AWMF online

 

Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen
Medizinischen
Fachgesellschaften

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie


 AWMF-Leitlinien-Register  Nr. 030/116   Entwicklungsstufe:  1 
Zitierbare Quelle:
Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie; 4. überarbeitete Auflage 2008, ISBN9783131324146; Georg Thieme Verlag Stuttgart

Diagnostik und Therapie komplexer regionaler Schmerzsyndrome (CRPS)

Was gibt es Neues?

Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick


  1. Ziele und Anwendungsbereich
  2. Ziel dieser Leitlinie ist eine Optimierung der Erkennung und Behandlung komplexer regionaler Schmerzsyndrome. Die Leitlinie ist evidenzbasiert.
    Diese Leitlinie wendet sich an Ärzte, die im ambulanten oder Klinikbereich Patienten mit CRPS betreuen.

  3. Definition
  4. Komplexe regionale Schmerzsyndrome (CRPS, Synonyme: sympathische Reflexdystrophie, Morbus Sudeck, Algodystrophie, Kausalgie) entwickeln sich mit variabler Latenz in der Regel nach Verletzungen von Extremitäten. Typische Beispiele sind Traumata (z. B. Radiusfrakturen, Nervenverletzungen jeglicher Art), therapeutische (z. B. Karpaltunneloperationen) oder diagnostische (z. B. Arthroskopien) Eingriffe. Dabei sind die Schwere und Art der Verletzung nicht ausschlaggebend dafür, ob sich ein CRPS entwickelt. Wenn es bei der Schädigung zu einer nachweisbaren Verletzung größerer peripherer Nerven kommt, spricht man von CRPS II, andernfalls von CRPS I (Stanton-Hicks et al. 1995, Oaklander et al. 2006), wenn die Diagnosekriterien erfüllt sind (siehe unten).
    Die Daten über Prognosen sind insgesamt wenig valide, es ist aber beim Ausbleiben komplizierender Faktoren mit einer Reihe von Spontanheilungen zu rechnen (Sandroni et al. 2003). Für alle anderen Fälle gilt, dass auch wenn bei rechtzeitiger adäquater Therapie die Symptomkontrolle bezüglich Schmerz und Funktion bei der Mehrzahl der Fälle möglich ist, doch bei ca. 50% der Patienten mit einer bleibenden Behinderung zu rechnen ist. Das erschwert die berufliche Wiedereingliederung (Geertzen et al. 1994).

  5. Epidemiologie
  6. Basierend auf epidemiologischen Daten einer amerikanischen Population (Olmsted County, Minnesota) wurde eine Inzidenz von 5,5/100.000/Jahr und eine Prävalenz von 20,6/100000 errechnet (Sandroni et al. 2003). Kürzlich wurden auch Daten für Europa vorgelegt. Hier war die Inzidenz mit 26,2/100.000/Jahr deutlich höher (de Mos et al. 2007). Die Altersverteilung folgt annähernd einer Normalverteilung mit einem Maximum zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Aber auch Kinder und ältere Menschen können ein CRPS entwickeln. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer (Verhältnis 3:1) und die obere Extremität mindestens doppelt so häufig wie die untere (Veldman et al. 1993, Sandroni et al. 2003, de Mos et al. 2007).

  7. Klinische Charakteristika
  8. Klinisch ist das CRPS durch typische Befunde an der betroffenen Extremität gekennzeichnet, die sich nicht auf einen einzelnen peripheren Nerv, einen Plexus, eine Nervenwurzel oder andere Traumafolgen zurückführen lassen. Die in den Diagnosekriterien (siehe unten) genannten Auffälligkeiten führen also nur dann zur Diagnose CRPS, wenn sie nicht durch das primäre Trauma erklärbar sind. Deshalb müssen die Symptome auch außerhalb des Versorgungsgebietes verletzter Nerven auftreten. Allerdings können einzelne Akren ausgespart sein. Bei isoliertem Befall großer Gelenke ohne akrale Beteiligung sollte die Diagnose CRPS nur mit größter Zurückhaltung in Betracht gezogen werden. Besonders anspruchsvoll ist die Abgrenzung der CRPS-Symptome von den Folgen einer längeren "Nichtbenutzung" der Extremität.
    Auf der Ebene der Sensorik finden sich regelhaft Plus- und Minussymptome wie Schmerzen und Sensibilitätsstörungen. Die Schmerzen sind meist bereits in Ruhe vorhanden, verstärken sich aber so gut wie immer bei Belastung. An den periartikulären Strukturen findet sich fast immer eine gesteigerte Druckschmerzhaftigkeit (statische mechanische Hyperalgesie), auf der Haut hat eine Subgruppe der Patienten eine mechanische und thermische Hyperalgesie. Weiterhin finden sich bei CRPS charakteristische Störungen der Körperwahrnehmung (gestörte Propriozeption, Fehlwahrnehmung, dissoziative Symptome), die in der CRPS-Literatur verwirrenderweise als "neglectartig" beschrieben werden (Frettloeh et al. 2006).
    Daneben finden sich Störungen der motorischen Funktion. Diese reichen von der Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit, Störungen der Feinmotorik über schmerzbedingte Kraftminderung bis hin zu Pseudoparesen, Tremor, myokloniformen Entäußerungen und fixierten Dystonien.
    Charakteristisch sind weiterhin die Störungen des autonomen Nervensystems. Betroffen sind vor allem die Hautdurchblutung, was zu Änderungen von Hauttemperatur und Hautfarbe führt, und das Schwitzen im betroffenen Körperteil. Auch wenn pathophysiologisch nicht ganz korrekt, so wird das oft sehr ausgeprägte Ödem ebenfalls unter der Rubrik "autonome Störungen" eingeordnet. Zu Beginn des CRPS ist die autonome Symptomatik geprägt von peripher entzündlichen und zentralen Regulationsstörungen. Diese Komponenten ändern sich individuell im Verlauf sehr stark (Birklein et al. 1998).
    Bei vielen Fällen finden sich trophische Störungen der Haut, der Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel), des Unterhautgewebes und der Knochen ("high turn-over"-Osteoporose) (Birklein et al. 2000, Baron et al. 2004). Die Veränderungen treten vor allem an gelenknahen Strukturen auf, was zu einer aktiven und passiven Bewegungseinschränkung, Kontrakturen und teilweise rasch zu schwer behandelbaren Gelenkfehlstellungen der Extremität führen kann. An der unteren Extremität kommt es zu Veränderungen des Fußgewölbes, Fehlstellungen der Zehen mit der Folge der erschwerten Abrollbewegung. Sekundär können auch proximale Gelenke (Schulter, Knie, selten Ellbogen oder Hüftgelenk) betroffen sein. Für die Existenz eines CRPS mit ausschließlicher Affektion eines proximalen Gelenks (z. B. Knie) ohne Einschluss der akralen Gelenke gibt es noch keine sicheren Belege.
    Wie bereits oben erwähnt, werden aus systematischen Gründen CRPS Typ I und II unterschieden. In allen klinischen Symptomen unterscheiden sich beide CRPS-Typen aber nicht prinzipiell, nur die neurologischen Ausfälle durch die Nervenläsion kommen bei CRPS II dazu.
    Ob psychologische Faktoren wie kritische Lebensereignisse oder Probleme, mit Traumafolgen umzugehen, Risikofaktoren für die Entstehung eines CRPS darstellen, wird kontrovers diskutiert. In einer Studie hatten ca. 80% der Patienten mit CRPS an der oberen Extremität 2 Monate vor bzw. 1 Monat nach Entwicklung des CRPS sogenannte "stressful life events", im Vergleich zu 20 % einer Kontrollgruppe (Geertzen et al. 1998). Ähnlich Befunde finden sich allerdings auch bei anderen Krankheitsbildern wie Malignomen oder kardiovaskulären Erkrankungen. Bislang wurde auch keine eindeutige Konstellation von Persönlichkeitsmerkmalen im Sinne einer "CRPS-Persönlichkeit" identifiziert, die für die Entwicklung eines CRPS prädisponieren (van-der-Laan et al. 1999). Nichtsdestotrotz finden sich häufig aggressive und dependente Verhaltensweisen, eine erhöhte Ängstlichkeit und Affektlabilität sowie Schlafstörungen, depressive Stimmungen, verbunden mit Selbstwert- und Selbstbildproblemen (Frettloeh et al. 2003). Wie bei vielen chronischen Erkrankungen und insbesondere Schmerzsyndromen gesellen sich sekundäre psychische Veränderungen dazu, die dann zwar sicherlich nicht als kausal anzusehen sind, aber den Verlauf und die Therapie beeinflussen können.
    Bei Patienten mit gravierender psychischer Vortraumatisierung oder Erkrankung kommt es aber nicht selten zu einer Dekompensation der Vorerkrankung und dadurch auch zu einem komplikationsreichen Verlauf. Hier kommt es vermutlich zu einer Rekonditionierung bereits gebahnter physiologischer, kognitiver und affektiver Reaktionsmuster. Liegt eine psychische Vor- oder Begleiterkrankung vor, wird sie die Ausgestaltung des Krankheitsbildes ebenso nachhaltig beeinflussen wie die therapeutischen Interaktionen und damit die Prognose. Daher haben die psychologische Diagnostik und Therapie(-begleitung) eine zentrale Bedeutung, ohne die vor allem bei schwerem Verlauf eines CRPS oder bei Therapieresistenz eine rein medizinische Behandlung scheitern wird. Im Patientengut spezialisierter Einrichtungen findet sich ein beachtlicher Anteil von Patienten mit gravierender psychiatrischer Komorbidität (Maier et al. 2003).

