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Jessup Moot Court Team startet in Jubiläumssaison

by Verena Meurers last modified 2007-11-07 22:47

Nachrichten aus dem Vorjahr (1.Juli 2006):

Trotz der noch jungen Geschichte unserer Fakultät weist diese bereits eine große Tradition in der Teilnahme an den besonders im anglo-amerikanischen Rechtskreis verbreiteten und auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnenden Moot Court-Wettbewerben auf. So startet in diesem Jahr zum zehnten Mal in Folge ein Team aus Düsseldorf in einen völkerrechtlichen Moot Court, der traditionell in englischer Sprache abgehalten wird.

Diesmal nimmt eine Düsseldorfer Delegation am prestigeträchtigen und größten weltweiten Wettbewerb dieser Art, dem Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition, teil, bei dem im März eine Teilnahme am prestigeträchtigen Finale in Washington D.C. winkt. Dazu wäre allerdings ein Platz im Finale der deutschen Vorausscheidung nötig, die Ende Februar in Heidelberg stattfinden wird. Dort ist das Niveau traditionell sehr hoch, da die deutschen Mannschaften in Washington fast immer zu den besten Nicht-Muttersprachlern gehören. Dennoch wird das neue Team natürlich alles versuchen, um dieses hohe Ziel und den Traum von der Teilnahme in Washington zu verwirklichen.

Wie es sich für einen "Jubiläums-Jahrgang" gehört, sind die Voraussetzungen dabei so gut wie noch nie. Erstmalig besteht die Mannschaft aus 8 teilnehmenden Studenten. Zwar dürfen maximal 5 Mitglieder bei den mündlichen Verhandlungen später plädieren, doch insbesondere bei der Erstellung der Schriftsätze dürfte das verstärkte Personal bedeutend weiterhelfen. Das aktuelle Team wird gebildet aus Manuel Busch, Vera Clothmann, Frauke Klostermeyer, Martin Kronenberg, Sascha Peters, Eva Ricarda Sander, Julia Schultes und Jasmin Ziegner. Sie können sich auf die bewährte Betreuung von Verena Meurers vom Lehrstuhl Lorz verlassen, die bereits zum dritten Mal in Folge das Amt des "Head Coach" ausfüllt.

Am 20.09.2006 fand die erste offizielle Team-Sitzung statt, nachdem sich die Teilnehmer bereits individuell in den vergangenen Wochen in das Völkerrecht eingearbeitet hatten. Dort wurden viele wichtige formelle und materielle Voraussetzungen für die Erstellung der sogenannten "Memorials" erörtert. Diese beiden Schriftsätze aus Kläger- und Beklagtensicht sind bis zum 14.01.2007 zu erstellen und nach Washington zu senden. 

Im Anschluss fand dann nach dem Erfolg im Vorjahr zum zweiten Mal ein sogenannter "Alumni-Workshop" statt, in dem sich viele Teilnehmer der vergangenen Jahre mit dem neuen Team trafen und Informationen über den Wettbewerb weitergaben, bevor der Abend in geselliger Runde in der Altstadt ausklang.

Nachdem nun auch der Sachverhalt veröffentlicht wurde, stehen dem Team nun arbeitsreiche Monate bevor. Informationen zum Wettbewerb und zum aktuellen Fall finden sich unter www.jessupmootcourt.de.

So bleibt zum Abschluss allen Düsseldorfer Mooties viel Spass und Erfolg bei Ihren Wettbewerben zu wünschen. Das Vis- und Jessup-Team werden ihre Zusammenarbeit in den kommenden Wochen intensivieren, um Moot Courts langfristig als festen Bestandteil im Düsseldorfer Studienprogramm verankern zu können.