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Leitlinien der Deutschen STD-Gesellschaft


 AWMF-Leitlinien-Register  Nr. 059/002   Entwicklungsstufe:  1 

Diagnostik und Therapie der Syphilis

 


  1. Definition
  2. Die Syphilis ist eine nahezu ausschließlich sexuell übertragene, in mehreren klinischen Stadien verlaufende, chronische Infektion durch die Spirochaete Treponema pallidum. Zunächst handelt es sich um eine regionale Erkrankung mit typischer Primärläsion (Papel, Ulkus) an der Eintrittspforte (> 90% genitoanale Schleimhaut) und indolenter regionaler Lymphadenopathie (Primärsyphilis). Nach 9-12 Wochen und Abheilung der Primärläsion folgt das Sekundärstadium mit Bakteriämie, Allgemeinsymptomen und einem sehr breiten und variablen Spektrum von Haut- und Schleimhautsymptomen. Unbehandelt rezidivierend-chronischer Verlauf der Sekundärsyphilis bis zu einem Jahr, dann Übergang in eine mehrjährige, evtl. jahrzehntelange Latenzphase, in der die noch bestehende Krankheitsaktivität ausschließlich serologisch nachzuweisen ist (Syphilis latens). Entwickelt sich in der sich anschließenden Spätphase eine hypererge Reaktion gegen die Erreger, können die durch granulomatöse Reaktionen gekennzeichneten Symptome der Tertiärsyphilis auftreten. Aus therapeutischen Gründen wird im deutschsprachigen Raum die primäre und sekundäre Syphilis bis 1 Jahr post infectionem als Frühsyphilis bezeichnet. Alle späteren Krankheitsphasen oder eine latente Syphilis unbekannter Dauer werden als Spätsyphilis zusammengefaßt. Wegen diagnostischer und/oder therapeutischer Besonderheiten werden die Neurosyphilis sowie die Syphilis bei Neugeborenen (Syphilis connata), Schwangeren und bei erworbener Immundefizienz/HIV-Infektion gesondert besprochen.

  3. Epidemiologie
  4. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) unterliegen der direkte und indirekte Nachweis einer Treponema pallidum-Infektion einer nichtnamentlichen Meldepflicht nach § 7 Abs. 3 IfSG direkt an das Robert Koch-Institut. Meldepflichtig sind die Leiter der Einrichtungen, in denen die Diagnostik durchgeführt wurde. Um alle benötigten Informationen für die Meldung zu erhalten, ist der Arzt, der das Untersuchungsmaterial eingeschickt hat, verpflichtet, den Meldepflichtigen (Laborleiter) zu unterstützen. Um belastbare Angaben über die epidemiologische Entwicklung in Deutschland machen zu können, die eine wesentliche Voraussetzung für wirksame Präventionsmaßnahmen bilden, ist es wichtig, dass alle Ärzte bei der Erfüllung dieser Meldepflicht mitwirken. Alle ab 2001 beim RKI eingegangenen Meldungen werden systematisch auf Doppelmeldungen und auf die Einhaltung der Kriterien der Falldefinition geprüft.

    Falldefinition für die nichtnamentliche Erfassung von labordiagnostisch gesicherten Treponema-pallidum-Infektionen nach § 7 Abs. 3 IfSG

    Klinisches Bild: Vereinbar mit Syphilis.

    Hinweis: Jeder erstmalige Nachweis einer behandlungsbedürftigen Infektion mit Treponema pallidum ist unabhängig vom klinischen Erkrankungsstadium meldepflichtig!

    Labordiagnostischer Nachweis: Ein positiver Befund mit mindestens einer der nachfolgend aufgeführten Methoden

    • Mikroskopischer direkter Erregernachweis durch Dunkelfeldtechnik oder Fluoreszenzmikroskopie (DFA-TP) aus dem Reizsekret
    • Treponema pallidum-AK-Nachweis im Screeningtest (TPHA, TPPA oder EIA), ggf. gesichert durch Bestätigungstest (FTA-abs, EIA oder Immunoblot)
        und - einem VDRL Titer >1:4 (KBR>1:8)
        oder - Tp-IgM-Nachweis durch IgM-ELISA, IgM-Immunoblot oder 19S-IgM-FTA-abs*

    * Bei Vorliegen der ärztlichen Angabe eines typischen klinischen Bildes einer kontagiösen Frühsyphilis (z.B. Primäraffekt, Syphilis-typisches Exanthem) kann auch ein inkomplettes Antikörpermuster ausreichen.