  9. Diagnostik des CRPS
  10. 5.1 Anamnese und Klinik

    5.2 Apparative Diagnostik

  11. Therapie des CRPS
  12. Nach Ansicht der Autoren ist es ein grundsätzliches Problem aller Studien zur Therapie des CRPS, dass sie nicht genügend zwischen der Wirksamkeit der Maßnahme auf Schmerzen, Funktion oder klinische Symptomatik differenzieren. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass vermutlich die Therapierbarkeit in verschiedenen Stadien unterschiedlich ist. Therapiekonzepte anderer neuropathischer Schmerzerkrankungen sind nur bedingt übertragbar. Dieser Mangel muss bei der Bewertung der Studienergebnisse bedacht werden.
    Der Erfolg der Behandlung des CRPS hängt wahrscheinlich davon ab, möglichst frühzeitig eine multidisziplinäre Therapie zu koordinieren, um in Abhängigkeit vom Verlauf und dem Schweregrad die Behandlung der Schmerzen mit der des Ödems, der psychischen Begleitstörung sowie der Bewegungseinschränkungen und der Kontrakturen zu verbinden. Ohne diesen multidisziplinären Ansatz ist die neurofunktionelle Rehabilitation auch bei Besserung der Schmerzen unwahrscheinlich. Eine solche multimodale Therapie sollte in ihren Grundzügen wie folgt aufgebaut sein, wozu es allerdings keine validierten Studien gibt:
    1. Solange Ruheschmerz und Ödem vorliegen, sind diese vorrangig zu behandeln. Alle anderen Maßnahmen sind zunächst zweitrangig. Entlastung prägt diese erste Therapiephase. Maßnahmen, die zu einer Schmerzverstärkung führen, sind kontraindiziert, da sie das CRPS aggravieren und zu jedem Zeitpunkt reaktivieren können.
    2. Danach erfolgt die Behandlung der Bewegungsschmerzen. Hier treten neuro- und gelenkrehabilitative Verfahren in den Vordergrund. Schrittweise wird Aktivierung immer wichtiger, während die Schmerztherapie in den Hintergrund tritt.
    3. Die Behandlung der funktionellen Störungen (Bewegung, Sensorik) erfolgt in der dritten Stufe. Hier rücken die funktionell-orthopädische Rehabilitation und die psychosoziale Reintegration in den Vordergrund der Behandlung. Eine medikamentöse Schmerztherapie ist häufig nur noch begrenzt erforderlich (Maier et al. 2003). Im Folgenden werden nur Medikamente/Verfahren gelistet, die in mindestens einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) bei CRPS positive Resultate erbracht haben (Tab. 1). Auf eine Vielzahl von weiteren Verfahren, die teils kasuistisch berichtet wurden, wird nicht eingegangen, da dort diese Bedingung nicht erfüllt ist.

