AWMF online

 

Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen
Medizinischen
Fachgesellschaften

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie


 AWMF-Leitlinien-Register  Nr. 030/100   Entwicklungsstufe:  1 
Zitierbare Quelle:
Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie; 4. überarbeitete Auflage 2008, S. 654 ff, ISBN 978-3-13-132414-6; Georg Thieme Verlag Stuttgart

Virale Meningoenzephalitis

Was gibt es Neues?

Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick


  1. Definition
  2. Die durch Viren ausgelöste reine Meningitis ist harmlos und nicht speziell therapiebedürftig, solange es sich allein um ein Reizsyndrom der Hirnhäute handelt. Auch die viralen Meningoenzephalitiden haben oft eine gute Prognose. Die Herpes-simplex-Virus-Enzephalitis (HSVE) verläuft unbehandelt in 70 von 100 Fällen tödlich. Behandelt beträgt die Letalität immer noch bis zu 20%. Für die HSVE gibt es gute Therapiemöglichkeiten, vorausgesetzt die Verdachtsdiagnose wird früh gestellt und die Behandlung unverzüglich eingeleitet. Einige in Europa seltene Viruskrankheiten wie Tollwut (Rabies), WNE und JEV-Enzephalitis haben bei fehlender spezifischer Therapie eine hohe Sterblichkeit (Solomon et al. 2003).
    Die Entwicklung neuer bildgebender (MRT) und molekularbiologischer (z. B. PCR) Diagnoseverfahren brachte erhebliche Fortschritte für die Identifizierung viraler ZNS-Erkrankungen und die Etablierung kausaler Therapieverfahren. Die Zahl effektiver und gut verträglicher antiviraler Substanzen steigt ständig. In den letzten Jahren wurden unter anderem das Imidazolidinon-Analogon Pleconaril eingeführt, das sich nach aktueller Studienlage als therapeutisch effektiv bei Enterovirus-Meningoenzephalitiden erwies, sofern die Therapie nicht erst in der Phase des Multiorganversagens einsetzte (Kak-Shan Shia 2002, Bryant et al. 2004) (⇑). Das Präparat ist derzeit nur über die Auslandsapotheke verfügbar. Die selektiven Neuraminidasehemmer (De Clerq 2002) könnten neue therapeutische Optionen für Krankheiten durch Orthomyxoviren eröffnen (Rotbart 2000).

  3. Klassifikation und Krankheitsbilder
  4. Eine virale Meningitis geht mit Kopfschmerz, Übelkeit, manchmal auch Erbrechen, Nackensteife sowie Licht- und Lärmscheu einher. Neurologische Herdzeichen und Bewusstseinsstörungen gehören nicht zum Krankheitsbild. Die Liquorzellzahl ist erhöht (< 1000 Zellen pro ml); Liquor-Protein und -Laktat steigen nur leicht an oder verbleiben im Normalbereich. Die akute Symptomatik klingt auch ohne Therapie nach Tagen bis wenigen Wochen ab.
    Die akute virale (Meningo-)Enzephalitis ist charakterisiert durch quantitative und qualitative Bewusstseinsstörungen. Hinzu kommen oft neurologische Herdsymptome wie fokale oder generalisierte Anfälle, Paresen, aphasische Störungen und oft ein Meningismus. Der (Meningo-)Enzephalitis geht typischerweise eine Allgemeinkrankheit (Röteln, Masern, Mumps, Varizellen, Exanthema subitum, Ringelröteln) oder ein katarrhalisches Prodromalstadium voraus (Enteroviruserkrankungen einschließlich Poliomyeloenzephalitis, HSV-Enzephalitis, FSME).
    Die wichtigsten in Europa vorkommenden viralen Meningitiden und Meningoenzephalitiden und ihre Erreger sind in Tabelle 1 aufgeführt.

