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3. Platz für Düsseldorfer FDI-Team !

by Pierre Brandt last modified 2010-12-05 11:25

Die Finalrunden der III. Foreign Direct Investment Moot Competition an der Pepperdine University Law School in Malibu, Kalifornien, USA, sind mit einem großartigen Erfolg zu Ende gegangen. Das Düsseldorfer Team belegt in den mündlichen Endrunden den 3. Platz hinter der Murdoch University und der New York University und ist damit das beste nicht-muttersprachliche Team. Zudem wurde das Counter Memorial als zweitbester Schriftsatz des gesamten Wettbewerbs ausgezeichnet.

Das Düsseldorfer Team, bestehend aus Malte Dümeland, Pierre-Maurice Heijmen und Richard Luther musste sich nur dem späteren Gesamtsieger, der Murdoch University (Perth, Australien), im Halbfinale ganz knapp geschlagen geben und setzte sich ansonsten souverän gegen die Russian Academy of Justice (Moskau) und die Indian School of Excellency (New Delhi) durch. Die Gegner in den Vorrunden kamen aus St. Petersburg (Russland), Novi Sad (Serbien), Tiflis (Georgien) und Warschau (Polen). Das Team verteidigte souverän seine Position - jeweils zweimal als Claimant bzw. Respondent. Die Tribunale bestanden aus den weltweit führenden Praktikern im Investionsschutzrecht wie Todd Weiler, Marco Schnabl (Skadden Arps Slate Meagher Flom LLP, New York City) oder Prof. Mark Kantor (Georgetown University Law Centre, Washington, D.C.), die alle voll des Lobes für das Düsseldorfer Team waren.

Vor den Finalrunden hatte das Team noch eine Proberunde in der renommierten US-amerikanischen Kanzlei Gibson Dunn & Crutcher zu absolvieren, die an ihrem Stammsitz in Los Angeles den Rechtsberater von President George Bush jr., Theodor Olson, zu ihren Partnern zählt. Dank gilt neben Herrn Dr. Markus Nauheim aus dem Münchener Büro von Gibson Dunn, der den Kontakt nach Los Angeles vermittelt hat, auch den Kanzleien Hengeler Mueller und Clifford Chance (beide Düsseldorf), Freshfields Bruckhaus Deringer (Köln), Shearman & Sterling (Frankfurt) und Gleiss Lutz (Stuttgart), die im Vorfeld das Team durch Probepleadings und finanziell unterstützt haben. Die Reise zu den Finalrunden nach Kalifornien ist zudem möglich gemacht worden durch eine Zuwendung des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) aus Sondermitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Die Foreign Direct Investment Moot Competition ist von der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) zusammen mit unserer Partnerfakultät, der Suffolk University Law School, Boston (USA), sowie der Pepperdine University Law School und dem King's College, London (UK), begründet worden. Das aktuelle Düsseldorfer Team wird gecoacht von Wiss.Mit. Thorsten Henze, sowie den Studentcoaches Tessa Blindenbacher und Simon Alexander Weise. Die akademische Leitung lag bei Prof. Dr. R. Alexander Lorz.