    Tabelle 1 Pragmatische Therapie des CRPS. Dosisempfehlungen für Erwachsene

    Maßnahme Evidenz Dosis Besonderheiten
    Bisphsophonate ↑↑    
    • Alendronat
      40 mg/d für 8 Wochen Morgens
    • Pamidronat
      60 mg i. v. einmalig Im Stehen
    • Clodronat
      300 mg/d i. v. an 10 Tagen Nüchtern
    Steroide ↑↑    
    • Prednisolon
      100 mg/d Ausschleichen über 2-3 Wochen
    • Methylprednisolon
      80 mg/d Keine Dauertherapie
    Antineuropathika      
    • Gabapentin
    1200-2400 (3600) mg/d Siehe auch Leitlinie "Neuropathischer Schmerz"
    DMSO topisch 50% Creme, 5x tägl. Hautirritationen, Knoblauchgeruch
    Physiotherapie, Ergotherapie, Verhaltenstherapie (Spiegeltherapie, "motor learning") Möglichst täglich Darf keine starken Schmerzen verursachen
    Eigentherapie zwingend
    Psychotherapie, Entspannungsverfahren   Bei Hinweisen auf Komorbidität
    Bei Therapierefraktärem Verlauf
    Grenszstrangblockaden 2-3 pro Woche
    Max Anzahl: 10-15
    Serie nur nach positiver Testblockade
    Spinal-Cord-Stimulation   Bei therapierefraktären Schmerzen
    Keine wesentliche psych. Komorbidität
    Baclofen intrathekal   Bei Dystonie
    Nach Testinjektion Implantation einer Pumpe
    Kein wesentliche psychische Komorbidität

    6.1 Systemische medikamentöse Therapie

    6.2 Topische Therapie

    6.3 Rehabilitative Therapie

    6.4 Psychotherapeutische Verfahren

    6.5 Interventionelle Therapie des CRPS

    6.6 Therapie des CRPS bei Kindern


Clinbical Pathway

Literatur:

