Termin

Titel:
Öffentliche Ringvorlesung: Vélomanie?!

Datum / Uhrzeit:
02.05.17   /  20:00 - 22:00

Veranstalter:
Philosophischen Fakultät, Institut für Romanistik


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

Vélomanie?! Facetten des Radsports zwischen Mythos und Ökonomie

Die Tour de France assoziieren wir mit sportlichen Spitzenleistungen, mit Kampf und Ausdauer. Wir denken an dramatische Schlusssprints oder beeindruckende Bergetappen. Das bekannteste Radrennen der Welt, welches erstmals 1903 stattfand, steht für das Ringen mit der Zeit, den Gegnern und den eigenen Kräften.

In der Zeit vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 erfolgt der Grand Départ der Tour de France in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Begleitend zu diesem Sportgroßereignis hat das Institut für Romanistik der Heinrich-Heine-Universität die interdisziplinäre Ringvorlesung Vélomanie?! Facetten des Radsports zwischen Mythos und Ökonomie organisiert. In den Vorträgen, Lesungen und Diskussionsrunden wird aus aktuellen Perspektiven der Sportgeschichte, Sportökonomie, des Marketings, der Sportmedizin, der Philosophie, der Literatur- und Kulturwissenschaften sowie der Sprachwissenschaft nicht nur der Radrennsport beleuchtet, sondern auch das Fahrrad und das Fahrradfahren.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, an interessierte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, sowie an alle (Rad-) Sportfans und Frankreichfreunde. Die Einzelveranstaltungen finden im Haus der Universität am Schadow-Platz, in unmittelbarer Nähe zu Altstadt und Kö-Bogen, statt.

Prof. Dr. Gottfried Vosgerau, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

"Wer weiß am meisten übers Radfahren? Zum Selbstwissen von Radprofis"

Prof. Dr. Gottfried Vosgerau studierte Philosophie, Allgemeine Sprachwissenschaft und Kognitionswissenschaft in Freiburg und Bonn. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den philosophischen Instituten in Tübingen und Bochum, wo er 2007 promoviert wurde. Seit 2009 vertritt er die Professur für die Philosophie des Geistes und der Kognition an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Abstract zum Vortrag "Wer weiß am meisten übers Radfahren?

Zum Selbstwissen der Radfahrer" Wer – wie ich – keine Ahnung vom Radsport hat, ist angewiesen auf Andere, die mehr darüber wissen. Wen aber frage ich am besten, wenn ich möglichst viel über das Radfahren lernen möchte? Den Radsportprofi selbst oder lieber seine Trainer? Oder vielleicht den Sportkommentator, dessen Beruf es ist, Laien von dem Sport zu berichten? Ich möchte diese Fragen als Ausgangpunkt nehmen, um in die Debatte um unterschiedliche Formen des Wissens einzuführen und zu diskutieren, wie diese Wissensformen zusammenhängen. Dabei werde ich besonders auf die Frage eingehen, ob das subjektive Erleben des Radprofis und sein Wissen darüber ("Selbstwissen") ihn in eine bessere Position bringen, was die "Qualität" seines Wissens angeht.

undefinedWeitere Informationen


Zurück

Verantwortlich für den Inhalt: