Team 2009
Das Düsseldorfer Vis Moot Team 2009 bestand aus Davide Alesci, Peter Henning, Daniel Kühn, Florian Schmitz-Remberg und Leonid Shmatenko und ist mit einer Honorable Mention fuer den besten Beklagten-Schrifsatz bei den Finalrunden in Wien ausgezeichnet. Es wurde von Pierre André Brandt und Richard Ellwood gecoacht, den erfolgreichen Teilnehmern des Jahres 2008.
Team members
| | Davide Alesci besitzt neben der deutschen auch die italienische Staatsangehörigkeit und absolvierte bereits vor seinem Studium ein mehrmonatiges Praktikum bei einem namhaften Versicherungsunternehmen in Italien. Seit dem Wintersemester 2007/2008 ist der 21jährige an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für Rechtswissenschaften eingeschrieben und damit der einzige Drittsemester im Team. Davide ist in seiner Heimatstadt Erkelenz politisch aktiv und arbeitet seit seiner frühen Jugend im elterlichen Betrieb mit. In seiner Freizeit spielt er Gitarre und Klavier. Er sieht in dem Willem C. Vis Moot Court „eine Herausforderung, die einem die eigenen Stärken und Schwächen aufzeigen, aber gleichzeitig auch daran wachsen lassen wird". |
| | Peter Henning studiert im 5.Semester Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Für ihn ist die Teilnahme am Willem C. Vis Moot Court „nicht nur eine einmalige Möglichkeit, sich ein neues Rechtsgebiet zu erarbeiten, sondern auch eine persönliche und soziale Bereicherung.“ Der 22-Jährige nahm erfolgreich am Anglo-Amerikanischen Studiengang der Fakultät teil und entwickelte hierbei sein Interesse an fremden Rechtskulturen, was sich durch seine erfolgreiche Teilnahme an einem englischsprachigen Seminar in Israel intensivierte. Er absolvierte zudem bereits zahlreiche Praktika in verschiedenen Kanzleien, u.a. bei der Wirtschaftskanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“. In seiner Freizeit spielt Peter Tennis und praktiziert Süd Shaolin Kung Fu. |
| | Daniel Kühn möchte durch den Vis-Wettbewerb seine fremdsprachlichen und rechtsgebietsübergreifenden Fähigkeiten erweitern. Das Interesse hierfür wurde durch das Begleitstudium im Anglo-Amerikanischen Recht und die Teilnahme an einem rechtsvergleichenden Seminar zur Produkthaftung geweckt. Für ihn bedeutet die Teilnahme am Moot Court „nicht nur eine einzigartige Herausforderung, sondern auch eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten". Auch in seiner Freizeit ist der 23jährige mit der Teilnahme an Städtepartnerschaftsprojekten seiner Heimatstadt Langenfeld oder private Fernreisen sehr international orientiert. Seine Teamfähigkeit stellt er zudem im Basketball und anderen Mannschaftssportarten immer wieder unter Beweis. |
| | Florian Johannes Schmitz-Remberg widerlegt auf eindrucksvolle Weise das Vorurteil über eindimensional orientierte Juristen. Bereits vor seinem Studium der Rechtswissenschaften, das er im Oktober 2005 aufnahm, begann er parallel zum 13.Schuljahr das Bachelorstudium in Philosophie und Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Eine Tutorenstelle hatte er auch bereits inne, ebenso den Posten des Ressortleiters für Personal bei der studentischen Unternehmensberatung der Uni, welche er mitbegründete. Bei dieser Vielzahl von Aktivitäten verwundert sein Motto nicht: „Wenn man etwas wirklich will muss man nur genug Willenskraft aufbringen, um es auch zu erreichen.“ Nun will sich das Multitalent neben dem Doppelstudium im kommenden Semester vor allem dem Moot Court widmen. Erste Kontakte mit der englischen Rechtssprache hatte der 21jährige bereits durch die Teilnahme am Begleitstudiengang „Anglo-American Law“ und an einem rechtsvergleichenden Seminar zum deutschen und amerikanischen Verfassungsrecht. |
| | Leonid Shmatenko ist das einzige Mitglied, des Düsseldorfer Teams, das im Ausland das Licht der Welt erblickte.. Der in der Ukraine geborene 21jährige, der 1994 mit seinen Eltern nach Deutschland kam, ist ein echtes Sprachentalent und beherrscht neben Deutsch und Russisch auch Englisch, Französisch und Ukrainisch. Den Moot Court sieht der Düsseldorfer Jura-Student im 5.Semester als eine Herausforderung an seine theoretischen Kenntnisse und eine einzigartige Erfahrung in seinem Leben. Insbesondere bei den Pleadings wird ihm dabei sein Lebensmotto weiterhelfen können: „Es gibt kein Scheitern, es gibt nur Feedback.“ Seit August 2007 ist er studentische Hilfskraft am Dekanat der juristischen Fakultät. Zum Ausgleich betreibt Leonid in seiner Freizeit Judo und trainiert ehrenamtlich Kindergruppen |
Coaches