  1. AbuRahma AF, Robinson PA, Powell M, Bastug D, Boland JP. Sympathectomy for reflex sympathetic dystrophy: factors affecting outcome. Ann Vasc Surg 1994;8:372-379.
  2. Adami S, Fossaluzza V, Gatti D, Fracassi E, Braga V. Bisphosphonate therapy of reflex sympathetic dystrophy syndrome. Ann Rheum Dis 1997;56:201-204.
  3. Ali Z, Raja SN, Wesselmann U, Fuchs PN, Meyer RA, Campbell JN. Intradermal injection of norepinephrine evokes pain in patients with sympathetically maintained pain. Pain 2000;88:161-168.
  4. Bandyk DF, Johnson BL, Kirkpatrick AF, Novotney ML, Back MR, Schmacht DC. Surgical sympathectomy for reflex sympathetic dystrophy syndromes. J Vasc Surg 2002;35:269-277.
  5. Baron R, Janig W. Complex regional pain syndromes - how do we escape the diagnostic trap? Lancet 2004;364:1739-1741.
  6. Baron R, Schattschneider J, Binder A, Siebrecht D, Wasner G. Relation between sympathetic vasoconstrictor activity and pain and hyperalgesia in complex regional pain syndromes: a case-control study. Lancet 2002;359:1655-1660.
  7. Bickerstaff DR, Kanis JA. The use of nasal calcitonin in the treatment of post-traumatic algodystrophy. Br J Rheumatol 1991;30:291-294.
  8. Birklein F, Riedl B, Claus D, Neundörfer B. Pattern of autonomic dysfunction in time course of complex regional pain syndrome. Clin Aut Res 1998;8:79-85.
  9. Birklein F, Riedl B, Sieweke N, Weber M, Neundorfer B. Neurological findings in complex regional pain syndromes - analysis of 145 cases. Acta Neurol Scand 2000;101:262-269.
  10. Bonelli S, Conoscente F, Movilia PG, Restelli L, Francucci B, Grossi E, Regional intravenous guanethidine vs. stellate ganglion block in reflex sympathetic dystrophies: a randomized trial. Pain 1983;16:297-307.
  11. Braus DF, Krauss JK, Strobel J. The shoulder-hand syndrome after stroke: a prospective clinical trial. Ann Neurol 1994;36:728-733.
  12. Bruehl S, Chung OY. Psychological and behavioral aspects of complex regional pain syndrome management. Clin J Pain 2006;22: 430-437.
  13. Cepeda MS, Lau J, Carr DB. Defining the therapeutic role of local anesthetic sympathetic blockade in complex regional pain syndrome: a narrative and systematic review. Clin J Pain 2002;18: 216-233.
  14. Christensen K, Jensen EM, Noer I. The reflex sympathetic dystrophy syndrome; response to treatment with systemic corticosteroids. Acta Chir Scand 1982;148:653-655.
  15. de Jong JR, Vlaeyen JW, Onghena P, Cuypers C, den Hollander M, Ruijgrok J. Reduction of pain-related fear in complex regional pain syndrome type I: the application of graded exposure in vivo. Pain 2005;116:264-275.
  16. de Mos M, De Bruijn AG, Huygen FJ, Dieleman JP, Stricker BH, Sturkenboom MC. The incidence of complex regional pain syndrome: A population-based study. Pain 2007;129:12-20.
  17. Decramer M, Rutten-van Molken M, Dekhuijzen PN, Troosters T, van Herwaarden C, Pellegrino R, et al. Effects of N-acetylcysteine on outcomes in chronic obstructive pulmonary disease (Bronchitis Randomized on NAC Cost-Utility Study, BRONCUS): a randomised placebo-controlled trial. Lancet 2005365:1552-1560.
  18. Frettloh J, Huppe M, Maier C. Das komplexe reionale Schmerzsyndrom (M. Sudeck, Kausalgie). In: Basler F, Kröner-Herwig B, Rehfisch HP, Hrsg. Pschologische Schmerztherapie. Heidelberg: Springer, 2003:467-488.
  19. Frettloh J, Huppe M, Maier C. Severity and specificity of neglect-like symptoms in patients with complex regional pain syndrome (CRPS) compared to chronic limb pain of other origins. Pain 2006;124:184-189.
