08.03.18 17:09

Vortrag und anschließende Podiumsdiskussion mit UKD-Experten und ehemaliger Patientin der Palliativmedizin

Unaussprechlich: Sterben, Tod und Trauer – immer noch tabu?

By: Stefan Dreising

Er ist ein Teil des Lebens und doch spricht kaum einer gerne über ihn: Der Tod und seine Folgen. Professor Dr. Traugott Roser beschäftigt sich in seinem Vortrag am Mittwoch, 21. März 2018, am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) mit der Frage, inwieweit Sterben, Tod und die darauffolgende Trauer immer noch Tabuthemen sind. In einer anschließenden Podiumsdiskussion spricht der Theologe zudem mit Experten aus verschiedenen Bereichen am UKD.

Am 21. März spricht Professor Traugott Roser über die Themen Sterben, Tod und Trauer in der O.A.S.E (im Hintergrund) auf dem Campus des UKD. Foto: UKD/Timmermann

Mit dabei auch eine ehemalige Patientin der Palliativmedizin, die mit 25 Jahren für einige Tage auf der Palliativstation der Düsseldorfer Uniklinik lag und von ihren und den Erfahrungen ihrer Angehörigen berichten wird. Das Außergewöhnliche: Dank der auch bei Palliativpatienten weiterhin so wichtigen, interdisziplinären Zusammenarbeit der Experten der Düsseldorfer Unimedizin konnte die junge Frau doch noch geheilt werden und ist nun selbst Ärztin.

Vortrag: Blick auf die Themen Sterben, Tod und Trauer

Professor Dr. Traugott Roser ist Professor für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und war lange Zeit Sprecher des Arbeitskreises „Spirituelle Begleitung“ der Sektion Seelsorge in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Seine besonderen Forschungsschwerpunkte liegen in der Seelsorgetheorie und -praxis, Spiritual Care und der Palliativmedizin.

„Als Vortragender ist Professor Roser für uns ein absoluter Glücksfall“, erklärt Dr. Martin Neukirchen, Leitender Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin (IZP) am UKD, welches die Veranstaltung gemeinsam mit der Katholischen und Evangelischen Klinikseelsorge und dem Klinischen Ethikkomitee organisiert. „Professor Roser kann auf einer sehr persönlichen Ebene sprechen, da er selber als Angehöriger eines Palliativpatienten Erfahrungen gesammelt hat. Er blickt auf die Themen Sterben, Tod und Trauer von verschiedenen Sichtweisen: Von einer persönlichen, einer wissenschaftlichen und – in seiner Funktion als Theologe -  auch sehr spirituellen Blickrichtung.“

Podiumsdiskussion: UKD-Experten und ehemalige Palliativ-Patientin

An der anschließenden Podiumsdiskussion werden neben Professor Roser auch Professor Tanja Fehm (Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), Professor Rainer Haas (Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie) sowie Dr. Thorsten Trapp (stellvertretender Vorsitzender des klinischen Ethikkomitees und Medizinethiker am UKD) teilnehmen. Besonderer Gast wird zudem eine ehemalige Patientin der Palliativmedizin an der Düsseldorfer Uniklinik sein. Sie wird von ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema des eigenen Todes und den Erfahrungen ihrer Angehörigen berichten.

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Jascha Habeck, Dipl. Sozialpädagoge und Radiojournalist (Westdeutscher Rundfunk).

Öffentlicher Vortrag: „Unaussprechlich: Sterben, Tod und Trauer – immer noch tabu?“, Mittwoch, 21. März 2018, 18.00 Uhr, Veranstaltungsort: Forum des Austauschs O.A.S.E auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf

Kontakt: Dr. Martin Neukirchen, Leitender Arzt Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin (IZP), Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf, Tel.  0211/81-08700, E-Mail: Martin.Neukirchen(at)med.uni-duesseldorf.de

 

 

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