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Willkommenauf den Seiten der Studenten-Initiative "Problemorientiertes Lernen in der Vorklinik" der Heinrich-Heine-Universitaet Duesseldorf Hier bekommt Ihr Informationen zum Inhalt und Ablauf unseres Tutoriums, sowie Links fuer Eure PoL-Informationssuche zu vorklinischen und klinischen Faechern. Ausserdem findet Ihr auf der WWW-Seite Links zu unseren Favoriten im Internet.
visitors since 19th april 1999
What's new ?Wir haben das Layout unserer Page in letzter Zeit mehrmals geaendert. Die neueste Aenderung betrifft die Frames, die wir jetzt komplett herausgenommen haben. Die Seiten sind jetzt hoffentlich uebersichtlicher. Das Surfen durch unsere Seiten soll in Zukunft noch komfortabler werden. Lasst Euch bitte nicht durch die Trennung der Faecher in Vorklinik und Klinik auf diesen Seiten abhalten, bei Euren Informationssuchen auch auf klinische Faecher zuzugreifen, denn das ist gerade der Sinn dieses Angebotes: Wir moechten Euch den Zugang zu allen fuer Euch relevanten Informationsquellen erleichtern. Vor allem moechten wir die Studenten der HHUD auffordern, aktiv an der Gestaltung Eurer Ausbildung teilzunehmen. Gerade in der medizinischen Ausbildung hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan und es werden immer wieder innovative Ansaetze zur Verbesserung der Ausbildungsqualitaet vorgestellt. Wir moechten diese Homepage als Forum fuer Eure Ideen zur Verfuegung stellen. Wie koennen wir als Studenten unsere Ausbildung verbessern ? Was erwartet Ihr von Eurer Ausbildung ? Was vermisst Ihr besonders ? Was koennen wir am PoL-Tutorium veraendern ? Was sind Eure Erwartungen bezueglich des PoL-Tutoriums ? Was haltet Ihr von unserer Homepage ? Besucht auf jeden Fall unsere WWW-Seite. Dort findet Ihr jetzt auch Links zu Boston-Sites, die ich frisch aus Amerika mitgebracht habe, sowie Links zu Palm-Pilot-Sites,ein Muss, da die PDAs gerade bei Aerzten immer beliebter werden und es wirklich gute Programme gibt. Euer Se-Chan Kim
Ueber PoLGeschichtlicher HintergrundPoL steht fuer Problemorientiertes Lernen und wurde erstmals in den 60er Jahren an der McMasters Universitaet in Kanada etabliert. Von dort aus fand es rasche Verbreitung in andere Laender, u.a. Harvard Medical School in den USA, Maastricht in den Niederlanden und Witten/Herdecke in Deutschland. Ausgangspunkt waren Ueberlegungen zur Reform der Medizinerausbildung, die durch die zunehmende Spezialisierung aus den Fugen zu geraten drohte. Anders als in Deutschland wurde in anderen Laendern nach einer faecheruebergreifenden Lern- und Lehrmethode gesucht, die man im Problemorientierten Lernen fand. Hierzulande wurden hingegen eine Institutionalisierung angestrebt, um so die Verantwortung in die Haende kompetenter Fachinstitute zu geben.
Was ist denn an PoL so besonders ?Der besondere Charakter von PoL liegt unter anderem in der sogenannten Lehr-/Lernspirale. Themenbloecke werden im Laufe des Curriculums repetitiv mit steigenden Anspruechen bearbeitet. Dabei finden sich StudentInnen in Kleingruppen (8-12 Teilnehmer) zusammen, um moeglichst realitaetsnahe Kasuistiken zu besprechen. Der systematische Ablauf unterstuetzt die Hypothesenbildung, Diskussionen und selbstdefinierte Lernziele. Somit steht der aktive, selbstbestimmte Wissenserwerb und die Gruppenarbeit im Vordergrund.
Welche Ziele hat PoL?Neben dem aktiven Wissenserwerb will man mit PoL eine praxisorientierte Methode anbieten, die zu eigenverantwortlichem Lernen, interdisziplinaerer Denkweise und Teamarbeit anleitet. Lernpsychologische Studien haben gezeigt, dass auf diese Weise Wissen laenger abrufbar bleibt.
Mehr Qualitaet als Quantitaet ?Die Ansprueche sind hoch und das mit PoL erworbene Wissen muss sich mit dem Wissensniveau, das in konservativen Curricula erreicht wird, messen. Bislang gibt es aber keine guten Studien, die eindeutig belegen, dass PoL-Studenten besser in Examina abschneiden. Zumindest sind sie aber auch nicht schlechter. Was die sogenannten Softskills (z. B. kommunikative Faehigkeiten) angeht, scheint PoL aber Vorteile zu bieten.
PoL versus konservatives CurriculumIn Deutschland scheint der Trend zu PoL zu wachsen. Die 8. Novelle der Approbationsordnung unterstuetzt diese Bestrebungen formell und laesst sogenannte experimentelle Studiengaenge wie den Reformstudiengang in Berlin zu. Was passiert aber an den anderen Unis ? Die herkoemmlichen Curricula koennen nicht von einem auf den anderen Tag umgekrempelt werden. So versuchen wir beispielsweise seit 1997 PoL in Duesseldorf zu etablieren, wobei der Erfolg ganz entscheidend von der Mitarbeit der TeilnehmerInnen abhaengt. Bisher waren die Resultate aber nicht befriedigend, da vor allem der Zeitfaktor massgeblich ist. So kommt es, dass nur hochmotivierte Studenten an den Tutorien konsequent teilnehmen. Hier muss in Zukunft gemeinsam nach guten Settings gesucht werden.
ResumeeEs ist keine Frage, dass nach neuen Wegen aus der Misere der praxisfernen Medizinerausbildung gesucht werden muss und PoL unter anderem einen guten Ansatz darstellt. Die Umsetzung muss aber ueberdacht werden.
TutoriumZur Zeit wird das PoL-Tutorium an der HHUD fuer das 1. Semester angeboten. Dabei werden die Faecher des 1. Semesters in selbstkonstruierten Fallbeispielen beruecksichtigt. Diese wurden in einem Reader zusammengestellt, der unter anderem Informationen zum Ablauf des Tutoriums, zum Problemorientierten Lernen und effektivem Studieren enthaelt. Die erste Sitzung im Semester ging auf spezifische Probleme zum Studienbeginn ein und soll als Orientierung dienen. Erste Erfahrungen mit diesem Konzept muessen noch bewertet werden.
TutorenAufgaben: Tutor, Aufbau und Leitung des Tutoriums, Konzept und Organisation, Finanzen, Tutorenschulung, Webpage, z. Zt. PJ-Tertial in Boston, USA
Aufgaben: Tutor, Aufbau und Leitung des Tutoriums, Konzept und Organisation, Tutorenschulung, z. Zt. PJ-Tertial in Houston, USA
Aufgaben: Tutor, Organisation, Leitung des Tutoriums, Tutorenschulung, z. Zt. Vorbereitung 2. Staatsexamen
Tajna Krolo Aufgaben: Tutorin, Organisation, Leitung des Tutoriums, 5. Semester
Christiane Napp Aufgaben: Tutorin, Organisation, Leitung des Tutoriums, 6. Semester
Kai Besken Aufgaben: Tutor, Organisation, 5. Semester
Beate Czarnotta Aufgaben: Tutorin, z Zt. Vorbereitung 2. Staatsexamen
Aufgaben: Tutorin, z. Zt. Vorbereitung 2. Staatsexamen
Jovo Kurdulija Aufgaben: Organisation
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