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Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes eV (DFN-Verein) laden Sie herzlich ein zur 19. DFN-Arbeitstagung über Kommunikationsnetze.  Auch dieses Jahr sind die Mitveranstalter der DFN-Tagung, die Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre e.V. (ZKI) und die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). Wie in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung auch 2005 wieder in Düsseldorf statt.

Auch in diesem Jahr hat der Programmausschuss aktuelle und spannende Themen aus dem Bereich der Hochschul-IT für die Themenkreise der Arbeitstagung ausgewählt:

  • IT-Management
  • IT-Services
  • Service-Orientierte Architekturen
  • Neue Netztechnologien und deren Management
  • Mobile Computing

Mit mehr als 10 Vorträgen liegt der Schwerpunkt der Tagung auf dem Gebiet des IT-Managements in Hochschulen. Hierzu tragen sowohl Experten aus den Hochschulen als auch aus der Wirtschaft vor, um mit Best Practice-Berichten einen ganzheitlichen Blick auf dieses wichtige Thema zu ermöglichen.

Traditionsgemäß werden die Fachthemen durch fachübergreifende Vorträge ergänzt.

Hochschulen können sich zukünftig einen wachsenden Teil ihrer Studierenden selbst aussuchen – andererseits gilt dies aber auch für die Studierenden bei der Auswahl ihrer Alma Mater. Welche Folgen wird dies haben? Treten die Hochschulen in einen Wettbewerb untereinander um die besten Studierenden? Und ist dies politisch gewollt? Der Vortrag Wettbewerb im Hochschulbereich versucht, darauf Antwort zu geben.

Auf der anderen Seite befinden sich unsere Hochschulen derzeit in einer schwierigen Situation, die geprägt ist durch zurückgehende Haushaltsmittel, Reduzierung des Personals und die zahlreichen Reformbestrebungen von Landesregierungen und Bund.  Wird die Situation dazu zwingen, auch bislang sakrosankte Bereiche im IT-Umfeld einer Kosten-/Nutzenanalyse zu unterziehen? Welche Alternativen gibt es? Muss jede Hochschul-IT die bisherige „Fertigungstiefe“ beibehalten?

Der Vortrag ITC-Outsourcing und -Outtasking im Wissenschaftsbereich – Ein Weg aus der Kosten- und Innovationsfalle? kann – vielleicht – Antworten geben und wird sicherlich zu lebhaften und interessanten Diskussionen führen.

Die rasante technologische Entwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologie wirft nicht nur eine Vielzahl technischer, sondern auch rechtlicher Fragen auf. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Rechtsvorschriften erlassen, die unmittelbare Handlungspflichten und Haftungsvoraussetzungen für den Bereich des Datenschutzes, der Datenverarbeitung und Datenübertragung festlegen. Nicht allen ist der Umfang der zivil- und strafrechtlichen Verantwortung bekannt, die hierbei die IT-Verantwortlichen  aller Arbeitsebenen – vom CIO bis zum Systemadministrator - treffen kann. Dies gilt besonders in Hochschulen, wo aufgrund Arbeitsteilung unterschiedliche Verantwortlichkeiten vorliegen.

Namhafte Rechtsexperten werden daher zur zivil- und strafrechtlichen Verantwortung  der IT-Verantwortlichen in den Hochschulen Stellung beziehen.

Willkommen in der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Kurzprofil
der Veranstalter und Mitveranstalter

Veranstalter der 19. DFN-Arbeitstagung über Kommunikationsnetze sind die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU ) und der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. (DFN-Verein)

Mitververanstalter sind die Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V. - ZKI sowie die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)


HHU

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  ist das Schwergewicht des Wissenschaftsstandorts Düsseldorf. Gegen den bundesweiten Trend, der von Kürzungen und Rückgang bestimmt ist, hat sich die Universität durch den Zuwachs zweier Fakultäten zur Volluniversität entwickeln können und besteht aus folgenden Fakultäten mit insgesamt ca. 20.000 Studierenden:

  • Juristische Fakultät,
  • Wirtschaftswissen-
    schaftliche Fakultät,
  • Philosophische Fakultät,
  • Mathematisch-
    Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät.

DFN-Verein

Der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. führt Entwicklungen zur Technik und Nutzung von Wissenschaftsnetzen durch. Er berät seine Mitglieder und vertritt deren Interessen.

 Die Aufgaben des DFN-Vereins im Einzelnen:

  • Schaffung und Gewährleistung "offener" Strukturen:
  • Hersteller unabhängig - unabhängig von Netztechnologien und Übertragungsprotokollen
  • Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Infrastruktur "Deutsches Forschungsnetz", insbesondere
  • Ausbau des Wissenschaftsnetzes WiN zu höheren Übertragungsgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich
  • Entwicklung neuer Netz-Dienste, z.B. Videoconferencing
  • Förderung von Produkten auf der Basis internationaler Normen
  • Förderung der europaweiten und internationalen rechnergestützten Kommunikation

ZKI

Zweck des Vereins Zentren für Kommunikation und Information in Lehre und Forschung e.V. ist die Förderung der Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung in Hochschulen und überwiegend öffentlich geförderten Einrichtungen der Großforschung und der Forschungsförderung. Er unterstützt die im Verein durch Mitgliedschaft vertretenen Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung (Rechenzentren) bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere durch

  • Organisation des Meinungs- und Erfahrungsaustauschs,
  • Anregung der Kooperation zwischen den Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung (Rechenzentren),
  • Beratung und Zusammenarbeit mit bildungs- und wissenschaftsfördernden Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

GI

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) wurde 1969 in Bonn gegründet und zählt heute 24.000 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, die Informatik zu fördern. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Diese werden erreicht durch:

  • Unterstützung der fachlichen und beruflichen Arbeit von Informatikern und Informatikerinnen
  • Herausgabe und Förderung von Fachpublikationen
  • Mitwirkung im Vorfeld politischer Planung und Gesetzgebung zur Forschungs-, Bildungs- und Technologiepolitik
  • Abgabe von öffentlichen Empfehlungen und Stellungnahmen zur Informatik
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Ausrichtung von Informatik-Wettbewerben
  • Förderung von in der Informatik tätigen Frauen mit dem Ziel ihrer faktischen Gleichstellung
  • Bereitstellung fachlicher Kommunikationsforen durch Veranstaltung von Arbeitstreffen, Fachtagungen, Kongressen und Ausstellungen
  • Mitwirkung im Bereich von Normen, Standards und Validierungen
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Vereinigungen