    Seit dem Inkrafttreten des IfSG Anfang 2001 bis Ende Dezember 2007 wurden insgesamt 20.032 Fälle gemeldet, die die Referenzfalldefinition erfüllen. Parallel zur Einführung des neuen Meldesystems für Syphilis mit In-Kraft-Treten des IfSG im Jahr 2001 wurde ein deutlicher Anstieg der gemeldeten Syphilisinfektionen in Deutschland beobachtet. Die ausschließliche Zunahme der gemeldeten Fälle bei Männern bei gleichbleibender Zahl der Meldungen bei Frauen sowie die anhaltende Zunahme der Syphilis-Meldungen bis 2004 (3.356) belegt, dass der Anstieg der Meldungen nach Umstellung auf das neue Meldeverfahren nicht nur auf einen höheren Erfassungsgrad der Syphilis-Fälle zurückzuführen ist, sondern eine tatsächliche Zunahme von Syphilis-Infektionen insbesondere in einigen Ballungsräumen widerspiegelt (Hamouda & Marcus 2005). Vergleichbare Zunahmen der Syphilisinzidenz im selben Zeitraum werden auch aus den meisten anderen EU-Ländern und Nordamerika, insbesondere aus Kalifornien berichtet (Kingston &Higgins 2004a). Seit 2005 stabilisieren sich die Meldezahlen bundesweit auf einem Niveau zwischen 3.100 und 3.300 pro Jahr. Im Jahr 2007 wurden dem RKI 3.258 Syphilis-Fälle gemeldet, die die Referenzdefinition erfüllten. Damit war die Zahl der gemeldeten Fälle etwas höher als im Vorjahr (RKI 2008a).

    Regional zeigen sich in den letzten Jahren uneinheitliche Trends: in einigen Bundesländern oder Regionen stieg die Zahl der gemeldeten Fälle weiter oder wieder an und in anderen Bundesländern waren zum Teil deutliche Rückgänge der gemeldeten Fallzahlen zu verzeichnen. Bundesweit lag die Syphilis-Inzidenz bei 4,0 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die höchsten Inzidenzen wurden in den Stadtstaaten Berlin (13,2) und Hamburg (8,4) registriert. In den beiden relativ dicht bevölkerten Flächenländern Nordrhein-Westfalen (5,0) und Hessen (4,5) sowie in Sachsen (4,0) wurden höhere Inzidenzen beobachtet als im Bundesdurchschnitt. Die vergleichsweise hohen Inzidenzen in Nordrhein-Westfalen und Hessen sind wesentlich durch die hohen Fallzahlen in den Städten Köln und Düsseldorf sowie in Frankfurt/Main bedingt.

    Für 2.401 Fälle (74%) der 2007 gemeldeten Fälle lagen Angaben zum Infektionsland vor; bei 93% dieser Fälle wurde Deutschland angegeben. Die am häufigsten genannte ausländische Infektionsregion war Europa, wobei westeuropäische Länder häufiger von Personen mit homosexuellem Infektionsrisiko, zentral- und osteuropäische sowie Balkanländer häufiger von Personen mit heterosexuellem Risiko genannt wurden. Beide Regionen nahmen aber gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung etwas ab, während Südostasien sowie Nord- und Lateinamerika als Infektionsregionen an Bedeutung leicht zunahmen.

    Der Anteil der Fälle bei Frauen sank auf Grund der deutlich steigenden Infektionszahlen bei Männern von 16% im Jahr 2001 auf 8% im Jahr 2007. Entsprechend lag die Syphilis-Inzidenz bei Männern mit 7,4 Fällen/100.000 Einwohner knapp 12-mal höher als bei Frauen mit 0,6. Der Gipfel der Inzidenz wurde bei Männern in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen (17,4) erreicht, aber auch die Altersgruppen der 25- bis 29-Jährigen (14,4) und der 40- bis 49-Jährigen (13,8) waren ähnlich stark betroffen. Bei Frauen wurde der Gipfel der Inzidenz in den Altersgruppen der 25- bis 29-Jährigen (2,1) sowie der 20- bis 24-Jährigen (1,9) erreicht, gefolgt von der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen (1,2).

