Tutorium + Fachtagung
Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und
der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes eV (DFN-Verein)
laden Sie herzlich ein zur 18. DFN-Arbeitstagung über Kommunikationsnetze.
Mitveranstalter sind die Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung
in Forschung und Lehre e.V. (ZKI) und die Gesellschaft für Informatik
e.V (GI). Wie in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung auch in diesem
Jahr wieder in der Landeshauptstadt Düsseldorf statt.
In Deutschland wird das Internet von morgen für
die Wissenschaft zusätzliche Ressourcen erschließen. Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler forschen in immer stärkerem Maße in großen
internationalen Teams und mit großen Datenmengen. Nachdem das in den
vergangenen Jahren vom DFN-Verein aufgebaute Hochleistungs-Forschungsnetz
die schnelle Übertragung sehr großer Datenmengen möglich macht,
muss nun deren Erschließung und Verarbeitung in vernetzten Teams vorangetrieben
werden, mit großen Chancen sowohl für Wissenschaft als auch für
die Wirtschaft - so Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn in einer
Pressemitteilung vom 10.3.2004. Wie einst das heutige World Wide Web, so
werde auch das Internet der Zukunft in der Wissenschaft erprobt und
vorbereitet.
Auf der Arbeitstagung, die sich als Topevent und als
wichtigste Fort- und Weiterbildungseinrichtung der mehr als 500 Mitgliedseinrichtungen
des DFN-Vereins etabliert hat, sollen die Teilnehmer daher mit neuen Entwicklungen
und Erkenntnissen des Internet der Zukunft vertraut gemacht werden.
Wichtige Schwerpunkte der Tagung bilden dabei die Gebiete E-Science
und GRID, Ad-hoc-Netze und Medienintegration.
Traditionsgemäß umfasst die Veranstaltung
wieder ein Tutorium, in diesem Jahr zum Thema Identity Management.
Es greift damit ein Themenfeld auf, das an allen Hochschulen hochaktuell ist:
fast überall erfassen und pflegen die verschiedenen Einrichtungen einer
Hochschule – Verwaltungen, Rechenzentren, Bibliotheken, Institute, Lehrstühle
– benutzerbezogene Daten für ihre spezifischen Anwendungen mit der Folge,
dass viele Nutzerdaten doppelt erfasst werden und darüber hinaus auch
inkonsistent sind. Identity Management bietet für diese Problematik
eine geschlossene Lösung – und damit ein beträchtliches Einsparungspotenzial.
Fachübergreifende Schwerpunktthemen, zu denen ausgewiesene
Experten aus Politik, Hochschulen und Wirtschaft in ihren Keynotes Stellung
nehmen, runden auch in diesem Jahr die Veranstaltung ab.
Derzeit liegen folgende Keynote-Zusagen
vor (in alphabetischer Reihenfolge):
Back to the Future
Bob Aiken, Cisco Systems
Der Digitale Personalausweis aus politischer Sicht
MdB Lothar Binding
Technologie-Entwicklungen und Probleme auf dem Weg zum Future Net
Prof. Dr. Claudia Eckert
Technische Universität Darmstadt
Fraunhofer-Institut Sichere Telekooperation (SIT), Darmstadt
Converged Services -
Rahmenbedingungen für ein modernes Wissensmanagement an Hochschulen
LMR Helmut Fangmann
Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW
E-Science-Initiative im D-Grid
Prof. Dr. Heinz-Gerd Hegering
Leibniz-Rechenzentrum München
E-Science-Applications - The GRID as an Infrastructure
Prof. Dr. Louis O. Hertzberger
Universität Amsterdam
Medien und Digitale Netze
Dr. Dieter Hoff
Technischer Direktor des Westdeutschen Rundfunks, Köln
Turning the Next Generation Network into Reality
Prof. Dr. Cornelis Hoogendoorn
Siemens AG
Wireless Lan Technologie in der Praxis - Chancen und Risiken
Gerold Hübner
Chief Security Advisor, Microsoft Deutschland GmbH
Untersuchungen zum Betriebszustand des Internet
Dr. Niels Lepperhoff
Forschungszentrum Jülich
Ubiquitous Computing
Prof. Dr. Max Mühlhäuser
Technische Universität Darmstadt
Mobile Commerce und Mehrseitige Sicherheit:
Situationsbasierte Geschäftsmodelle und Architekturen in der
Mobilkommunikation
Prof. Dr. Kai Rannenberg
Goethe-Universität Frankfurt
Dienste und Standards für das GRID Computing
Prof. Dr. Alexander Reinefeld
Zuse Institut Berlin
Digitaler Personalausweis
Konsequenzen auf PKI- und Chipkartenprojekte der Hochschulen
Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Universität Kassel
Relevanz von ad-hoc-Netzwerken im Hochschulbereich -
Grenzen, Einsatzmöglichkeiten, Applikationen
Prof. Dr. Peter Sturm
Universität Trier
Die Modellierung von Kommunikationssystemen am HPI
Prof. Dr. Werner Zorn
Hasso-Plattner-Institut, Potsdam
Die Veranstalter heißen Sie herzlich in Düsseldorf willkommen
und freuen sich auf Ihren Besuch.