    Tabelle 1: Akute und subakute neurologische Syndrome durch virale Erreger (die in Mitteleuropa besonders relevanten Erreger sind fett gedruckt)
    Syndrom Klinische Symptome Mögliche Erreger
    Aseptische Meningitis Kopf-/Nackenschmerzen, Fieber, Meningismus, Licht-/Lärmscheu, Abgeschlagenheit, Myalgien Coxsackievirus, ECHO-Virus, Adenovirus, HSV-2, VZV, Phlebovirus (Toskana-Fieber/Italien), Polioviren, Masern, FSME, Mumps, EBV, Röteln, Enterovirus 71, HIV, Parvovirus B19, HHV-6, Dengue- Virus
    Meningoenzephalitis Wie aseptische Meningitis; zusätzlich: Vigilanzstörungen, delirante Syndrome, epileptische Anfälle, Aphasie, Apraxie, Hemiparesen, kognitive Störungen
    Komplikationen: Status epilepticus, Hirnödem
    HSV, VZV, Adenoviren, FSME, Masern, CMV, Rabies, Enterovirus 71, Vaccinia, HIV, Lassa-Virus, Japanische Enzephalitis (JBV), West-Nil-Virus, Polioviren, Hantaviren
    Enzephalopathie Chronisch: demenzieller Abbauprozess
    (Sub)akut: Kopfschmerzen, Psychosyndrom, Bewusstseinsstörung
    HIV, Polyomaviren (JCV), Gelbfieber, Hepatitis C, Lassa-Virus
    Hämorrhagisches Fieber (mit ZNS-Beteiligung) Fieber, Kopf-, Bauch-, Muskelschmerzen, Erbrechen, Diarrhö, Schock, Nierenversagen, Meningismus, zerebrale Anfälle, Bewusstseinsstörungen, Zeichen der Koagulopathie Hantaviren (z. B. Hantaan-, Puumala-Virus), Filoviren (Marburg- und Ebolavirus)
    Hirnnervenparesen Ausfall einzelner Hirnnerven VZV, HSV, CMV, HIV, FSME, Mumps, Polioviren, Hepatitis-C-Virus
    Augenbeteiligung z. B. Chorioretinitis mit Sehstörungen und ggf. Augenschmerzen CMV, HSV, VZV
    Slow-Virus-Infektion des ZNS Verlauf in 4 Stadien: Wesensänderungen, Myoklonien und Krampfanfälle, choreoathetoide Bewegungsstörungen, Dezerebrationsstarre Masernvirus, Rubellavirus

  5. Epidemiologie
  6. Die Inzidenz der viralen ZNS-Infektionen liegt in den USA mit 10-20/100000 deutlich höher als die der bakteriellen Meningitis (Hammer et al. 1992, Rotbart 2000). Zu den häufigsten Erregern zählen Enteroviren (Coxsackie A, B und Echo-Viren), gefolgt von Mumps, Arboviren (Flavi-, Bunya- und Toga-Viren), Herpesviren, HIV und dem lymphozytären Choriomeningitisvirus (LCMV). Durch Vakzination wurde seit einigen Jahren ein Rückgang der Mumps-Meningoenzephaltis erreicht. Virusmeningitiden treten beim männlichen Geschlecht häufiger auf als beim weiblichen. Virale Enzephalitiden weisen eine regional unterschiedliche Inzidenz bei variierendem Erregerspektrum auf. In Nordamerika spielen Arboviren eine größere Rolle als in Europa. In Mitteleuropa verursachte das FSME-Virus 238 Erkrankungsfälle im Jahre 2007 (RKI 2008). Für die Röteln-Virus-assoziierte Enzephalitis wird hier nur eine Zahl von 1/24000 angegeben (Meyding-Lamadé et al. 2004). Die HSVE ist mit 5/100000 die häufigste sporadische Enzephalitis in Westeuropa. Die Rabies (Tollwut) gilt bei uns als überwunden; weltweit sterben jährlich noch 35000-100000 Menschen an der Tollwut. Da die Inkubationszeit des Leidens sehr lang sein kann, besteht bei Immigranten (in Abhängigkeit von ihrer Herkunftsregion) die Möglichkeit, dass die Krankheit noch Monate nach der Einwanderung manifest wird.
    Zur Häufigkeit von Virusmanifestationen bei Immundefizienz werden folgende Zahlen angegeben (Brodt et al. 2000): HSV mit nekrotisierenden Hauterscheinungen (selten Enzephalitis) 4,0%; VZV-Komplikationen (Herpes zoster, seltener Enzephalitis) 4,8%; PML-Enzephalitis 1,8%; CMV-Retinitis und -enzephalitis 3,2% der Betroffenen.

  7. Diagnostik
  8. An die Virusätiologie eines akuten oder subakuten ZNS-Prozesses sollte man bei folgenden anamnestischen Fakten denken:

    Die Diagnostik stützt sich auf Laboruntersuchungen, mikrobiologische Untersuchungen und bildgebende Verfahren. Das EEG hat eine wesentliche diagnostische Bedeutung für die SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis) und die HSVE.
    Abbildung 1 zeigt das diagnostische Stufenschema bei entzündlichen ZNS-Erkrankungen. Die Stufendiagnostik neurotroper Viren bei Erwachsenen ist in Tabelle 2 dargestellt.

    Abbildung 1: Diagnostisches Stufenschema bei entzündlichen ZNS-Erkrankungen

    Tabelle 2: Stufendiagnostik neurotroper Viren bei Erwachsenen (modifiziert nach Kniehl et al.: MiQ-Standards 17/2001). Im Zweifelsfall wird die Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Nationalen Referenzlabor oder dem Robert-Koch-Institut empfohlen
    Stufe 1:
    Spezifisch behandelbare Virusinfekte
    Diagnostik 1. Wahl Diagnostik 2. Wahl
    Herpes-simplex-Virus 1/2 (HSV-1/2) DNS-PCR ASI (nach 2 Wochen)
    Varizella-zoster-Virus (VZV) DNS-PCR ASI (nach 2 Wochen)
    Zytomegalievirus (CMV) DNS-PCR ASI, Antigen-(pp65-)Nachweis in Liquor und Blut
    Humanes Immundefizienzvirus 1/2 (HIV-1/2) RNS-PCR, Blut-Serologie ASI
    Stufe 2:
    Viren bei denen potenziell wirksame Substanzen bekannt, aber nicht verfügbar, nicht ausreichend erprobt oder noch nicht zugelassen sind
    Diagnostik 1. Wahl Diagnostik 2. Wahl
    Epstein-Barr Virus (EBV) DNS-PCR Spezielle Serologie
    ECHO-Viren, Coxsackieviren RNS-PCR, Serologie Erregerisolation
    Nipah-Virus RNS-PCR Serologie
    Stufe 3:
    Häufigere Viren (Westeuropa), die bisher nicht spezifisch behandelbar sind
    Diagnostik 1. Wahl Diagnostik 2. Wahl
    Frühsommermeningoenzephalitis-Virus (FSME) Serologie in Blut und Liquor (ASI) RNS-PCR (früh!)
    Adenoviren Serologie Erregerisolation
    Humanes Herpesvirus 6 (HHV 6) Serologie (ASI) DNS-PCR
    Humane Herpesviren 7, 8 (HHV 7/8) DNS-PCR Serologie
    Influenza-Virus A und B, Parainfluenza Serologie RNS-PCR
    Masern-Virus Serologie (ASI) RNS-PCR
    Rubella-Virus Serologie (ASI) RNS-PCR
    JC-Virus (Polyoma-Virusgruppe) DNS-PCR Serologie
    Stufe 4: Spezielle Konstellationen
    A. Spezielle klinische Syndrome
       
    Schlaffe Paresen: Polio-Virus Virusanzucht aus Liquor und Stuhl RNS-PCR, Serologie
    Spastische Paraparese: HTLV-1 RNS-PCR, Serologie  
    Tollwutverdacht: Rabies-Virus RNS-PCR Direkte Immunfluoreszenz
    Kontakt mit Nagern: LCM-Virus Serologie PCR
    Kontakt mit Ausscheidungen von Mäusen und Ratten: Hanta-Viren Serologie (ASI) RNS-PCR
    Hepatitis: Hepatitis-C-Infektion RNS-PCR Serologie
    B. Auslandsaufenthalt (ggf. Kontakt mit Tropeninstitut aufnehmen)    