    Angaben zum Infektionsrisiko lagen für 72% der Meldungen vor. Bei diesen Meldungen stieg der Anteil der Fälle, die vermutlich über sexuelle Kontakte zwischen Männern übertragen wurden, auf 80% an. Der Anteil der bei Heterosexuellen diagnostizierten Fälle ging von 22% (2006) auf 20% zurück. Unter der Annahme, dass diese Verteilung für alle Fälle zutrifft, werden 4 von 5 aller in Deutschland gemeldeten Syphilis-Fälle über sexuelle Kontakte zwischen Männern übertragen. Hierzu trägt bei, dass das Internet zunehmend als anonyme sexuelle Kontaktquelle genutzt wird (Kingston &Higgins 2004b) und dass unter "safer sex" subsummierte Sexualpraktiken wie Oralverkehr ohne Ejakulation oder oral-anale Kontakte zwar das HIV-Übertragungsrisiko reduzieren, nicht aber die Übertragung von Bakterien wie Treponemen, Gonokokken und Chlamydien (Marcus et al. 2003). Die beobachtete Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Syphilis unter homosexuellen Männern bundesweit auf einem erhöhten endemischen Niveau stabilisiert, wobei es außerhalb der Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main) in mittleren Großstädten und ländlichen Regionen zu regionalen Ausbrüchen mit deutlichen Inzidenzsteigerungen kommt.
    Da nachgewiesen ist, dass die Zirkumzision beim Mann das Erkrankungsrisiko für HIV-Infektionen vermindert, untersuchten Weiss et al. (2006) anhand eines Literaturreviews, ob dies auch für die Syphilis zutrifft. Sie konnten dazu 26 geeignete Studien finden, die im Mittel ein vermindertes Erkrankungsrisiko von 0,67 (95% CI 0,54-0,83) beschrieben.
    Die Zahl der bei Neugeborenen bzw. Kindern diagnostizierten Fälle von konnataler Syphilis lag in den Jahren 2001 bis 2006 zwischen 7 und 4 Fällen pro Jahr. Im Jahr 2007 wurden lediglich noch 3 Fälle einer konnatalen Syphilis berichtet. Durch das gesetzlich vorgeschriebene Screening in der Frühschwangerschaft werden in Deutschland und anderen Industriestaaten auch Schwangere mit einer asymptomatischen Syphilis identifiziert und behandelt, bevor es zu einer vertikalen Transmission von Treponema pallidum kommen kann (Carey 2003). Insgesamt spricht die niedrige Zahl konnataler Syphilis-Fälle für die hohe Wirksamkeit des Syphilis-Screenings bei den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen.
    Bei 77% der Meldungen lagen aussagekräftige Angaben des Labors oder des behandelnden Arztes zur klinischen Symptomatik bzw. zum Infektionsstadium vor. Bei den Meldungen mit klinischen Angaben handelte es sich bei 35% der Diagnosen um ein Primärstadium, bei 34% um ein Sekundärstadium und bei 29% um eine Infektion im Stadium der Früh- oder Spätlatenz (Vergleichswerte 2006: 35%, 35% und 27%). Ein zunehmendes Problem bei der epidemiologischen Bewertung stellt die Einordnung als Reinfektion oder Reaktivierung dar. In einigen Städten werden 50% der Neumeldungen als Reinfektion eingestuft. Erkrankungen im Tertiärstadium machen weniger als 5% der Meldungen aus.
