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Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie


 AWMF-Leitlinien-Register  Nr. 030/081   Entwicklungsstufe:  1 
Zitierbare Quelle:
Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie; 4. überarbeitete Auflage 2008, S. 654 ff, ISBN 978-3-13-132414-6; Georg Thieme Verlag Stuttgart

Restless-Legs-Syndrom (RLS) und Periodic Limb Movement Disorder (PLMD)

Was gibt es Neues?

Die wichtigsten Empfehlungen auf einen Blick


  1. Definition und Symptomatik
  2. Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) zählt mit einer altersabhängigen Prävalenz von 3-10% der kaukasischen Bevölkerung zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Der Schweregrad kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Das RLS ist charakterisiert durch einen erheblichen Bewegungsdrang der Beine, der gewöhnlich begleitet oder verursacht wird durch unangenehme, oft quälende Parästhesien der Beine, seltener auch der Arme, die ausschließlich in Ruhesituationen, ganz besonders ausgeprägt in den Abend- und Nachtstunden auftreten. Die Beschwerden treten meist beidseitig symmetrisch oder alternierend auf und sind typischerweise durch Bewegung oder Aktivität zu lindern bzw. zu beseitigen, zumindest solange die Bewegung anhält (Allen et al. 2003).
    Die Ausprägung der Symptomatik folgt einer zirkadianen Rhythmik, die sich umgekehrt proportional zur Körpertemperaturkurve verhält und somit eine Zunahme der Beschwerden am Abend bis kurz nach Mitternacht bewirkt. Dies kann zu Ein- und Durchschlafstörungen mit resultierender Tagesmüdigkeit und Erschöpfung führen, die nicht selten der Grund für die erste Konsultation beim Arzt sind. In diesen Fällen zeigt das Schlafprofil eine verlängerte Einschlaflatenz, häufigere Arousals und Wachphasen, eine Verringerung der Tiefschlaf- und REM-Phasen sowie der Schlafeffizienz im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen. Außerdem lassen sich bei ca. 80% der RLS-Patienten polysomnographisch oder aktimetrisch periodische Beinbewegungen (PLM = Periodic Leg Movement) im Schlaf (PLMS) und im Wachzustand (PLMW) nachweisen. PLM sind definiert als mindestens 4 aufeinander folgende Bewegungen von 0,5-10 Sekunden Dauer in Intervallen von 5-90 Sekunden. Diese können uni- oder bilateral, simultan oder alternierend auftreten und sind häufig durch eine Dorsalflexion des Fußes bzw. der Großzehe charakterisiert (Zucconi et al. 2006).

  3. Obligate Diagnosekriterien eines Restless-Legs-Syndroms
  4. 2.1 Essenzielle Kriterien

    1. Bewegungsdrang der Beine, gewöhnlich begleitet von oder verursacht durch unbehagliche und unangenehme Empfindungen in den Beinen. (Manchmal besteht der Bewegungsdrang ohne die unangenehmen Empfindungen und manchmal sind zusätzlich zu den Beinen auch die Arme oder andere Körperregionen betroffen.) Seltener klagen die Patienten in den gleichen Situationen weniger über Gefühlsstörungen als über willkürliche Zuckungen ("dyskinesia while awake").
    2. Der Bewegungsdrang und die unangenehmen Empfindungen beginnen oder verschlechtern sich während Ruhezeiten oder bei Inaktivität wie Sitzen oder Liegen.
    3. Der Bewegungsdrang und die unangenehmen Empfindungen werden durch Bewegung wie Laufen oder Dehnen, aber auch durch geistige Aktivität wie z. B. Computerspiele teilweise oder vollständig gebessert. Die Besserung hält zumindest so lange an, wie diese Aktivität ausgeführt wird.
    4. Der Drang, sich zu bewegen, und die unangenehmen Empfindungen sind abends oder nachts schlimmer als während des Tages oder treten ausschließlich am Abend oder in der Nacht auf. (Wenn die Symptome sehr stark sind, kann es sein, dass die Verschlechterung abends oder nachts nicht mehr bemerkbar ist, aber sie muss früher einmal bestanden haben.)

    2.2 Supportive Kriterien für die Diagnose eines Restless-Legs-Syndroms

    2.3 Assoziierte Charakteristika des RLS

  5. Periodic Limb Movement Disorder (PLMD)
  6. Bei einer Schlafableitung (Polysomnographie) können periodische Bewegungen von Beinen und/oder Armen im Schlafen (PLMS) oder im Wachen (PLMW) auch ohne die typische RLS-Symptomatik (insbesondere Bewegungsdrang) beobachtet werden (zur Übersicht siehe Hornyak et al. 2006). Sie stellen ein zwar sehr häufig mit RLS-Symptomatik assoziiertes, jedoch unspezifisches Phänomen dar.
    Inwieweit PLM eine pathogenetische Bedeutung beim RLS haben bzw. auf einen gemeinsamen ätiologischen Zusammenhang hindeuten, ist bislang noch ungeklärt. PLMS und gleichzeitig bestehende Schlafstörungen werden in der International Classification of Sleep Disorders (ICSD-2, 2005) als eigenständiges Syndrom "Periodic Limb Movement Disorder" (PLMD) definiert. Die Kriterien der PLMD sind hierbei neu überarbeitet worden, ein Zusammenhang zwischen PLM und der klinischen Diagnose RLS ist sekundär. Da insbesondere keine relevanten neuen Therapiestudien zur isolierten PLMD publiziert wurden, wird hier nur kurz auf die neuen Definitionskriterien eingegangen (Tab. 2).