    4.1 Blutuntersuchungen

    4.2 Liquoruntersuchung

    4.3 Mikrobiologische Diagnostik

    4.4 Bildgebende Verfahren (CCT, MRT)

    4.5 EEG-Befund

  9. Therapie
  10. 5.1 Allgemeine Therapieprinzipien

    1. Bei Verdacht auf eine Enzephalitis durch Viren der Herpesgruppe (vor allem HSV, VZV), der in der Frühphase bei allen schweren Enzephalitiden gegeben ist, muss ohne zeitlichen Verzug ein Antiherpetikum (in der Regel Aciclovir) verabreicht werden (A).
    2. Ist eine bakterielle ZNS-Erkrankung differenzialdiagnostisch nicht sicher auszuschließen, wird zunächst zusätzlich ein Antibiotikum (z. B. Ampicillin; cave: Listerien-Meningoenzephalitis) gegeben (B).
    3. Die passive Immunisierung mit Hyperimmunseren ist bei der FSME nicht indiziert und wird auf spezielle Fälle beschränkt bleiben (z. B. bei Rabies-Verdacht unmittelbar nach der Exposition, oder wenn die Übertragung einer schweren Virusinfektion aus epidemiologischen oder sonstigen Gründen nahe liegt) (A).
    4. Die allgemeinen Therapiemaßnahmen sind bei allen schwer verlaufenden Enzephalitiden gleich (B):
      • Hirnödembehandlung: Bedarfsentsprechend Osmotherapeutika und in Ausnahmefällen eine Thiopental-Dauernarkose; der therapeutische Effekt der Entlastungstrepanation ist bisher nicht gesichert (⇔).
      • Glukokortikoide werden analog zu ihrem Einsatz bei der Pneumokokkenmeningitis aktuell bei der HSVE geprüft. Ihr Effekt konnte bisher nicht belegt werden, zumal eine Unterdrückung der körpereigenen Abwehr zu befürchten ist. Als ultima ratio ist die Gabe höherer Glukokortikoiddosen bei kritischen ICP-Anstiegen vertretbar.
      • Eine antikonvulsive Therapie ist erst beim Auftreten von hirnorganischen Anfällen oder beim Status epilepticus indiziert (siehe DGN-Leitlinien "Status epilepticus im Erwachsenenalter").
      • Analgetika und Sedativa werden je nach Bedarf eingesetzt. Bei der Gabe von Neuroleptika (Haloperidol, Melperon, Olanzapin) ist die Senkung der Krampfschwelle zu bedenken.
      • Ein niedrig dosiertes subkutanes Heparinpräparat ist als Thrombose- und Lungenembolie-Prophylaxe bei allen bettlägrigen Patienten indiziert.
      • Symptomatisch werden vegetative Entgleisungen, Temperatur- und Atemstörungen, ein Salzverlustsyndrom oder der Diabetes insipidus behandelt. Auf eine ausreichende Ernährung und ein optimales Temperatur-Management ist besonderer Wert zu legen.
    5. Für einige Viruskrankheiten mit potenzieller ZNS-Beteiligung (z. B. Masern) liegt der Schwerpunkt auf der Prophylaxe, insbesondere der Vakzination (A). Die Zahl der Früh- und Spätkomplikationen durch Masern, Röteln, Mumps und Poliomyelitis konnte durch frühzeitige Impfung der Bevölkerung drastisch gesenkt werden. Für sporadische oder endemisch auftretende Viruserkrankungen wie FSME oder Tollwut ist es ausreichend, besonders exponierte Personengruppen aktiv zu immunisieren.