    In der am stärksten betroffenen Altersgruppe (20-50 Jahre) ist das Risiko für einen Mann, sich bei gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten mit einer Syphilis zu infizieren etwa 200-300 mal höher als bei heterosexuellen Kontakten. Aktuell haben ca. 30-40% der homosexuellen Männer mit Syphilis gleichzeitig eine HIV-Infektion und ca. 30% der HIV-infizierten homosexuellen Männer haben Syphilis-Antikörper (unveröffentlichte Daten aus der KABaSTI -Studie des RKI 2008). Das Risiko, bereits vor Eintritt in das Tertiärstadium eine Neurosyphilis zu entwickeln, wird bei gleichzeitig mit HIV und T.pallidum Infizierten mit 1,7 % angegeben (CDC 2007). Ein regelmäßiges halbjähriges Screening (klinische Untersuchung, Syphilisserologie, GO, Chlamydien) auf weitere sexuell übertragene Erkrankungen sollte bei allen HIV-Infizierten durchgeführt werden.
    Jeder Syphilispatient sollte gründlich über die möglichen Übertragungswege des Erregers und präventive Maßnahmen informiert werden. Alle in Frage kommenden Sexualpartner des Patienten sollten beraten, untersucht und ggf. behandelt werden. Bei einer primären Syphilis sollten dies die Partner der vergangenen 3 Monate sein, bei sekundärer oder frühlatenter Syphilis ist ein Zeitraum von bis zu 2 Jahren zu berücksichtigen. Gefährdete wie auch Ärzte sollten auf das mögliche Auftreten verdächtiger Symptome nicht nur an den Genitalien und im Anal-/Rektalbereich, sondern auch an den Lippen, im Mund- und Rachenbereich eingestellt sein (RKI 2003a).
    Zusätzlich zu primärpräventiven Maßnahmen kann durch eine Verbesserung und Vereinfachung der Testangebote und durch die möglichst frühe und richtige Diagnosestellung (z.B. durch Szene-nahe und aufsuchende Diagnostikangebote) die Dauer der Kontagiosität von Syphilis-Patienten reduziert werden (RKI 2003b). Vor allem STD-Untersuchungs- und Beratungsstellen in Großstädten verfügen über große Erfahrungen und durch das IfSG gegebene Möglichkeiten, Angehörigen von Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko spezielle Beratungs-, Untersuchungs- und Behandlungsangebote zu machen. Die auf die HIV-Übertragung zugeschnittenen Safer-Sex-Botschaften sind nur bedingt gegenüber der Syphilis wirksam. Weitere Botschaften und Maßnahmen, um die Syphilis-Verbreitung einzudämmen, sind neben dem konsistenten Kondomgebrauch u.a. häufigere Untersuchungen, um Infektionen frühzeitig zu entdecken und schneller behandeln zu können, und ein aggressiveres therapeutisches Management (z.B. wie in der Richtlinie des CDC beschrieben durch vorbeugende Therapie bei Kontaktpersonen, die sich noch innerhalb des diagnostischen Fensters befinden). Schließlich sollte die im §19 IfSG festgeschriebene Verpflichtung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, besonders gefährdeten Gruppen Beratung, Untersuchung und ggf. auch ambulante Behandlung für STIs anzubieten, wenn nötig auch aufsuchend und anonym, flächendeckender als bisher umgesetzt werden (RKI 2008b).