    Tabelle 2: Diagnosekriterien der "Periodic Limb Movement Disorder" (PLMD) (ICSD-2, 2005)

    1. Im Polysomnogramm finden sich periodische Beinbewegungen im Schlaf (periodic leg movements in sleep - PLMS; Definition siehe Text)
    2. Der PLMS-Index (Anzahl der PLMS pro Stunde Schlafzeit) ist > 5/h bei Kindern und > 15/h bei Erwachsenen.
    3. Der Patient klagt über Schlafstörungen oder Tagesmüdigkeit.
    4. Die PLMS können nicht durch eine andere schlafbezogene Erkrankung (RLS, REM-Schlaf-Verhaltensstörung oder Narkolepsie) oder neurologische/internistische Erkrankung, Medikamenteneinnahme oder Substanzmissbrauch erklärt werden (PLMS, die am Ende von Apnoe-Phase auftreten, sollten nicht als "echte" PLMS bzw. PLMD gewertet werden).

    Während die Häufigkeit von PLM mit dem Alter zunimmt und bei ca. 30% der über 50-Jährigen beobachtet werden kann, wird die diagnostische Bedeutung bzw. klinische Relevanz und gegebenenfalls vorhandene Therapiebedürftigkeit dieser Phänomene ausschließlich durch die klinischen Beschwerden bestimmt. Dabei können betroffene Patienten über unterschiedlich stark ausgeprägte Schlafstörungen bzw. eine erhöhte Tagesmüdigkeit klagen; zwischen der Anzahl der PLMS und dem Auftreten klinisch relevanter Schlafstörungen scheint allerdings keine direkte Korrelation zu bestehen. Dem Auftreten von PLMS ohne weitere klinische Beschwerden wird keine pathologische Wertigkeit zugeschrieben. PLM in den Wachphasen (PLMW) sind bisher nur bei RLS-Patienten beschrieben worden, ob sie diagnosespezifisch sind ist fraglich. Es existieren keine Normwerte für PLM, PLMS oder PLMW für verschiedene Altersgruppen.

  7. Pathophysiologie
  8. Die Pathophysiologie des RLS ist bisher noch unbekannt, jedoch haben neurophysiologische, zirkadiane, pharmakologische und bildgebende Studien zum Verständnis der Erkrankung beigetragen. Aufgrund der guten therapeutischen Wirksamkeit von dopaminergen und opioidergen Substanzen geht man von einer Beteiligung der entsprechenden Neurotransmittersysteme aus. Beim idiopathischen RLS wurden bisher keine strukturellen Veränderungen des zentralen Nervensystems beschrieben. In bildgebenden Untersuchungen mittels SPECT sowie PET-Technik fanden sich vereinzelt grenzwertig erniedrigte dopaminerge striatale Rezeptorbindungen, die auf eine Funktionsstörung im striatalen dopaminergen System hinweisen. Es könnte sich hierbei auch um sekundäre Phänomene handeln. In Untersuchungen mittels funktioneller Kernspintomographie zeigten sich Hinweise für eine Beteiligung von Hirnstamm- und Kleinhirnstrukturen, in einer Studie mittels Diprenorphin eine möglicherweise auch sekundäre Involvierung des medialen Schmerzsystems (Nucl. caudatus, Putamen, Thalamus, insulärer Kortex, Gyrus cinguli, orbitofrontaler Kortex, Amygdala) beim Auftreten von RLS-Symptomen. Neurophysiologische Befunde sprechen für eine Disinhibition bzw. Sensibilisierung/Übererregbarkeit spinaler Bahnen mit Beteiligung des nozizeptiven Systems. Untersuchungen zur Bestimmung von Schmerzschwellen bei RLS-Patienten weisen auf eine Beteiligung des peripheren und autonomen Nervensystems hin (Stiasny-Kolster et al. 2004c). Inwieweit diese Strukturen an dem primären Auslösemechanismus beteiligt sind oder jeweils einen unterschiedlichen Beitrag bei der Entstehung der sensorischen und motorischen Komponente der Erkrankung haben, ist noch unklar.
    Über 50% der Patienten mit einem idiopathischen RLS haben eine positive Familienanamnese. Patienten mit einem familiären RLS haben im Vergleich zu Patienten mit einem nicht-familiären RLS ein früheres Erkrankungsalter (meist < 30-40 Jahre) (Winkelmann et al. 2002, Winkelmann u. Ferini-Strambi 2006). Bisher sind 7 Loci durch Kopplungsuntersuchungen in Familien auf Chromosom 12q, 9 p, 14q, 2q, 20 p (RLS 1-5) sowie Chromosom 19 p, 4q und 17 p kartiert worden. Beim RLS handelt es sich um eine komplex genetische Erkrankung, bei der häufige genetische Varianten eine Rolle spielen. Im Rahmen einer genomweiten Assoziationsstudie sind genetische Risikovarianten in 3 genomischen Regionen, in denen die Gene MEIS 1, BTBD 9 und LBXCOR1/MAP2K4 annotiert sind, identifiziert worden (Winkelmann et al. 2007). Träger eines Risikoallels haben ein 50% erhöhtes Risiko, an RLS zu erkranken. MEIS 1 und LBXCOR1 haben eine wichtige Funktion in der embryonalen Entwicklung des zentralen Nervensystems, die Rolle dieser Gene im Zusammenhang mit dem RLS ist noch nicht bekannt.