    5.2 Spezielle Therapie




Literatur

  1. Abdel-Rahman S, Kearns GL. Single oral dose escalation pharmacokinetics of pleconaril capsules in adults. J Clin Pharmacol 1999; 39:613-618.
  2. Aurelius E, Johansson B, Sköldenberg B, et al. Rapid diagnosis of herpes encephalitis by nested polymerase chain reaction assay of cerebrospinal fluid. Lancet 1991;337:189-192.
  3. Balfour HH. Antiviral drugs. J Engl J Med 1999;340:1253-1266.
  4. Balfour HH, Fletcher CV, Erice A, et al. Effect of foscarnet on quantities of cytomegalovirus and human immunodeficiency virus in blood of persons with AIDS. Antimicrob Agents Chemother 1996;40:2721-2726.
  5. Brantsaeter AB, Liestol K, Goplen AK, et al. CMV disease in AIDS patients: incidence of CMV disease and relation to survival in a population-based study from Oslo. Scand J Infect Dis 2002; 34:50-55.
  6. Brodt H-R, Helm EB, Kamps BS. AIDS 2000; Diagnostik und Therapie. Wuppertal: Steinhäuser-Verlag, 2000.
  7. Bryant PA, Tingay D, Dargaville PA, et al. Neonatal coxsackie B virus infection - a treatable disease. Eur J Pediatr 2004;163:223-228.
  8. Centers for Disease Control Morbidity & Mortality Weekly Report 2003;52:761-764.
  9. Crumpacker CS. Ganciclovir. N Engl J Med 1996;335:721-729.
  10. De Clercq E. Highlights in the development of new antiviral agents. Mini Rev Med Chem 2002;2:163-175.
  11. De Luca A, Fantoni M, Tartaglione T, et al. Response to cidofovir after failure of antiretroviral therapy alone in AIDS-associated progressive multifocal leukencephalopathy. Neurology 1999;52:891-892.
  12. Diaz-Hurtado M, Vidal-Tolosa A. Drug-induced aseptic meningitis: A physician´s challenge. J Natl Med Ass 2006;98:457.
  13. Genet P, et al. Treatment of progressive leukoencephalopathy in patients with aids with cidofivir. Abstract 611. 6th European Conference on Clinical Aspects and Treatment of HIV-Infection 1997.
  14. Griffiths P. Cytomegalovirus infection of the central nervous system. Herpes 2004;11(Suppl 2):95A-104A.
  15. Guffond T, Dewilde A, Lobert PE, et al. Significance and clinical relevance of the detection of herpes simplex virus DNA by the polymerase chain reaction in cerebrospinal fluid from patients with presumed encephalitis. Clin Infect Dis 1994;18:744-749.
  16. Hammer SM, Connolly KJ. Viral aseptic meningitis in the United States: Clinical features, viral etiologies und differential diagnosis. Curr Clin Top Infect Dis 1992;12:1-25.
  17. Happe S, Besselmann M, Matheja P, et al. Cidofovir (Vistide®) in der Therapie der Progressiven Multilokalen Leukenzephalopathie (PML) bei AIDS. Nervenarzt 1999;70:935-943.
  18. Hopkins S, Jolles S. Drug-induced aseptic meningitis. Expert Opin Drug Saf 2005;4:285-297.
  19. Huang SS, Skolasky RL, Dal Pan GJ, et al. Survival prolongation in HIV-associated progessive multifocal leukencephalopathy treated with alpha-interferon: an observational study. J Neurovirol 1998;4:324-332.
  20. Kahlon J, Chatterjee S, Lakeman FD, et al. Detection of antibodies to herpes simplex virus in the cerebrospinal fluid of patients with herpes simplex encephalitis. J Infect Dis 1987;155:38-44.
  21. Kak-Shan Shia, Wen-Tai Li, Chung-Min Chang, et al. Design, Synthesis and structure-activity relationship of pyridyl imidazolidinones: a novel class of potent and selective human enterovirus 71 inhibitors. J Med Chem 2002;45:1644-1655.
  22. Kamei S, Takasu T, Morishima T, et al. Comparative study between chemiluminescence assay and two different sensitive polymerase chain reactions on the diagnosis of serial herpes simplex virus encephalitis. J Neurol Neurosurg Psychiatry 1999;67:596-601.
  23. Keating MR. Antiviral agents for non-human immunodeficiency virus infections. Mayo Clin Proc 1999;74:1266-1283.
  24. Kniehl E, Dörries H, Geiss RK, Matz B, Neumann-Häfelin D, Pfister H-W, et al. Infektionen des Zentralnervensystems. Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik, Band 17 (MIQ 17 2001). München, Jena: Urban & Fischer, 2001.
  25. Kramer L, Bauer E, Funk G, Hofer H, et al. Subclinical impairment of brain function in chronic hepatitis C infection. J Hepatol 2002; 37:349-354.
  26. Leitlinie der DGHM. Diagnostik akuter ZNS-Infektionen. www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/067.
  27. Leitlinie der DGPI. Varizellen-Zoster. www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/048.
