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Blatt  

 
Bau eines Blattes
Spaltöffnungen
besondere Angepasstheit
 
 

 

 

Bau eines Blattes


Betrachtet man ein Laubblatt, stechen wohl als erstes die Blattadern ins Auge. Es handelt sich um die Leitgewebe der Blätter, die mit dem restlichen Leitgewebe der Pflanze verbunden sind. Neben dem Transport von Wasser und den darin gelösten Stoffen, sorgen sie vor allem für die Stabilität des Blattes.

Blätter besitzen in der Regel eine große Oberfläche, die sowohl auf der Ober-, als auch auf der Unterseite mit einer Kutikula überzogen sind. Diese stellt einen wirksamen Schutz vor einer unkontrollierten Wasserverdunstung dar.

 
Abb.: Blattadern

Unter der Kutikula folgt die Epidermis als Abschlussgewebe. Einerseits schützt sie die Pflanze zusammen mit der Kutikula vor Austrocknung, andererseits muss die Epidermis einen Gasaustausch zwischen Pflanze und Umgebung zulassen.

 


 
Dieser Gasaustausch ist für die Fotosynthese sehr wichtig, denn dafür wird Kohlenstoffdioxid aus der Luft benötigt. Die Epidermis selbst ist mit der Kutikula für Gase weitgehend undurchlässig. Das Problem des Gasaustausches bei einem kontrollierten Wasserverlust, löst die Pflanze mit ihren Spaltöffnungen. Diese Poren liegen meist auf der Blattunterseite und können bei Bedarf geschlossen werden. Damit kann die Pflanze ihren Gasaustausch aktiv regulieren. Unter der Epidermis liegen das Palisaden- und das Schwammparenchym . Das Palisadenparenchym enthält die meisten Chloroplasten, die durch ihren grünen Farbstoff, das Chlorophyll, den Blättern ihre grüne Farbe geben.

   Abb.: Blatt Querschnitt

Die beiden Hauptfunktionen eines Blattes bestehen in der Fotosynthese und der Transpiration. Mit der Fotosynthese gewinnt die Pflanze Energie und Reservestoffe in Form von Zuckern. Fotosyntheseprodukte, die nicht im Blatt gespeichert werden, nehmen den Weg über die Leitgewebe, genauer gesagt über das Phloem zur Wurzel oder dem Spross. Dort werden Sie in der Regel in Form von Stärke gespeichert und als Reservestoffe gelagert.