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Eine Reihe für den Bau, Zustand und die Geschichte der Erde, die Geschichte des Menschen und sein Zusammenwirken mit der Erde im Flussgebiet des Rheins. |
GEOARCHAEORHEIN Herausgeber: |
Wissenschaftlicher Beirat: Brigitta Ammann (Bern), Henk Berendsen (Utrecht), Wolfgang Boenigk (Köln), Gerhard Bosinski (Monrepos), Sierd Cloetingh (Amsterdam), Wilfried Haeberli (Zürich), Wighart von Koenigswald (Bonn), Thomas Litt (Bonn), Christian Schlüchter (Bern), Jef Vandenberghe (Amsterdam). |
Bisher erschienene Bände:
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Wolfgang Schirmer [Hrsg.] (2002): Lösse und Böden in Rheindahlen. - GeoArchaeoRhein, 5, 138 S., 24.90 EUR, br., ISBN 3-8258-6008-6 Rheindahlen ist durch reiche Artefaktfunde und zahlreiche fossile Böden im Löss wohlklingender Name für den Prähistoriker und Quartärgeologen. Das bisherige Alter der Hauptfundschichten, Frühwürm und Eem, stand durch ein halbes Jahrhundert intensiver Forschungszeit unverrückbar. Neue Untersuchungen, die den gesamten niederrheinschen Raum einbeziehen, lassen diesen Hauptfundkomplex eine ganze Glazialperiode älter werden. Die drei fossilen braunen Böden – bisher auf drei Interglaziale und zwei Glaziale verteilt - gehören einem einzigen Interglazialkomplex an, dem vorletztglazialen Erft-Solkomplex. Was bisher als einer der umfangreichsten Ausschnitte im rheinischen Löss galt, wird zu einem schmalen Zeitfenster zwischen etwa 190.000-250.000 Jahren vor heute, der an Fundreichtum seinesgleichen sucht. Als Beleg für diese Einstufung dienen unverwechselbare lithologische,
pedologische und mikropedologisch Eigenschaften der Einzelglieder des
Erft-Solkomplexes, weltweiter paläomagnetischer Vergleich und eine
großräumig angelegte Neueinschätzung der reichen prähistorischen
Funde. |
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Wolfgang Schirmer [Hrsg.] (2003): Landschaftsgeschichte im europäischen Rheinland. - GeoArchaeoRhein, 4, 547 S., 39.90 EUR, br., ISBN 3-8258-6009-4 Europäisches Rheinland sind die größten denkbaren Rheinlande: die des Einzugsgebiets von der Quelle bis zur Mündung. Es umfasst die geologischen Vorgänge, die den Rhein und seine Landschaften mitgestaltet haben – so die Alpenhebung, das große Westeuropäische Riftsystem oder die skandinavische Inlandvereisung. Zahlreiche nationale Kulturgruppen des europäischen Raumes haben entscheidenden Anteil an der Formung des kulturellen Gesichts der Rheinlande. Ein breiter Überblick erläutert die Entstehung der verschiedenen Rheinabschnitte. 14 Einzelbeiträge beleuchten neue Ideen, so eine völlig neue Gliederung der Eiszeiten im Vorland der Alpen und im Oberrheingraben, Lössablagerungen, den prähistorische Menschen, den menschlichen Eingriff in die Landschaft sowie die Geschichte des Rheindeltas. Viele Beiträge werden vom Herausgeber begleitend kommentiert. |
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Wolfgang Schirmer [ed.] (1999): Dunes and fossil soils. - GeoArchaeoRhein, 3, 190 S., 20.90 EUR, br., ISBN 3-8258-4606-7 Dunes grow, change their shape and fade away. This book demonstrates
that the evolution of eolian sand and dunes is under control of climatic
change, permafrost, vegetational growth, soil formation and human interference.
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Alexander Ikinger [Hrsg.] (1998): Festschrift Wolfgang Schirmer. Geschichte aus der Erde. - GeoArchaeoRhein, 2, 272 S., 35.90 EUR, gb., ISBN 3-8258-3629-0 Anlaß für die Zusammenstellung dieser Festschrift war der 60. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Schirmer, dessen engagiertes Wirken als Forscher und Lehrer in der Geologie auf diese Weise gewürdigt werden sollte. Aus der Vielfältigkeit seiner Arbeitsgebiete ergab sich die vorliegende Zusammenstellung der Beiträge von Kollegen und Schülern aus der Geologie und Nachbarwissenschaften. Zeitlich umfassen die Aufsätze das Quartär. Inhaltliche Schwerpunkte sind Flußgeschichte und Lößstratigraphie Mitteleuropas. Hierbei liegt der Rhein mit angrenzenden Flußgebieten im Zentrum der Betrachtung. Darüber hinaus sind ausgewählte Beispiele aus Flußgebieten Nordamerikas und Kleinasiens aufgenommen. Die Beiträge umfassen Arbeiten zur Stratigraphie (Beiträge W. Boenigk; A. Semmel; J. Klostermann), zur Flußgeschichte (H. Jerz; M. C. Roberts & O. R. Morningstar; H. Strunk; V. Lozek; B. Schröder), zur Glazialmorphologie (L. Feldmann; O. Keller & E. Krayss), zu Fragen absoluter Datierungsmethoden (M. A. Geyh & Ch. Schlüchter; F. Heller et al.), zur Vegetationsgeschichte (U. Schirmer; G. Waldmann), zur Bodenentwicklung (G. Schellmann), zur Archäologie und Geologie (M. Frechen & A. Justus; A. Ikinger & E.-M. Ikinger; R. Gerlach) und zur Forschungsgeschichte der Geologie (R. Streit). |
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Eva-Maria Ikinger (1998): Der endeiszeitliche Rückenspitzen-Kreis Mitteleuropas. - GeoArchaeoRhein, 1, 468 S., 184 Abb., 117 Taf., 4 Tab., 3 Beil., 30.90 EUR, br., ISBN 3-8258-3628-2 In der Endphase der letzten Eiszeit kam es in weiten Teilen Europas und darüber hinaus zur Ausbreitung von charakteristischen Pfeilspitzen mit gestumpftem Rücken, den sogenannten Rückenspitzen. Europäische Fundinventare mit entsprechenden steinernen Projektilen können zum endpaläolithischen Rückenspitzen-Kreis gestellt werden, der zwar regional gewisse Eigenheiten aufweist, insgesamt jedoch in seinen archäologischen Zeugnissen, wie den Artefakten, der Kunst und dem Siedlungswesen recht einheitlich ist. Mit vorliegender Arbeit wird für das Gebiet Mitteleuropas erstmals eine umfangreiche Zusammenstellung und Auswertung entsprechender Funde vorgenommen. Schwerpunkte liegen dabei in der Herausarbeitung von Entwicklungstendenzen der Pfeilspitzenmorphologie, welche ein Gerüst zur Datierung von Rückenspitzen-Inventaren bildet. Vergleiche mit Vorkommen in West- und Osteuropa zeichnen darüber hinaus ein differenziertes Bild von regionalen Sonderentwicklungen sowie von komplexen Ausbreitungs- und Rückzugsbewegungen des Rückenspitzen-Kreises innerhalb Europas. |
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