19.11.09 00:00

Therapie von Bewegungsstörungen: Klinisch-ambulante Kooperation zieht positive Bilanz

By: sd

Düsseldorf. Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wurde im April 2009 ins Leben gerufen. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung der von Bewegungsstörungen betroffenen Patienten zu optimieren, indem es eine Lücke in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungsstörungen schließt. Deshalb stehen gemeinsame Sprechstunden der teilnehmenden Schwerpunktpraxen mit den Klinikärzten im Vordergrund, in denen bisher mehr als 200 Fälle besprochen werden konnten.Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wurde im April 2009 ins Leben gerufen. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung der von Bewegungsstörungen betroffenen Patienten zu optimieren, indem es eine Lücke in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungsstörungen schließt. Deshalb stehen gemeinsame Sprechstunden der teilnehmenden Schwerpunktpraxen mit den Klinikärzten im Vordergrund, in denen bisher mehr als 200 Fälle besprochen werden konnten.

Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wurde im April 2009 ins Leben gerufen. Es besteht aus einer eng strukturierten Zusammenarbeit neurologischer Praxen im Raum Düsseldorf und dem Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums (Leiter: Prof. Dr. Schnitzler). Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung der von Bewegungsstörungen betroffenen Patienten zu optimieren, indem es eine Lücke in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungsstörungen schließt. Deshalb stehen gemeinsame Sprechstunden der teilnehmenden Schwerpunktpraxen mit den Klinikärzten im Vordergrund, in denen bisher mehr als 200 Fälle besprochen werden konnten.

 

Die Beteiligten ziehen nun eine positive Halbzeitbilanz der einjährigen Pilotphase. Dr. Martin Südmeyer, Oberarzt der Neurologischen Klinik, hat das Modellprojekt konzipiert: "Wir freuen uns über die Möglichkeit, gemeinsam mit den niedergelassenen Kollegen effektiv und unmittelbar über das Behandlungsspektrum von Bewegungsstörungen sprechen zu können, wobei für den Patienten die gewohnte Atmosphäre der jeweiligen Praxis gewahrt bleibt. Dies führt nicht zuletzt aufgrund des Beiseins des vertrauten Arztes zu einem Abbau von Schwellenangst." Damit einher gehe auch eine höhere Akzeptanz modernster Therapieverfahren, wie zum Beispiel der Hirnschrittmachertherapie (Tiefe Hirnstimulation).

 

Langfristig bietet das Projekt darüber hinaus einen regelmäßigeren Austausch zwischen niedergelassenen Neurologen und dem Universitätsklinikum, was die Therapiequalität von Bewegungsstörungen in Zukunft nachhaltig verbessern kann. Zweifelsfrei lässt sich dieses Modell auch auf andere medizinische Disziplinen und Krankheitsfelder übertragen.

 

Aufgrund der positiven Zwischenbilanz soll das Projekt nach der einjährigen Pilotphase fortgeführt und räumlich und inhaltlich erweitert werden. Weitere Schwerpunktpraxen im Rheinland werden sich der Kooperation anschließen. Außerdem werden zukünftig folgende Fragestellungen untersucht: Dazu gehört die Frage nach den Effekten und der Patiententeilnahme an ergänzenden, nicht-medikamentösen Therapien, z. B. der Physiotherapie sowie gesundheitsökonomische Aspekte und nicht-motorische Komplikationen, die ebenfalls zu Analyse auf der Agenda stehen. Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wird durch Teva/Lundbeck und durch die Deutsche Parkinsonvereinigung (dPV) unterstützt.

 

Kontakt: Dr. Martin Südmeyer, Dr. Lars Wojtecki, Neurologische Klinik, Tel.: 0211 / 81-16756Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wurde im April 2009 ins Leben gerufen. Es besteht aus einer eng strukturierten Zusammenarbeit neurologischer Praxen im Raum Düsseldorf und dem Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums (Leiter: Prof. Dr. Schnitzler). Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung der von Bewegungsstörungen betroffenen Patienten zu optimieren, indem es eine Lücke in der medizinischen Versorgung von Patienten mit Bewegungsstörungen schließt. Deshalb stehen gemeinsame Sprechstunden der teilnehmenden Schwerpunktpraxen mit den Klinikärzten im Vordergrund, in denen bisher mehr als 200 Fälle besprochen werden konnten. Die Beteiligten ziehen nun eine positive Halbzeitbilanz der einjährigen Pilotphase. Dr. Martin Südmeyer, Oberarzt der Neurologischen Klinik, hat das Modellprojekt konzipiert: "Wir freuen uns über die Möglichkeit, gemeinsam mit den niedergelassenen Kollegen effektiv und unmittelbar über das Behandlungsspektrum von Bewegungsstörungen sprechen zu können, wobei für den Patienten die gewohnte Atmosphäre der jeweiligen Praxis gewahrt bleibt. Dies führt nicht zuletzt aufgrund des Beiseins des vertrauten Arztes zu einem Abbau von Schwellenangst." Damit einher gehe auch eine höhere Akzeptanz modernster Therapieverfahren, wie zum Beispiel der Hirnschrittmachertherapie (Tiefe Hirnstimulation). Langfristig bietet das Projekt darüber hinaus einen regelmäßigeren Austausch zwischen niedergelassenen Neurologen und dem Universitätsklinikum, was die Therapiequalität von Bewegungsstörungen in Zukunft nachhaltig verbessern kann. Zweifelsfrei lässt sich dieses Modell auch auf andere medizinische Disziplinen und Krankheitsfelder übertragen. Aufgrund der positiven Zwischenbilanz soll das Projekt nach der einjährigen Pilotphase fortgeführt und räumlich und inhaltlich erweitert werden. Weitere Schwerpunktpraxen im Rheinland werden sich der Kooperation anschließen. Außerdem werden zukünftig folgende Fragestellungen untersucht: Dazu gehört die Frage nach den Effekten und der Patiententeilnahme an ergänzenden, nicht-medikamentösen Therapien, z. B. der Physiotherapie sowie gesundheitsökonomische Aspekte und nicht-motorische Komplikationen, die ebenfalls zu Analyse auf der Agenda stehen. Das "Düsseldorfer klinisch-ambulante Kooperationsprojekt" wird durch Teva/Lundbeck und durch die Deutsche Parkinsonvereinigung (dPV) unterstützt. Kontakt: Dr. Martin Südmeyer, Dr. Lars Wojtecki, Neurologische Klinik, Tel.: 0211 / 81-16756

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