| Pierre-André Brandt ist einer der beiden "Student Coaches" des diesjährigen Düsseldorfer Vis Teams. Gemeinsam mit Richard Ellwood nahm er im Wintersemester 2007/08 als Mitglied des erfolgreichen Düsseldorfer Teams am Willem C. Vis Moot Court teil und möchte die diesjährigen Teilnehmer an seinem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. „Der Vis Moot war eine einmalige Erfahrung für mich und ich kann jedem nur raten: Just do it!“. Pierre begann sein Studium der Rechtswissenschaft im Oktober 2005 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit dem Sommersemester 2007 studiert der 23jährige an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Derzeit absolviert er sein Schwerpunktbereichsstudium im Bereich „Unternehmen und Märkte“. Seit Mai 2008 ist er studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht von Prof. Dr. Alexander Lorz. Zudem ist Pierre ein engagiertes El§A-Mitglied und dort in seiner zweiten Amtszeit als Vorstand für Marketing tätig. Seit August 2008 ist Pierre Vorstandsmitglied der Düsseldorf Moot Association e.V. Pierre besitzt neben der deutschen auch die norwegische Staatsangehörigkeit und spricht fließend Norwegisch. Der gebürtige Viersener ist ein echter Teamplayer, was er bereits während seiner Schulzeit unter Beweis stellte: Pierre war zu Gymnasialzeiten nicht nur Kapitän, sondern auch Co-Trainer einer Skaterhockeymannschaft. Zudem interessiert er sich für Geschichte und engagiert sich in der Politik. |
| Richard Ellwood ist der zweite „Student Coach“ in dieser Moot Saison. Für seine herausragenden Leistungen bei den Plädoyers im Rahmen des Willem C. Vis Moot Court 2007/08 in Wien erhielt er eine besondere Auszeichnung in Form einer "Honorable Mention". „Die Teilnahme am Vis Moot ist für mich die größte Bereicherung, sowohl fachlich wie auch persönlich, die das Jura-Studium bisher mit sich brachte - und stellt in meinen Augen keinesfalls ein abgeschlossenes Kapitel dar! Da das „Moot-Fieber“ mich nicht losgelassen hat, freue ich mich ganz besonders darauf, meine Erkenntnisse und Erfahrungen in der kommenden Moot-Saison als Student Coach an das Team weiter zu geben und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“ Richard wuchs als Sohn eines deutsch-englischen Paares zweisprachig auf. Während seiner zweijährigen Militärzeit nahm er u.a. am multinationalen Projekt "NATO Response Force 4" teil. Der international orientierte 24-jährige nimmt auch im Studium jede Gelegenheit wahr, um über den "nationalen Tellerrand" zu blicken, so absolvierte er mit großem Erfolg ein Begleitstudium im anglo-amerikanischen Recht sowie ein rechtsvergleichendes Austauschseminar. Momentan befindet Richard sich im 7. Semester und widmet sich im Rahmen seines Schwerpunktbereichsstudiums den „Unternehmen und Märkten“. Seit seinem 11. Lebensjahr betreibt der sportbegeisterte gebürtige Osnabrücker mit großer Leidenschaft verschiedene Kampfsportarten und interessiert sich außerdem sehr für Kultur und Geschichte. Wie sein Kollege Pierre ist Richard Vorstandsmitglied der Düsseldorf Moot Association e.V. und seit Mai 2008 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht von Prof. Dr. Alexander Lorz. |
| Oliver Kniest gehörte zum ersten Moot Court Team der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität, das im Jahre 1998 am Philip C. Jessup Moot Court teilnahm und symbolisiert so die Moot Court Tradition der Fakultät. Nach seinem ersten Staatsexamen absolvierte er 2002/03 ein LL.M.-Studium im „Gewerblichen Rechtsschutz“ und schloss 2005 das Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Aktuell arbeitet er an einem Promotionsvorhaben im Zivilprozessrecht. In den beiden vergangenen Jahren unterstützte er Verena Meurers beim Coaching des völkerrechtlichen Jessup Moot Court-Teams unserer Fakultät. Durch diese Erfahrungen in den verschiedenen Rechtsbereichen bot er sich für die neu geschaffene Position des Moot Court Koordinators an, durch die neben einer inhaltlichen Unterstützung der Coaches vor allem organisatorische Synergie-Effekte für die Düsseldorfer Moot Teams geschaffen werden soll. Die Faszination dieser Wettbewerbsform besteht für Oliver vor allem im großen Unterschied zum üblichen Jura-Studium: „Ein Moot Court steht für sechs intensive Monate voller Wissen, Taktik und Emotionen.“ Seit 2007 ist er an der Juristischen Fakultät als Lehrassistent für den Examensklausurenkurs tätig. In seiner Freizeit findet man den gebürtigen Solinger häufig am Schachbrett, wo er in der 2.Bundesliga spielt und seit 10 Jahren als Jugendwart und Trainer aktiv ist. |