Erstmals Düsseldorfer Team für FDI Moot – Infoveranstaltung am 10.02.2010
Im
kommenden Sommersemester 2010 wird es erstmals ein Düsseldorfer Team
für den Foreign Direct Investment (FDI) Moot Court geben. Hierzu findet
am 10.02.2010 in Zusammenarbeit mit der international tätigen
Rechtsanwaltssozietät Clifford Chance eine Infoveranstaltung statt.
Genaue Zeit und Ort werden noch gesondert bekannt gegeben. Please save the date!
Der
FDI Moot Court wird gemeinsam von der Deutschen Institution für
Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) mit der Düsseldorfer Partnerfakultät
Suffolk University Law School (Boston), dem Centre for International
Legal Studies (Salzburg) und den Universitäten Pepperdine (Malibu,
Kalifornien) und Dundee (Schottland) organisiert und findet 2010 zum
dritten Mal statt.
Gegenstand
ist ein Fall aus dem Bereich der Investitionsschiedsgerichtsbarkeit,
einem derzeit stark wachsenden und umfangreich diskutierten
Rechtsgebiet. Regelmäßig liegen den Sachverhalten sog. „Bilateral Investment Treaties“
zugrunde, die den Schutz von fremden Investoren über das Niveau des
allgemeinen Fremdenrechts heben sollen. Der BIT ist im Übrigen eine
deutsche Erfindung: Der erste BIT wurde 1959 zwischen Deutschland und
Pakistan abgeschlossen. Dennoch wird der gesamte Moot-Court-Wettbewerb
entsprechend des internationalen usus in englischer Sprache abgehalten.
Das Düsseldorfer Team wird vermutlich das einzige deutsche Team sein. Es nehmen ansonsten Teams aus aller Welt, vor allem aber aus den USA teil. Von den teilnehmenden Studentinnen und Studenten wird ab März/April die Erstellung von Schriftsätzen anhand einer Fallstudie erwartet, wobei eine Betreuung durch den Lehrstuhl Prof. Dr. Lorz erfolgt. Die im Rahmen der Schriftsatzarbeit gefundenen Argumente müssen dann im Finale in Pleadings gegen andere Universitätsteams verteidigt werden. Das Finale findet vom 22. bis 24. Oktober 2010 an der Pepperdine University, Malibu, Kalifornien, in der Nähe von Los Angeles statt. Im Vorfeld sind Kanzleipleadings in renommierten deutschen und US-amerikanischen Kanzleien angedacht. Es ist die Beantragung von Drittmitteln geplant, so dass voraussichtlich keine Reisekosten bzw. nur ein Zuschuss anfallen werden.
Die Teilnahme am Moot Court steht grundsätzlich Studentinnen und Studenten aller Semester offen. Erwartet werden ein gesundes juristisches Judiz, gute Englischkenntnisse, Fähigkeit zur Teamarbeit sowie Bereitschaft und Freude, sich in ein spannendes und aktuelles Rechtsgebiet einzuarbeiten.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich die öffentliche Generalprobe des Düsseldorfer Jessup Moot Court-Teams anzusehen, die ebenfalls am 10.02.2010 stattfindet. Im Rahmen der Generalprobe lässt sich eine Einschätzung gewinnen, was von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwartet werden wird.