  20. Geertzen JH, de Bruijn H, de Bruijn Kofman AT, Arendzen JH. Reflex sympathetic dystrophy: early treatment and psychological aspects. Arch Phys Med Rehabil 1994;75:442-446.
  21. Geertzen JH, de-Bruijn-Kofman AT, de-Bruijn HP, van-de-Wiel HB, Dijkstra PU. Stressful life events and psychological dysfunction in complex regional pain syndrome type I. Clin J Pain 1998; 14:143-147.
  22. Glynn CJ, Basedow RW, Walsh JA. Pain relief following post-ganglionic sympathetic blockade with i. v. guanethidine. Br J Anaesth 1981; 53:1297-1302.
  23. Gobelet C, Meier JL, Schaffner W, Bischof-Delaloye A, Gerster JC, Burckhardt P. Calcitonin and reflex sympathetic dystrophy syndrome. Clin Rheumatol 1986;5:382-388.
  24. Gobelet C, Waldburger M, Meier JL. The effect of adding calcitonin to physical treatment on reflex sympathetic dystrophy. Pain 1992;48:171-175.
  25. Gradl G, Steinborn M, Wizgall I, Mittlmeier T, Schurmann M. Das akute CRPS I (Morbus Sudeck) nach distaler Radiusfraktur - Methoden der Frühdiagnostik. Zentralbl.Chir 2003;128:1020-1026.
  26. Graif M, Schweitzer ME, Marks B, Matteucci T, Mandel S. Synovial effusion in reflex sympathetic dystrophy: an additional sign for diagnosis and staging. Skeletal Radiol 1998;27:262-265.
  27. Grundberg AB. Reflex sympathetic dystrophy: treatment with long-acting intramuscular corticosteroids. J Hand Surg Am 1996; 21:667-670.
  28. Hamamci N, Dursun E, Ural C, Cakci A. Calcitonin treatment in reflex sympathetic dystrophy: a preliminary study. Br J Clin Pract 1996;50:373-375.
  29. Hanna MH, Peat SJ. Ketanserin in reflex sympathetic dystrophy. A double-blind placebo controlled cross-over trial. Pain 1989;38: 145-150.
  30. Harden N, Bruehl S. Diagnostc criteria: the statistical derivation of four criterion factors. In: Wilson P, Stanton-Hicks M, Harden N, eds. CRPS: current diagnosis and therapy. Seattle: IASP Press, 2005.
  31. Hord AH, Rooks MD, Stephens BO, Rogers HG, Fleming LL. Intravenous regional bretylium and lidocaine for treatment of reflex sympathetic dystrophy: a randomized, double-blind study. Anesth Analg 1992;74:818-821.
  32. Jadad AR, Carroll D, Glynn CJ, McQuay HJ. Intravenous regional sympathetic blockade for pain relief in reflex sympathetic dystrophy: a systematic review and a randomized, double-blind crossover study. J Pain Symptom Manage 1995;10:13-20.
  33. Kalita J, Vajpayee A, Misra UK. Comparison of prednisolone with piroxicam in complex regional pain syndrome following stroke: a randomized controlled trial. QJM 2006;99:89-95.
  34. Kemler MA, Barendse GA, van Kleef M, de Vet HC, Rijks CP, Furnee CA, et al. Spinal cord stimulation in patients with chronic reflex sympathetic dystrophy. N Engl J Med 2000;343:618-624.
  35. Kemler MA, de Vet HC, Barendse GA, van den Wildenberg FA, van Kleef M. Spinal cord stimulation for chronic reflex sympathetic dystrophy - five-year follow-up. N Engl J Med 2006;354: 2394-2396.
  36. Kingery WS. A critical review of controlled clinical trials for peripheral neuropathic pain and complex regional pain syndromes. Pain 1997;73:123-139.
  37. Kozin F, Ryan LM, Carerra GF, Soin JS, Wortmann RL. The reflex sympathetic dystrophy syndrome (RSDS). III. Scintigraphic studies, further evidence for the therapeutic efficacy of systemic corticosteroids, and proposed diagnostic criteria. Am J Med 1981a;70:23-30.
  38. Kozin F, Soin JS, Ryan LM, Carrera GF, Wortmann RL. Bone scintigraphy in the reflex sympathetic dystrophy syndrome. Radiology 1981b;138:437-443.