  5. Diagnostik
  6. Die Diagnostik der Syphilis besteht aus der klinischen und ggfls. auch der histopathologischen Analyse der vielfältigen Haut- und Schleimhautbefunde unter Berücksichtigung evtl. bestehender allgemeiner und /oder neurologischer Krankheitszeichen (Liquordiagnostik), dem direkten Erregernachweis bei frühen erregerreichen Läsionen und dem Nachweis von Anti-Treponemen-Antikörpern im Serum.

    3.1 Klinische Diagnostik

    3.2 Histologie der Syphilis

    3.3 Labordiagnostik: Direkter Erregernachweis

    3.4 Serologische Tests

    3.5 Serologische Grunddiagnostik

    3.6 Serologische Verlaufskontrollen nach Therapie der Erstinfektion

    3.7 Serologische Befunde bei Zweitinfektion oder Reaktivierung

    3.8 Serologie in der Schwangerschaft

    3.9 Serologische Diagnostik der konnatalen Syphilis

  7. Neurosyphilis
  8. 4.1 Klinik

    4.2 Pathologie

    4.3 Diagnostik

  9. Syphilis in der Schwangerschaft
  10. 5.1 Klinik

    5.2 Prävention der vertikalen Transmission

    5.3 Zusammenfassung

  11. Syphilis connata
  12. 6.1 Pathogenese

    6.2 Klinik

    6.3 Diagnostik

    6.4 Prophylaxe

    6.5 Zusammenfassung

  13. Syphilis bei HIV-Infektion
  14. 7.1 Klinik und Verlauf

    7.2. Diagnostik

    7.3 Zusammenfassung

  15. Therapie der Syphilis
  16. "Evidenz"-basierte klinische Studien zur Behandlung der verschieden Stadien der Syphilis wurden in den letzten 15 Jahren in nur sehr geringem Umfang durchgeführt. Weltweit wurden lediglich 6 randomisierte und kontrollierte Studien veröffentlicht (Paryani et al. 1994, Rolfs et al. 1997, Serragui et al. 1999, Rompalo et al. 2001, Hook et al. 2002, Riedner et al. 2005). Die nachfolgenden Therapieempfehlungen wurden anlässlich eines Leitliniensymposiums im Rahmen der 54. Jahrestagung der DSTDG (Marburg, 7.-8. Mai 2004) auf Expertenebene erarbeitet (Teilnehmer siehe Kapitel 10) und erstmals 2005 als Syphilisleitlinie der DSTDG veröffentlicht. Die jetzige aktualisierte Fassung bezieht zwischenzeitlich veröffentlichte klinische Studien, die aktualisierten internationalen Leitlinien und die Veränderungen auf dem Arzneimittelmarkt im deutschsprachigen Raum (z.B. das Verschwinden des Clemizol- und des Procain-Penicillins, Zulassung des Ceftriaxons) mit ein.

    8.1 Grundlagen

    8.2 Frühsyphilis

    8.3 Spätsyphilis

    8.4 Neurosyphilis

    8.5 Therapie bei Penicillinallergie

    8.6 Therapie in der Schwangerschaft

    8.7 Therapie der Syphilis connata

    8.8 Therapie bei HIV-Infektion

    8.9 Partner-Tracing (Partner-Benachrichtigung

  17. ICD-10 Ziffern
  18. A51.0Primärer syphilitischer Genitalaffekt
    A51.1Analer Primäraffekt bei Syphilis
    A51.2Primäraffekt bei Syphilis, sonstige Lokalisationen
    A51.3Sekundäre Syphilis der Haut und der Schleimhäute
    A51.4Sonstige sekundäre Syphilis
    A51.5Latente Frühsyphilis
    A51.9Frühsyphilis, nicht näher bezeichnet
    A52.-Spätsyphilis
    A52.0+Kardiovaskuläre Syphilis
    A52.1Floride Neurosyphilis
    A52.2Asymptomatische Neurosyphilis
    A52.3Neurosyphilis, nicht näher bezeichnet
    A52.7Sonstige floride Spätsyphilis
    A52.8Latente Spätsyphilis
    A52.9Spätsyphilis, nicht näher bezeichnet
    A50.-Syphilis connata
    A50.0Floride konnatale Frühsyphilis
    A50.1Latente konnatale Frühsyphilis
    A50.2Konnatale Frühsyphilis, nicht näher bezeichnet
    A50.3Konnatale spätsyphilitische Augenkrankheit
    A50.4Konnatale spätauftretende Neurosyphilis [Juvenile Neurosyphilis]
    A50.5Sonstige Formen der floriden konnatalen Spätsyphilis
    A50.6Latente konnatale Spätsyphilis
    A50.7Konnatale Spätsyphilis, nicht näher bezeichnet
    A50.9Syphilis connata, nicht näher bezeichnet
    A53.-Sonstige und nicht näher bezeichnete Syphilis
    A53.0Latente Syphilis, nicht als früh oder spät bezeichnet
    A53.9Syphilis, nicht näher bezeichnet

  19. Symbole zur wissenschaftlichen "Evidenz" der Empfehlungen zur Diagnostik oder Therapie
  20. ⇑ ⇑ Aussage zur Wirksamkeit wird gestützt durch mehrere adäquate, valide klinische Studien (z.B. randomisierte klinische Studien) bzw. durch eine oder mehrere valide Metaanalysen oder systematische Reviews. Positive Aussage gut belegt.
    Aussage zur Wirksamkeit wird gestützt durch zumindest eine adäquate, valide klinische Studie (z.B. randomisierte klinische Studie). Positive Aussage belegt.
    ⇓ ⇓ Negative Aussage zur Wirksamkeit wird gestützt durch eine oder mehrere adäquate, valide klinische Studien (z.B. randomisierte klinische Studie), durch eine oder mehrere Metaanalysen bzw. systematische Reviews. Negative Aussage gut belegt.
    ⇐ ⇒ Es liegen keine sicheren Studienergebnisse vor, die eine günstige oder ungünstige Wirkung belegen. Dies kann bedingt sein durch das Fehlen adäquater Studien, aber auch durch das Vorliegen mehrerer, aber widersprüchlicher Studienergebnisse.


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Verfahren zur Konsensbildung:

 

Erstellungsdatum:

05/2005

Letzte Überprüfung:

07/2008

Nächste Überarbeitung geplant:

06/2012
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Stand der letzten Aktualisierung: 07/2008
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Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online
HTML-Code aktualisiert: 15.10.2008; 14:21:00