| Telnet mail.rz.uni-duesseldorf.de |
| Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf | Universitätsrechenzentrum |
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Worum es geht...
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Für Benutzerinnen und Benutzer mit einer E-Mail-Kennung im URZ bieten wir seit
langem einen eingeschränkten Login-Zugang zum Mail-Server
mail.rz.uni-duesseldorf.de, hauptsächlich um Ihnen eine Möglichkeit zu
geben, daß Sie Ihr persönliches Passwort für das Laden Ihrer Mail vom Server
ändern können. Wir sprechen selbst meist vom Telnet-Zugang zum Mail-Server,
denn dies ist der übliche Weg mit einem entsprechenden PC-Programm.
Eine sichere Alternative auch in einem unsicheren Netz ist ein
Secure Shell-Client; das entsprechende Server-Programm (sshd) ist auf
dem Mail-Server installiert.
Diese Version des Dokumentes berücksichtigt die Änderungen, die ich nach der Umstellung der Mail-Server-Software vorgenommen habe. |
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... und so sieht es aus
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Im folgenden Beispiel sind die Eingaben rot dargestellt, ¶ steht für die Enter-(Return-)Taste. Die Passworteingabe erfolgt unsichtbar. |
login: musterf¶ Password: ¶ Ihre primäre Mail-Adresse ist: Erika.Musterfrau@rz.uni-duesseldorf.deu Zustellungsoptionen: mailbox Sie besitzen die Benutzungsberechtigung zum Einwaehlen. Ausgabefach fuer zentralen Druck: 299 Funktionen fuer Benutzer mit POPmail-Account. Change POP password (1) Create/change APOP pwd (1a) Read mail using Pine (2) Show POPd Log (3) Change Dialin password (4) Enable procmail deliv. (5) Install mail forward (6) Enable AutoReply (7) Create public_html Dir (8) Exit/logout (9) Ihre Wahl/Your Choice => 9¶
Vorbemerkung
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i) Achtung! Mausfreie Zone!
Die Bedienung nach einem Telnet-Login erfolgt ausschließlich über die Tastatur, meist mit Eingaben, die mit der Enter-Taste abgeschlossen werden. Anklicken irgendwelcher graphischen Symbole mittels der Maus ist nicht möglich. Bei Telnet-Programmen unter einer graphischen Benutzeroberfläche können Sie aber Text mit der Maus markieren zum Ausschneiden oder Kopieren und späteren Einsetzen (Cut, Copy & Paste). ii) Bind Password ist Ihr Mail-Passwort Bei unserem (neuen) Mail-System sind die Benutzer-spezifischen Zustellungsoptionen und andere Attribute in einem Directory gespeichert. Abfragen und Änderungen erfolgen über das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) zu einem Directory-Server, in der hier beschriebenen Umgebung von einem Benutzerprogramm namens ldapsearch bzw. ldapmodify aus. Zulässige Änderungen können - außer vom Administrator - nur von der/dem jeweiligen, durch ihr/sein Passwort authentifizierte/n Benutzer/in vorgenommen werden. Für diese Authentifizierung fordert ldapmodify ein Bind password an. Geben Sie an dieser Stelle nochmals Ihr Mail-Passwort ein. Eine erfolgreiche Änderung wird mit der Meldung modifying entry cn=... quittiert, ein Fehler bei der Passwort-Prüfung mit invalid credentials. Änderungen der Zustellungsoptionen im Directory - bei den folgenden Funktionen 5, 6 und 7 - werden mit einer Verzögerung von bis zu zehn Minuten wirksam. |
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Die einzelnen Funktionen:
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Hier geht es um das Passwort, das Sie zum Abruf Ihrer Post benötigen, zum
Einloggen auf dem Server selbst - das, was Sie gerade vorher geschafft haben,
wenn Sie an dieser Stelle angelangt sind -, zum Lesen einiger
Passwort-geschützter WWW-Seiten auf www.uni-duesseldorf.de bzw.
mail.rz.uni-duesseldorf.de und für die Verwendung derjenigen
öffentlichen PC's im Universitätsrechenzentrum, die eine Identifikation
erfordern. Und auch als Bind password, um Änderungen an den
Zustellungsoptionen im Directory vorzunehmen (vgl.
