SelmaMeyerMentoring

Der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs kann außerordentliche Qualifikationen vorweisen und ist beruflich ambitioniert, trotzdem bleibt den Frauen immer noch viel zu häufig der Eintritt in die Führungselite der Wissenschaft verschlossen. An diesem Punkt setzt das SelmaMeyerMentoring an, welches 2006 auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen wurde.
Es wird in seinen Bereichen WISS, MED und GRAD durch die Wissenschaftlichen Beiräte unterstützt und beraten. Schirmherr des Programms ist der Rektor der Heinrich-Heine-Universität.

Das Mentoring-Programm dient als Personalentwicklungsstrategie des beruflichen Fortschritts des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses. Mentoring unterstützt qualifizierte und engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei, ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu identifizieren, zu entwickeln und diese systematisch in ihre Berufsplanung einzubinden.

Das Programm wurde inzwischen dreistufig ausgebaut und richtet sich an Doktorandinnen, promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschafterlinnen im fortgeschritten Habilitationsprozess bzw. bereits habilitierte Wissenschaftlerinnen.

Im April 2012 startete bereits der fünfte Durchgang von SelmaMeyerWISS. Damit haben bereits über 100 Wissenschaftlerinnen das Mentoring erfolgreich abgeschlossen und verbleiben im Netzwerk. Der Erfolg des SelmaMeyerMentoring-Programms beruht auf dem dreigliedrigen Aufbau von Mentoringbeziehung (Tandem), Seminaren und Netzwerkarbeit und wird wesentlich vom ehrenamtlichen Engagement der Mentorinnen und Mentoren getragen.

Um den speziellen Anforderungen im Bereich der Medizin gerecht zu werden, startete im Wintersemester 2009/2010, als Gemeinschaftprojekt der Gleichstellungsbeauftragten und der Medizinischen Fakultät, mit SelmaMeyerMED ein Programm speziell für Medizinerinnen und Naturwissenschaftlerinnen in der Medizin. Die Initiative wird vom Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums maßgeblich getragen.

Ende 2011 lief der erste Durchgang SelmaMeyerMED-Start aus, zeitlich startete die zweite Runde. Die Laufzeit von SelmaMeyerMED-Pro endete im März 2012, im Anschluss ist auch hier eine Fortsetzung in Planung. 

SelmaMeyerMED-Grad für Doktorandinnen im Graduiertenkolleg 1033 (DFG finanziert) wurde als ein erstes Mentoring-Programm für ein englischsprachiges Graduiertenkolleg aufgelegt, das modellhaften Charakter auch für den Bereich der Universität im engeren Sinne haben soll. Im Dezember 2011 startete ein neues Graduiertenprogramm, SelmaMeyerGRAD für Doktorandinnen und SelmaMeyerGRAD+ für promovierte Wissenschaftlerinnen in Drittmittelprojekten der DFG. 

Mit SelmaMeyerPROF   begann erstmalig im Dezember 2011 ein Mentoring-Programm, das Wissenschaftlerinnen aller Fakultäten gezielt auf professorale Leitungsaufgaben vorbereitet.

Konzept, Ziele und Zielgruppen
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