12.07.12 14:06

Rektorat:

Prorektoren geben den Staffelstab weiter

Von: S.D. / J.K. / V.M.

12.07.2012 - Zwei Prorektoren der Heinrich-Heine-Universität verabschieden sich in diesem Sommer aus ihrem Amt. Prof. Dr. Klaus Pfeffer (am 30.06.2012) und Prof. Dr. Ulrich von Alemann (am 30.08.2012) scheiden aus dem Rektorat aus, ihre Nachfolger sind Prof. Dr. Alfons Schnitzler, der neue Prorektor für das Ressort "Strukturentwicklung", und Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung, die künftig für das Ressort „Studienqualität und Gleichstellung“ zuständig ist.

Prof. Dr. Alfons Schnitzler (links) erhielt von Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper am 12. Juli 2012 die Ernennungsurkunde zum Prorektor für Strukturentwicklung (Foto: Stefan Klinker).

Alfons Schnitzler wurde 1960 in Hillesheim geboren. Er studierte Humanmedizin in Aachen, Kiel und Cambridge / UK. Nach Approbation (1986) und Promotion (1992) in Kiel, wissenschaftlichen Tätigkeiten und klinischer Weiterbildung mit Facharztanerkennung in Psychiatrie und Neurologie in Düsseldorf sowie Forschungsaufenthalten in Vancouver und Helsinki erfolgte 1998 die Habilitation in Neurologie und Neurophysiologie an der Heinrich-Heine-Universität. Anschließend war er dort als Oberarzt und Leiter einer Forschergruppe tätig und wurde 2006 auf eine W2-Professur für Neurologie berufen. 2007 hatte er einen Chair for Neuroscience and Neurology am Wales Institute of Cognitive Neuroscience in Bangor/UK inne. Von dort folgte er 2008 dem Ruf auf die W3-Professur für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität und ist seither Direktor des gleichnamigen Instituts sowie Ärztlicher Leiter des Bereichs Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Neurologischen Klinik. Rufe auf Lehrstühle für Kognitive Neurowissenschaften in Vancouver (2005) und für Neurologie in Bochum (2007) lehnte er ab.

Zu seinen Kernaufgaben als Prorektor gehören die Entwicklungsplanung der Struktur der Universität und die leistungsorientierte Mittelvergabe.

Ricarda Bauschke-Hartung wurde 1966 in Wolfenbüttel geboren und studierte nach dem Abitur Germanistik und Romanistik an der FU Berlin. Von 1990 bis 2001 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Germanistik der FU Berlin. 1995 wurde dort sie mit einer Arbeit über Walther von der Vogelweide promoviert. Von 2001 bis 2003 war sie Forschungsstipendiatin der DFG, nach der sich daran anschließenden Elternzeit habilitierte sie sich 2006 über Herborts von Fritzlar Trojaroman. 2006 übernahm sie eine Professur für Deutsche Philologie an der Universität Freiburg. Ein zweijähriges Fellowship am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) schlug sie wegen des Rufes nach Düsseldorf aus. Seit Oktober 2008 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Heinrich-Heine-Universität, seit April 2010 Geschäftsführerin des Instituts für Germanistik.

Ricarda Bauschke-Hartung wird sich im Rektorat um die Belange der Lehre und der Sicherung der Studienqualität kümmern und sich zudem dem Thema „Gleichstellung“ widmen.

Nach Jahren erfolgreicher gemeinsamer Arbeit verabschieden sich die Prorektoren Prof. Dr. Klaus Pfeffer und Prof. Dr. Ulrich von Alemann aus ihren Ämtern.

Klaus Pfeffer, bisher als Prorektor für die Strukturplanung der Universität verantwortlich, ist bereits zum 30. Juni 2012 ausgeschieden. Er widmet sich nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes ‚Hochschulentwicklungsplan‘ wieder verstärkt seiner wissenschaftlichen Arbeit. Prof. Pfeffer hat als erfahrener exzellenter Wissenschaftler als Prorektor besondere Akzente gesetzt. „Insbesondere mit seinem Engagement für den Hochschulentwicklungsplan hat er sich um die Universität außerordentlich verdient gemacht“, so Prof. Dr. Dr. Michael Piper, Rektor der HHU.

Zum 1. September tritt Ulrich von Alemann, Prorektor für Lehre und Studienqualität, in den Ruhestand. Mit großem Einsatz hat er es geschafft, die Studienqualität an der Universität nachhaltig zu erhöhen. Hier hat das von ihm initiierte Programm „iQu“ Maßstäbe gesetzt und Exzellenz in der Lehre etabliert. „Mit Prof. von Alemann verabschieden wir einen ‚Macher‘, der sich mit Herzblut und Geschick für die Universität eingesetzt hat. Seine Arbeit und Ideen haben die HHU auf Jahre hinaus geprägt“, betont Prof. Piper. „Wir wünschen beiden ausgeschiedenen Prorektoren für den kommenden Lebensabschnitt und die vor ihnen liegenden Aufgaben alles Gute und weiterhin viel Erfolg!“

 

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