Vorbemerkung ii).
Das hier verwendete System-Kommando zum Ändern des Passwortes fragt drei Eingaben ab: das alte, zur Zeit gültige Passwort, ein neues und die Wiederholung des neuen; die Eingabe erfolgt unsichtbar (ohne Echo) - deshalb die zweimalige Eingabeaufforderung, damit keine unbemerkten Tippfehler sich einschleichen können. Folgendes sind die Anforderungen an ein neu gewähltes Passwort:
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Die einzelnen Funktionen:
(1a) |
Wer an seinem PC - sei es im Büro in einem Uni-Institut oder in seinem
Wohnheim-Appartment - mit einem Mail-Programm wie Eudora oder Netscape
Mail im Hintergrund alle zehn Minuten seine Mailbox auf neue Post checkt,
muß sich dessen gewahr sein, daß alle zehn Minuten sein/ihr Passwort im
Klartext über ein möglicherweise unsicheres Netz übertragen wird. Das muß
aber nicht so sein, denn eine Erweiterung des POP3-Protokolls, die
APOP-Funktion, vermeidet dies und ist ein sicherer Schutz gegen ein
Passwort-Ausspähen. Diese Funktion habe ich vor Jahren in den auf
mail.rz.uni-duesseldorf.de verwendeten POP-Server eingebaut und im
1997 in der neuen Version nachgezogen, die Funktion wird über Jahre
von zwei Menschen benutzt, nur hatte ich sie nie weiter bekanntgegeben.
Seit Frühjahr 1998 ist sie allgemein freigegeben, so daß zumindest sicherheitsbewußte
Eudora-Anwenderinnen und -Anwender diese Funktion verwenden können,
denn in den neueren Eudora-Versionen gibt es unter "Checking Mail" die
Auswahl des "Authentification Style" "APOP" statt "Passwords".
Der POP-Server der neuen Software enthält die Steckdose, um nach Anpassung des Steckers die Verwendung der bisherigen APOP-Passwörter einzuklinken. Aus technischen Gründen ist für die APOP-Authentifizierung ein getrenntes Passwort erforderlich, weil der Server dies unverschlüsselt benötigt. Es ist deshalb in einer eigenen Datei mit einer einfachen Verschlüsselung abgelegt, zu der es eine Umkehrabbildung gibt. Dies ist die Stelle, an der Sie sich ein APOP-Passwort einrichten können. Das APOP-Passwort darf, wenn ich mich richtig erinnere, 64 Zeichen lang sein. |
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Die einzelnen Funktionen:
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Hier können Sie das Mail-Programmxs
Pine
direkt auf dem Server aufrufen. Seine Verwendung bietet Vorteile besonders in
folgenden Situationen:
Im Mail-Programm Pine stehen Ihnen alle üblichen Funktionen zur Bearbeitung Ihrer E-Mail über einfache Ein-Tasten-Kommandos zur Verfügung wie d - Löschen (Delete), r - Beantworten (Reply), f - Weiterleiten (Forward) oder c - Schreiben einer neuen Mail (Compose). Pine unterstützt Attachments (Anlagen) nach den MIME-Konventionen; Sie können sogar Attachments in Ihrem Server-Home-Verzeichnis abspeichern und anschließend mit FTP vom Server home.rz.uni-duesseldorf.de binär auf Ihren PC übertragen. Der volle Funktionsumfang von Pine gegenüber dem, was vielleicht einige von der Sun her kennen, ist nur in folgenden Punkten eingeschränkt:
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Die einzelnen Funktionen:
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Hier können Sie sich die Einträge aus dem letzten Tagesprotokoll (Umschlag
zur Zeit um 0 Uhr) des POP-/IMAP-Servers zu Ihrer Kennung ansehen. Folgende
Zeilen finden Sie typischerweise in diesem Protkoll; in dem folgenden Beispiel
ist der Vorspann aller Zeilen mit u.a. Datum und Uhrzeit fortgelassen:
pop3[1346]: Login failure user=musterf host=134.99.138.138 |
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Die einzelnen Funktionen:
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Dieser Menüpunkt entfällt, wenn Sie keine Einwahlberechtigung im URZ
besitzen.
