Elektromagnetisches Spektrum und sichtbares Licht

 

Licht ist eine Form der sogenannten elektromagnetischen Energie, die auch Strahlung genannt wird. Diese elektromagnetische Energie wandert in rhytmischen Wellen durch den Raum. Man kann diese Wellen mit denen vergleichen, die ein in ruhiges Wasser geworfener Kieselstein auslöst. Den Abstand zwischen den Kämmen elektrischer Wellen bezeichnet man als Wellenlänge. Die Wellenlänge kann winzig klein sein, z.B. bei Gammastrahlen (<1nm) aber auch sehr groß, wie bei Radiowellen (über 1 km).

Das sichtbare Licht ist nur ein kleiner Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums (siehe Abbildung). Die verschiedenen Wellenlängen des Lichts nehmen wir als Farben wahr. Das sichtbare Licht ist der "Motor " der Fotosynthese.

Blau und rot sind die Wellenlängen, die das Chlorophyll am wirksamsten absorbieren kann. Deshalb sind diese Farben für die Fotosynthese am nützlichsten. Grün kann am wenigsten genutzt werden und wird daher reflektiert oder durchgelassen. Deshalb sehen Blätter grün aus.

Wenn Licht auf die absorbierenden Substanzen der Pflanze trifft (dies sind die sogenannten Pigmente), dann verhält es sich so, als ob es aus einzelne Teilen bestünde, die man Fotonen nennt. Diese Fotonen sind keine greifbaren Gegenstände, aber sie verhalten sich insofern als solche, als jedes von ihnen einen bestimmten Energiebetrag besitzt.