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Team 08/09

by Thorsten Henze last modified 2009-08-29 15:46

Das Düsseldorfer Jessup Team 08/09 besteht aus Carina von Contzen, Désirée Gobbers, Daniela Alexandra Hartmann, Maike Richterich und Antonia Täumer. Das Team wird von Michael Vetter gecoacht.


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Das Team bei der nationalen Vorausscheidung in Münster

Team members


 CContzen

Carina von Contzen studiert im dritten Semester Jura an der Heinrich-Heine-Universität. Die 20jährige erhofft sich von der Teilnahme am Philip C. Jessup Moot Court, ihre fachspezifischen Englischkenntnisse zu verbessern und Kontakte zu Jurastudenten anderer Universitäten zu knüpfen. Zudem hält sie das Moot Court-Semester für die ideale Gelegenheit, ihre persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln: „Ich freue mich schon sehr darauf, mich außerhalb des eher theoretischen Studienalltags gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen in das völkerrechtliche Themengebiet einzuarbeiten und erste praktische Erfahrungen zu sammeln.“ Bereits während ihrer Schulzeit nutzte Carina Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, um ihr Wissen selbstständig durch die Arbeit im Team zu erweitern. Die gebürtige Frechenerin ist zudem Mitglied des Unichores und reitet gerne.

 DGobbers

Désirée Gobbers begann ihr Studium der Rechtswissenschaften im Oktober 2006 an der Heinrich-Heine-Universität. Die 20jährige war schon immer daran interessiert, in der englischen Sprache zu arbeiten, weshalb sie sowohl den Begleitstudiengang „Anglo-Amerikanisches Recht“ sowie ein rechtsvergleichendes Seminar zum deutschen und amerikanischen Verfassungsrecht belegte. Seit April 2007 ist Désirée studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre von Professor Dietlein und am Zentrum für Informationsrecht. Die Teilnahme an Moot Court sieht sie als einmalige Chance an: „Der Moot Court ermöglicht es neben dem Studienalltag bereits einen Einblick in das anwaltliche Arbeiten zu erlangen. Darüber hinaus freue ich mich darauf meine fachspezifischen Englischkenntnisse auf eine spielerische Art und Weise zu verbessern.“ Désirée weiß besonders die Arbeit im Team zu schätzen, da auf diese Weise jeder von den Stärken der anderen profitieren kann. Ihre Teamfähigkeit stellte sie in der Vergangenheit bereits durch jahrelanges Mitwirken in einer Tennismannschaft unter Beweis.

 DHartmann

Daniela Alexandra Hartmann ist die einzige waschechte Düsseldorferin im diesjährigen Jessup-Team. Die 21jährige, die seit dem Wintersemester 2005/06 an der Heinrich-Heine-Universität Rechtswissenschaften studiert, ist sich über das „Privileg“ einer Teilnahme am Philip C. Jessup-Moot Court sehr wohl bewusst: „Der Moot Court bietet mir besondere Möglichkeiten, die sich im normalen Lauf eines Jura-Studiums nicht ergeben, und ich weiß, dass nur wenige Studenten diese tolle Erfahrung machen können. Ich hoffe, dabei zusätzlich meinen englischen Wortschatz erweitern und meine rhetorischen Fähigkeiten verbessern zu können.“ Daniela spricht nicht nur Englisch, sondern besitzt auch Kenntnisse der italienischen Sprache. Sie begeistert sich für Sport, spielt gerne Badminton und tanzt für ihr Leben gerne. Sie war acht Jahre lang Mitglied einer Tanzgruppe und betrieb dies auf Wettkampfniveau.

 MRichterich

Maike Richterich fiebert dem kommenden Jessup Moot Court erwartungsvoll entgegen:  „Ich erhoffe mir eine aufregende und lehrreiche Zeit mit meinen Teamkolleginnen, in der wir zusammenwachsen und gemeinsam die Herausforderung des Moot Courts meistern werden. Außerdem freue ich mich, diese einzigartige Chance nutzen zu können, juristische Theorie in der Praxis kennen zu lernen, rechtliche Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu bearbeiten und gleichzeitig meine Englischkenntnisse sowie meine Rhetorik zu verbessern.“ Die 21-Jährige nahm 2007 an einer Model United Nations-Konferenz teil, wo sie zum ersten Mal völkerrechtliche Luft schnupperte.  Nachdem das Interesse an diesem Rechtsgebiet geweckt war, entschied sich bewusst für den Wettbewerb, um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Die Duisburgerin studiert im 5. Semester Jura und steht kurz vor ihrem Auslandssemester in den Niederlanden. Maike engagiert sich privat durch ein eigenes Benefizprojekt. Gemeinsam mit zwei Freunden organisiert sie Konzerte und Feiern, um den Erlös an ein kenianisches Hilfsprojekt zu spenden. Darüber hinaus liebt sie es zu reisen und interessiert sich für Fotografie.