  39. Lee BH, Scharff L, Sethna NF, McCarthy CF, Scott-Sutherland J, Shea AM, et al. Physical therapy and cognitive-behavioral treatment for complex regional pain syndromes. J Pediatr 2002;141:135-140.
  40. Livingstone JA, Atkins RM. Intravenous regional guanethidine blockade in the treatment of post-traumatic complex regional pain syndrome type 1 (algodystrophy) of the hand. J Bone Joint Surg Br 2002;84:380-386.
  41. Maier C, Baron R. Neuropathische Schmerzen. In: Diener HC, Maier C, Hrsg. Das Schmerztherapiebuch. München: Urban und Fischer, 2003:124-196.
  42. Maier C, Gleim M. Diagnostik und. Therapie des sympathisch unterhaltenen Schmerzes. Schmerz 1998;12:282-303.
  43. Mailis A, Furlan A. Sympathectomy for neuropathic pain. Cochrane Database Syst Rev 2003:CD 002918.
  44. Manicourt DH, Brasseur JP, Boutsen Y, Depreseux G, Devogelaer JP. Role of alendronate in therapy for posttraumatic complex regional pain syndrome type I of the lower extremity. Arthritis Rheum 2004;50:3690-3697.
  45. McCabe CS, Haigh RC, Ring EF, Halligan PW, Wall PD, Blake DR. A controlled pilot study of the utility of mirror visual feedback in the treatment of complex regional pain syndrome (type 1). Rheumatology (Oxford) 2003;42:97-101.
  46. Moseley GL. Graded motor imagery is effective for long-standing complex regional pain syndrome: a randomised controlled trial. Pain 2004;108:192-198.
  47. Moseley GL. Graded motor imagery for pathologic pain: a randomized controlled trial. Neurology 2006;67:2129-2134.
  48. Oaklander AL, Rissmiller JG, Gelman LB, Zheng L, Chang Y, Gott R. Evidence of focal small-fiber axonal degeneration in complex regional pain syndrome-I (reflex sympathetic dystrophy). Pain 2006;120:235-243.
  49. Oerlemans HM, Oostendorp RA, de Boo T, Goris RJ. Pain and reduced mobility in complex regional pain syndrome I: outcome of a prospective randomised controlled clinical trial of adjuvant physical therapy versus occupational therapy. Pain 1999;83:77-83.
  50. Oerlemans HM, Oostendorp RA, de Boo T, van der LL, Severens JL, Goris JA. Adjuvant physical therapy versus occupational therapy in patients with reflex sympathetic dystrophy/complex regional pain syndrome type I. Arch Phys Med Rehabil 2000;81:49-56.
  51. Perez RS, Kwakkel G, Zuurmond WW, de Lange JJ, Treatment of reflex sympathetic dystrophy (CRPS type 1): a research synthesis of 21 randomized clinical trials. J Pain Symptom Manage 2001; 21:511-526.
  52. Perez RS, Zuurmond WW, Bezemer PD, Kuik DJ, van Loenen AC, de Lange JJ, et al. The treatment of complex regional pain syndrome type I with free radical scavengers: a randomized controlled study. Pain 2003;102:297-307.
  53. Petje G, Radler C, Aigner N, Walik N, Kriegs AG, Grill F. Treatment of reflex sympathetic dystrophy in children using a prostacyclin analog: preliminary results. Clin Orthop.Relat Res 2005;433: 178-182.
  54. Price DD, Long S, Wilsey B, Rafii A. Analysis of peak magnitude and duration of analgesia produced by local anesthetics injected into sympathetic ganglia of complex regional pain syndrome patients. Clin J Pain 1998;14:216-226.
  55. Ramamurthy S, Hoffman J. Intravenous regional guanethidine in the treatment of reflex sympathetic dystrophy/causalgia: a randomized, double-blind study. Guanethidine Study Group. Anesth Analg 1995;81:718-723.
  56. Robinson JN, Sandom J, Chapman PT. Efficacy of pamidronate in complex regional pain syndrome type I. Pain Med 2004;5:276-280.
  57. Rolke R, Baron R, Maier C, Tolle TR, Treede RD, Beyer A, et al. Quantitative sensory testing in the German Research Network on Neuropathic Pain (DFNS): Standardized protocol and reference values. Pain 2006;123:231-243.
