29.11.17 15:34

6. Düsseldorfer Symposium für Kinder- und Jugendrheumatologie

Diagnostische Verfahren, Komplikationen und Prognose rheumatischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Von: Susanne Dopheide

Alleine in Deutschland gibt es über 40.000 Kinder, die an Rheuma in unterschiedlichster Form erkrankt sind, mit jährlich rd. 1.000 Neuerkrankungen. Die Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie stellt in ihrem jährlichen Symposium in diesem Jahr die Themen Diagnostik, Komplikationen und erwartbaren Verlauf der Erkrankung in den Mittelpunkt.

Bei "Kinderrheuma" unterscheiden sich nicht nur die Krankheitsbilder vom Rheuma bei Erwachsenen sondern auch die Diagnose, der Krankheitsverlauf und die Therapiemöglichkeiten, das sagt die Deutsche Kinderrheumastiftung.

Kirsten Minden aus dem Deutschen Rheumaforschungszentrum an der Berliner Charité stellt die Ergebnisse dreier großer Studien vor allem im Hinblick auf die Versorgungssituation und Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vor. Dr. Prasad Oommen erläutert Zusammenhänge zum Mikrobiom von Rheumapatienten, die darauf hinweisen, dass die (Fehl)-Besiedelung durch Mikroorgansimen eine Rolle bei der Entstehung rheumatischer Erkrankungen spielen kann. PD Dr. Hakan Pilge, Klinik für Orthopädie spricht über die seltene, aber gefürchtete Komplikation der Osteochondrosis dissecans, die Gelenkflächendefekte verursachen kann. Basis der Daten ist u.a. eine Fallserie gemeinsamer Patienten aus unserer Ambulanz für Kinder- und Jugendrheumatologie.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass auch Kinder an Rheuma erkranken können, selbst Kleinkinder in den ersten Lebensjahren. Durch diese Unwissenheit wird oft erst sehr spät eine entsprechende Diagnose gestellt, wodurch wertvolle Zeit für eine erfolgreiche Behandlung verloren geht.

Kontakt: Dr. Prasad Oommen, Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Direktor Prof. Dr. Arndt Borkhardt, Tel.: 03211 / 81-17662,undefinedPrasad.Oommen(at)med.uni-duesseldorf.de

 

 

 

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Presse und Kommunikation