 ATäumer

Antonia Täumer studiert im fünften Semester Jura an der Heinrich-Heine-Universität. Die gebürtige Münchnerin interessiert sich sehr für internationales Recht und nahm am Zusatzstudiengang anglo-amerikanisches Recht teil, sowie an einem rechtsvergleichenden Seminar zum deutschen und amerikanischen Verfassungsrecht. Die 21-jährige spricht nicht nur Englisch, sondern besitzt auch Kenntnisse der französischen und italienischen Sprache. Seit nunmehr 16 Jahren tanzt Antonia auch begeistert Ballett. Mit demselben Ehrgeiz und Engagement möchte sie sich nun auch dem Phillip C. Jessup Moot Court widmen: „Ich möchte meine Englisch- und Rhetorikkenntnisse verbessern und viel im kommenden halben Jahr lernen. Ich bin mir sicher, dass unser gesamtes Team das Moot Court-Semester als das aufregendste und interessanteste im Gedächtnis behalten wird. Die Arbeit als Anwalt und die simulierte Gerichtsverhandlung vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag im Februar werden neue interessante Erfahrungen und ich freue mich schon sehr darauf.


Coaches


 

Michael Vetter ist nach 1 1/2 Jahren Abstinenz wieder "nach Hause" an den Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht von Prof. Dr. Alexander Lorz zurückgekehrt. Von 2001 bis 2006 studierte er Jura in Düsseldorf und nahm 2005 am Philip C. Jessup Moot Court teil. Im akademischen Jahr 2007/2008 absolvierte er sein LL.M.-Studium an der „University of Miami School of Law“ als Fulbright Scholar. In dieser Zeit arbeitete er als Research Assistant von Professor Copeland im vergleichenden Verfassungsrecht und hielt die öffentlich-rechtlichen Vorlesungen im Fach „Introduction to German Law.“ Im Völkerrecht erhielt er den „Excellence for the Future Award“ und sammelte erste Erfahrungen als Jessup Moot Court Judge in Washington. Als begeisterter „Mootie“ erfüllt er sich einen Traum: „Ich wollte schon immer ein Jessup-Team coachen und die Moot Court-Erfahrung aus anderer Perspektive machen“. Seit 3 Jahren ist Michael interner Trainer der European Law Students' Association Germany (ELSA-Deutschland e.V.) und beschäftigt sich insbesondere mit Ziel- und Strategietraining, Teambuilding, Kommunikation und Zeitmanagement. Seit Anfang des Jahres ist er auch Vizepräsident von ELSA Alumni Deutschland e.V. In seiner Freizeit treibt Michael viel Sport, insbesondere Schwimmen und Laufen, und nutzt jede Gelegenheit, um einen Roman zu lesen.

OKniest 

Oliver Kniest gehörte zum ersten Moot Court Team der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität, das im Jahre 1998 am Philip C. Jessup Moot Court teilnahm und symbolisiert  so die Moot Court Tradition der Fakultät. Nach seinem ersten Staatsexamen absolvierte er 2002/03 ein LL.M.-Studium im „Gewerblichen Rechtsschutz“ und schloss 2005 das Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Aktuell arbeitet er an einem Promotionsvorhaben im Zivilprozessrecht. In den beiden vergangenen Jahren unterstützte er Verena Meurers beim Coaching des völkerrechtlichen Jessup Moot Court-Teams unserer Fakultät. Durch diese Erfahrungen in den verschiedenen Rechtsbereichen bot er sich für die neu geschaffene Position des Moot Court Koordinators an, durch die neben einer inhaltlichen Unterstützung der Coaches vor allem organisatorische Synergie-Effekte für die Düsseldorfer Moot Teams geschaffen werden soll. Die Faszination dieser Wettbewerbsform besteht für Oliver vor allem im großen Unterschied zum üblichen Jura-Studium: „Ein Moot Court steht für sechs intensive Monate voller Wissen, Taktik und Emotionen.“  Seit 2007 ist er an der Juristischen Fakultät als Lehrassistent für den Examensklausurenkurs tätig. In seiner Freizeit findet man den gebürtigen Solinger häufig am Schachbrett, wo er in der 2.Bundesliga spielt und seit 10 Jahren als Jugendwart und Trainer aktiv ist.