Schutzmaßnahmen treffen
Der wichtigste Schutz gegen Computer-Sicherheitsprobleme besteht in
der regelmäßigen Aktualisierung der eingesetzten Software und dem
Einspielen von Sicherheits-Updates bzw. -Patches möglichst unmittelbar
nach deren Erscheinen. Zwar vergeht immer einige Zeit zwischen der
Entdeckung bzw. Publizierung einer Sicherheitslücke und deren Behebung
durch Software-Korrekturen, doch werden diese Schwachstellen in den
allermeisten Fällen erst ausgenutzt und führen damit zu Schadensfällen,
nachdem die Korrekturen schon lange verfügbar sind.
Weitere "goldene Regeln" zur Vermeidung von Sicherheitsproblemen:
Deaktivieren Sie in Ihrem Browser die Darstellung "aktiver Inhalte".
Schalten Sie die Anzeige von Java, JavaScript u.ä. aus, auch wenn
dadurch einige Web-Sites praktisch unbenutzbar werden (meist haben diese
Ihre Aufmerksamkeit gar nicht verdient ;). Aktivieren Sie diese
Funktionen höchstens vorübergehend, wenn es unbedingt sein muß, und
auch nur für wirklich vertrauenswürdige Sites.
Lesen (und versenden) Sie keine Mails im HTML-Format;
deaktivieren Sie in Ihrem Mail-Programm die Auswertung aktiver
Inhalte.
Ignorieren Sie Bilder, Videos, Spiele, Programme, Bildschirmschoner
aus unbekannten Quellen. Lassen Sie sie weder anzeigen noch ausführen;
oft verbergen sich - manchmal auch zusätzlich zu "Nutzdaten" -
schädliche Programmroutinen darin, die beim ersten Aufruf der
betreffenden Datei aktiv werden und Ihren Rechner "verseuchen".
Seien Sie auch mißtrauisch gegenüber E-Mails von Personen, die
Ihnen (gut) bekannt sind. Öffnen Sie Grafiken o.ä. nur, wenn sie vom
(bekannten) Absender im Begleittext individuell angesprochen werden
und wenn die Zusendung der Daten explizit vereinbart wurde, denn ein
Virus, das den Computer des Absenders befallen hat, kann in dessen
Namen E-Mails verschicken.
Lesen Sie, wenn Ihre Software das erlaubt, E-Mails nur im
Textmodus (ASCII-Format). Um die grafischen Effekte, die Ihnen
dabei entgehen, ist es meist nicht schade.
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