  58. Sahin F, Yilmaz F, Kotevoglu N, Kuran B. Efficacy of salmon calcitonin in complex regional pain syndrome (type 1) in addition to physical therapy. Clin Rheumatol 2006;25:143-148.
  59. Sandroni P, Benrud-Larson LM, McClelland RL, Low PA. Complex regional pain syndrome type I: incidence and prevalence in Olmsted county, a population-based study. Pain 2003;103:199-207.
  60. Schrag A, Trimble M, Quinn N, Bhatia K. The syndrome of fixed dystonia: an evaluation of 103 patients. Brain 2004;127: 2360-2372. Schurmann M, Zaspel J, Lohr P, Wizgall I, Tutic M, Manthey N, et al. Imaging in early posttraumatic complex regional pain syndrome: a comparison of diagnostic methods. Clin J Pain 2007;23:449-457.
  61. Singh B, Moodley J, Shaik A.S, Robbs JV. Sympathectomy for complex regional pain syndrome. J Vasc Surg 2003;37:508-511.
  62. Stanton-Hicks M, Jänig W, Hassenbusch S, Haddox JD, Boas RA, Wilson PR. Reflex sympathetic dystrophy: changing concepts and taxonomy. Pain 1995;63:127-133.
  63. Taskaynatan MA, Ozgul A, Tan AK, Dincer K, Kalyon TA. Bier block with methylprednisolone and lidocaine in CRPS type I: a randomized, double-blinded, placebo-controlled study. Reg Anesth Pain Med 2004;29:408-412.
  64. Turner JA, Mancl L, Aaron LA. Short- and long-term efficacy of brief cognitive-behavioral therapy for patients with chronic temporomandibular disorder pain: a randomized, controlled trial. Pain 2006;121:181-194.
  65. van de Vusse AC, Stomp-van den Berg SG, Kessels AH, Weber WE. Randomised controlled trial of gabapentin in complex regional pain syndrome type 1 [ISRCTN84121379]. BMC Neurol 2004;4:13.
  66. van Hilten BJ, van de Beek WJ, Hoff JI, Voormolen JH, Delhaas EM. Intrathecal baclofen for the treatment of dystonia in patients with reflex sympathetic dystrophy. N Engl J Med 2000;343:625-630.
  67. van-der-Laan L, van-Spaendonck K, Horstink MW, Goris RJ. The symptom checklist-90 revised questionnaire: no psychological profiles in complex regional pain syndrome-dystonia. J Pain Symptom Manage 1999;17:357-362.
  68. Varenna M, Zucchi F, Ghiringhelli D, Binelli L, Bevilacqua M, Bettica P, et al. Intravenous clodronate in the treatment of reflex sympathetic dystrophy syndrome. A randomized, double blind, placebo controlled study [In Process Citation]. J Rheumatol 2000;27: 1477-1483.
  69. Veldman PHJM, Reynen HM, Arntz IE, Goris RJA. Signs and symptoms of reflex sympathetic dystrophy: prospective study of 829 patients. Lancet 1993;342:1012-1016.
  70. Wasner G, Schattschneider J, Baron R. Skin temperature side differences - a diagnostic tool for CRPS? Pain 2002;98:19-26.
  71. Wilder RT, Berde CB, Wolohan M, Vieyra MA, Masek BJ, Micheli LJ. Reflex sympathetic dystrophy in children. Clinical characteristics and follow-up of seventy patients. J Bone Joint Surg Am 1992; 74:910-919.
  72. Zuurmond WW, Langendijk PN, Bezemer PD, Brink HE, de Lange JJ, van loenen AC. Treatment of acute reflex sympathetic dystrophy with DMSO 50% in a fatty cream. Acta Anaesthesiol Scand 1996;40:364-367


Verfahren zur Konsensbildung:

Erstellungsdatum:

10/2008

Letzte Überarbeitung:

Nächste Überprüfung geplant:

k.A.


XXXXXXXXXX Beachte Präambel zu den Leitlinien Neurologie XXXXXXXXXX

Zurück zum Index Leitlinien der Dt. Ges. für Neurologie
Zurück zur Liste der Leitlinien
Zurück zur AWMF-Leitseite

Stand der letzten Aktualisierung: 10/2008
© Deutsche Gesellschaft für Neurologie
Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online
HTML-Code aktualisiert: 21.01.2009; 12:52:00