Theo Normann sowie Paul Heidhues haben sich in dem kürzlich erschienenen Forschungsranking des Handelsblatts erstmals unter den zwanzig forschungsstärksten Fakultäten im deutschsprachigen Raum platzieren können. In dem Ranking werden die Fachpublikationen sämtlicher Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Insgesamt belegen die Ökonomen der HHU Platz 17, nur auf Deutschland bezogen gehört die HHU sogar zu den Top 10.

Die TOP-Ökonomen (v.l.): Justus Haucap (Professor für Volkwirtschaftslehre und Direktor des Duesseldorf Institute for Competition Economics), Jens Südekum (Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre), Hans-Theo Normann (Professor für Spieltheorie und experimentelle Wirtschaftsforschung) sowie Paul Heidhues (Professor für Verhaltens- und Wettbewerbsökonomie). (Foto: HHU)

 

Somit gehören die drei Düsseldorfer Volkswirte Jens Südekum (Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre), Hans-Theo Normann (Professor für Spieltheorie und experimentelle Wirtschaftsforschung) sowie Paul Heidhues (Professor für Verhaltens- und Wettbewerbsökonomie) zu den 10% der forschungsstärksten Ökonomen in Deutschland.

Mehr als 3.000 Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum wurden für das Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten Volkswirte im deutschsprachigen Raum berücksichtigt. Bewertet wurde ausschließlich die reine volkswirtschaftliche Forschungsleistung.

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hat die Ranglisten mit Unterstützung durch das DICE erstellt. Unterstützt wird das Projekt vom Verein für Socialpolitik, der größten Vereinigung von Ökonomen in Europa. Das Handelsblatt-Ranking wurde erstmals 2006 publiziert.

F.A.Z.-Ranking

Justus Haucap, Professor für Volkwirtschaftslehre und Direktor des Duesseldorf Institute for Competition Economics (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität, gehört wie schon in den letzten Jahren zu den 30 Ökonomen, die im deutschsprachigen Raum wirklich Einfluss haben – nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Politik. Das zeigt das aktuelle F.A.Z.-Ökonomenranking, das ihn auf Rang 23 listet. Für die Ranglistenposition zählt, ob ein Forscher in überregionalen Medien Gehör findet, von Politikern als Ratgeber geschätzt wird und in der Wissenschaft Impulse gibt, die andere Forscher dazu bringen, die Arbeiten zu zitieren.

Das im Vergleich zum Handelsblatt-Ranking jüngere F.A.Z. -Ranking – erstmals 2013 erstellt - versucht, die Leistung eines Ökonomen in Deutschland, der Schweiz und Österreich umfassender zu bewerten. So werden neben der Forschungsleistung noch die zwei weiteren Kriterien Medien und Politikberatung untersucht. Um zu Deutschlands wichtigsten Ökonomen zu gehören, muss ein Wirtschaftsforscher in mindestens zwei Feldern Resonanz vorweisen können: in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit, also in Politik und Medien.

Auch hier ist das DICE nicht nur personell im Ranking vertreten sondern erhebt einen Teil der Daten für die F.A.Z. in Zusammenarbeit mit dem Medienforschungsinstitut Media Tenor International, dem Verein für wissenschaftliche Politikberatung Econwatch, der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und dem Wissenschaftsverlag Elsevier. In der Gesamtverrechnung zählen der Einfluss in Medien und Politik je einfach, der in der Forschung doppelt.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Presse und Kommunikation