  28. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Virologie: Mertens T, Haller O, Klenk HD. Diagnostik und Therapie der Viruskrankheiten. München: Urban & Fischer, 2004. Leitlinien der DGVS: Standarttherapie der akuten und chronischen Hepatitis C. Z Gastroenterol 2004;42:714-719.
  29. Martin DF, Sierra-Madero J, Walmsley S, et al. A controlled trial of valganciclovir as induction therapy for cytomegalovirus retinitis. N Engl J Med 2002;346:1119-1126.
  30. MacGinley R, Bartley PB, Sloots T, Johnson DW. Epstein-Barr virus encephalitis in a renal allograft recipient diagnosed by polymerase chain reaction on cerebrospinal fluid and successfully treated with ganciclovir. Nephrol Dial Transplant 2001;16:197-198.
  31. Menager ME, Moulin F, Stos B, et al. Procalcitonine et meningites virales: reduction des traitements antibiotiques inutiles par le dosage en routine au cours d`une epidemie. Arch Pediatrie 2002;9:358-364.
  32. Meyding-Lamadé U, Martinez-Torres F, Völcker D. Die virale Meningoenzephalitis. Aktuelles zu Klinik und Therapie. Psychoneuro 2004;30:661-666.
  33. Rahhal FM, Arevalo JF, Chavez de la Paz E, et al. Treatment of cytomegalovirus retinitis with intravitreous cidofovir in patients with AIDS: a preliminary report. Ann Intern Med 1996;125:98-103.
  34. Reiber H, Felgenhauer K. Protein transfer at the blood-CSF barrier and the quantification of the humoral immune respnse within the central nervous system. Clin Chim Acta 1987;163:319-328.
  35. Reiber H, Peter JB. Cerebrospinal fluid analysis: disease-related data patterns and evaluation programs. J Neurol Sci 2001;184: 101-122.
  36. RKI. Zur Situation wichtiger Infektionskrankheiten in Deutschland: Virushepatitis B und C im Jahr 2003. Epidemiol Bulletin 2004;37:307-317.
  37. RKI. FSME: Risikogebiete in Deutschland. EpidemiolBulletin 2008; 17:134-140.
  38. Rotbart HA. Pleconaril treatment of enterovirus and rhinovirus infections. Infect Med 2000;17:488-494.
  39. Rotbart HA. Viral meningitis. Semin Neurol 2000;3:277-292.
  40. Sköldenberg B, Fosgren M, Alestig K, et al. Acyclovir versus vidarabin in herpes simplex encephalitis;randomised multicenter study in consecutive Swedish patients. Lancet 1984:2:707-711.
  41. Snell NJ. Ribavirin therapy for Nipah virus infection. J Virol 2004; 78:10211.
  42. Solomon T, Dung NM, Wills B, et al. Interferon alfa-2q in Japanese encephalitis: a randomised double blind placebo-controlled trial. Lancet 2003a;361:821-826.
  43. Solomon T, Mong How Ooi, Beasley DWC, Mallewa M. West Nile encephalitis. Br Med J 2003b;326:865-869.
  44. Taofik Y, Gasnault J, Karaterki A, et al. Prognostic value of JC virus load in cerebrospinal fluid of patients with progressive multifocal leukencephalopathy. J Infect Dis 1998;178:1816-1820.
  45. Taskin E, Turgut M, Kilic M, et al. Serum procalcitonin and cerebrospinal fluid cytokines level in children with meningitis. Mediators of Inflammation 2004;13:269-273.
  46. Vollmer-Haase J, Young P, Ringelstein EB. Efficacy of camptothecin in progressive multifocal leukencephalopathy. Lancet 1997;349: 1366.
  47. Wallace MR, Bowler WA, Murray NB, et al. Treatment of adult varicella with oral acyclovir: a randomized placebo-controlled trial. Ann Intern Med 1992;117:358-363.
  48. Weber T, Major EO. Progressive multifocal leukoencephalopathy: molecular biology, pathogenesis and clinical impact. Intervirology 1997;40:98-111.
  49. Whitley RJ, Alford CA, Hirsch MS, et al. Herpes simplex encephalitis: vidarabin versus acyclovir therapy. N Engl J Med 1986;314: 144-149.
  50. Whitley RJ, Gnann JW. Viral encephalitis: familiar infections and emerging pathogens. Lancet 2002;359:507-514.
  51. Whitley RJ, Jacobson MA, Friedberg DN, et al. Guidelines for the treatment of cytomegalovirus disease in patients with AIDS in the era of potent antiretroviral therapy: recommendations of an intenational panel. Arch Intern Med 1998;158:957-969.
  52. Whitley RJ, Tilles J, Linnemann C, et al. Herpes simplex encephalitis: Clinical assessment. J Am Med Ass 1982;247:317-32.

Verfahren zur Konsensbildung

Erstellungsdatum:

01/2003

Letzte Überarbeitung:

10/2008

Nächste Überprüfung geplant:

k.A.


XXXXXXXXXX Beachte Präambel zu den Leitlinien Neurologie XXXXXXXXXX

Zurück zum Index Leitlinien der Dt. Ges. für Neurologie
Zurück zur Liste der Leitlinien
Zurück zur AWMF-Leitseite

Stand der letzten Aktualisierung: 10/2008
© Deutsche Gesellschaft für Neurologie
Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online
HTML-Code aktualisiert: 10.02.2009; 15:30:41