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| Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften |
| AWMF-Leitlinien-Register | Nr. 030/083 | Entwicklungsstufe: | 1 |
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Klinische Symptome, die über die Gedächtnisstörung und leichte vegetative Beschwerden hinausgehen, d. h. Somnolenz, starke Kopfschmerzen, Erbrechen, Verwirrtheit oder eine inkomplette Rückbildung nach mehr als 24 Stunden, sprechen gegen eine TGA und erfordern eine differenzierte Abklärung.
Zusammenfassend lassen diese zahlreichen pathophysiologischen Befunde zum gegenwärtigen Zeitpunkt am ehesten den Schluss zu, dass der TGA eine multifaktorielle Ätiologie zugrunde liegt und mehrere der oben beschriebenen Faktoren zusammenwirken müssen, damit es zu einer TGA kommt. Quinette et al. (2006) analysierten das Zusammenwirken dieser Faktoren mittels multipler Faktorenanalyse und hierarchischer Clusteranalyse bei 142 TGA-Patienten. Sie konnten drei unterschiedliche TGA-Gruppen isolieren:
3.2.2 EEG
3.2.3 Extra- und transkranielle Doppler- bzw. Farbduplexsonographie
3.2.4 Neuropsychologische Testung
3.3.2 PET
Stationär: Bei differenzialdiagnostischen Erwägungen und klinisch bzw. anamnestisch unsicherer Abgrenzung gegenüber einer transienten epileptischen Amnesie sowie bei fehlender Überwachungsmöglichkeit innerhalb der häuslichen Umgebung sollte eine stationäre Überwachung für mindestens 24 Stunden erfolgen (A).
Federführend: Prof. Dr. Dirk Sander Neurologische Klinik, Medical Park Loipl, Thanngasse 15, 83483 Bischofswiesen und TU München, Ismaningerstraße 22, 81675 München
E-Mail: d.sander@mac.com
Diese Leitlinie entstand durch Anwendung eines modifizierten Delphi-Verfahrens.Diese Leitlinie entstand durch Anwendung eines modifizierten Delphi-Verfahrens.