  9. Diagnostik
  10. 5.1 Anamnese und klinische Untersuchung

    5.2 Zusatzuntersuchungeb

  11. Differentialdiagnosen
  12. Die häufigste und wichtigste Differenzialdiagnose des RLS ist die Polyneuropathie (PNP). Erschwerend kann bei der Abgrenzung sein, dass einige Patienten sowohl eine PNP als auch eine eindeutige RLS-Symptomatik aufweisen.

    Überwiegend sensible bzw. Schmerzsymptome und/oder Bewegungsstörung

    Überwiegend Schlafstörung und/oder Tagesmüdigkeit:

  13. Therapie
  14. 9.1 Generelle Empfehlungen

    6.2 Spezielle Empfehlungen

    6.3 Therapie mit Dopaminagonisten

    6.4 Therapie mit nicht-dopaminergen Substanzen

  15. Anmerkungen für Österreich
  16. In Österreich sind nur L-Dopa (Restex Tabletten und Retardkapseln) und Pramipexol (Sifrol) spezifisch für die Behandlung des RLS zugelassen. Ropinirol (Requip) ist frei verschreibbar und erstattungsfähig, der Einsatz beim RLS ist jedoch off-label. Adartrel steht in Österreich nicht zur Verfügung, da eine Zulassung von Ropinirol für RLS von GSK Wien nicht angestrebt wurde.

    Therapieempfehlung:
    Beim intermittierenden RLS mit nur sporadischen Beschwerden L-Dopa. In allen anderen Fällen eines behandlungsbedürftigen RLS Einstellung auf einen Dopaminagonisten in möglichst niedriger Dosis, z. B. Pramipexol 0,18 mg.

  17. Anmerkungen für die Schweiz
  18. In der Schweiz sind für die Behandlung des RLS Madopar, Madopar DR (ein Kombinationspräparat aus Standard- und Slow-Release-Madopar), Madopar LIQ, Sifrol und Adartrel offiziell kassenzulässig. Weitere Dopaminagonisten, Antiepileptika oder Opiate können bei der nötigen medizinischen Sorgfalt auch off-label eingesetzt werden.

    Therapieempfehlung:
    Bei den L-Dopa-Präparaten Bevorzugung bei leichten (nur abendlichen Beschwerden) oder intermittierenden RLS-Formen der DR-Form wegen seiner längeren Halbwertsdauer, wobei die Dosis 250 mg pro Tag nicht überschreiten sollte. Die Dopaminagonisten sollen wegen den relativ häufigen Nebenwirkungen sehr langsam aufdosiert werden mit dem Ziel, die kleinste wirksame Dosis zu finden. Für Adartrel kann gelegentlich eine Steigerung bis 2,0-4,0 mg und für Sifrol bis 0,5-1,5 mg sinnvoll und nötig sein. Als Antiemetikum gegen Übelkeit und Erbrechen soll ausschließlich Domperidon (Motilium) eingesetzt werden in einer Dosierung von 3 × 10 mg. Bei bekanntermaßen empfindlichen Personen soll der Motilium-Schutz schon 3 Tage vor den Dopaminagonisten begonnen werden.
    Vor Beginn einer rein medikamentösen Therapie sollte der Patient nicht nur über allfällige Nebenwirkungen aufgeklärt werden, sondern auch darüber, dass der Einsatz des Medikaments nach heutigem Wissensstand den Krankheitsprozess nicht aufhält. Viele Patienten profitieren auch vom Kontakt mit den lokalen Patientenvereinigungen.

  19. Selbsthilfegruppen



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Verfahren zur Konsensbildung

Erstellungsdatum:

05/2002

Letzte Überarbeitung:

10/2008

Nächste Überprüfung geplant:

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Stand der letzten Aktualisierung: 10/2008
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