Das Passwort zum Einwählen wird bei uns getrennt verwaltet: Bei neu eingerichteten Benutzerkennungen stimmt es zwar mit dem Passwort für Mail überein, durch Änderung des einen oder anderen mittels der Funktionen (1) bzw. (4) können beide Passwörter auseinanderlaufen. Auch das Einwahlpasswort können Sie an dieser Stelle und ohne Hilfe von Systemverwaltungs-berechtigten Personen im URZ nur ändern, wenn Sie das aktuell gültige kennen. Dieses wird nämlich zunächst abgefragt und muß - wieder blind mit der Enter-Taste abgeschlossen - eingetippt werden. Auf diese Weise können Sie auch prüfen, ob das, welches Sie im Kopf haben, tatsächlich stimmt: Das Programm zum Ändern des Einwählpasswortes sagt Sorry im Fehlerfall und fragt New password: und anschließend Retype new password: anderenfalls. |
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Die einzelnen Funktionen:
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Diesen Menüpunkt sehen Sie in folgender veränderter Form, wenn Sie bereits
die Zustellung über Procmail aktiviert haben:
Edit .procmailrc (5)Für die Installation einer automatischen Antwort auf eingehende E-Mails z.B. bei eigener Abwesenheit (sog. vacation notice) benötigen Sie diese Funktion nicht; siehe dazu den Punkt 7. Eine Zustellung der Mail über das Programm procmail können Sie verwenden, wenn Sie abhängig z.B. vom Inhalt der Subject- oder From-Zeile einer eingehenden Mail diese in ein spezielles Schubfach zustellen oder eine Kopie an eine andere Adresse weiterleiten möchten. Die Steuerung, was procmail für Sie macht, erfolgt über eine von Ihnen zu erstellende Datei namens .procmailrc in Ihrem Home-Directory. Die Existenz dieser Datei allein bewirkt aber nicht, dass die Mail-Zustellung - ausschließlich oder zusätzlich - mittels procmail erfolgt; dies muss als Zustellungsoption im Directory eingetragen sein. Siehe dazu auch die zweite Vorbemerkung. |
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Die einzelnen Funktionen:
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Diesen Menüpunkt sehen Sie in folgender veränderter Form, wenn Sie bereits
eine oder mehrere Weiterleitungsadressen aktiviert haben:
Add/remove mail forward (6/6r)Wenn Sie die für Sie eingehende Post dauerhaft oder vorübergehend an eine andere Adresse weitergeleitet haben möchten, sind Sie hier an der richtigen Stelle. Zunächst erfolgt die Abfrage der Zieladresse, die Sie in der üblichen Form eingeben sollten: Bitte Mail-Adresse fuer gewuenschte Weiterleitung in der FormDie eingegebene Adresse wird überprüft - über Nachfrage im Domain Name Service (DNS) und bei dem für die Zieladresse zuständigen Mail-Server. Es gibt viele Fälle, in denen diese Prüfung nicht mit einem positiven Ergebnis endet, die Adresse aber trotzdem korrekt ist (z.B. wenn der andere Mail-Server kein VRFY-Kommando unterstützt). Dann können Sie die folgende Frage mit einem großen Y beantworten: Mail-AdresseAußer in pathologischen Sonderfällen geht es weiter mit dem Auswahlmenü für die Art der Weiterleitung:
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Die einzelnen Funktionen:
(7) |
Diesen Menüpunkt sehen Sie in folgender veränderter Form, wenn Sie
die Autoreply-Funktion aktiviert haben:
Disable AutoReply (7r) |
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Die einzelnen Funktionen:
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Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn Sie kein public_html-Verzeichnis in
Ihrem Home-Directory im URZ besitzen. Sonst erscheint:
Show/Remove public_html (8/8r)mit der Bedeutung: Dierctory-Listing des public_html-Verzeichnisses anzeigen bzw. dieses Verzeichnis wieder entfernen; letzteres funktioniert nur, wenn das Verzeichnis zuvor - durch Löschen aller Dateien und Entfernen aller Unterverzeichnisse - leergeräumt wurde. Alles weitere zum hinter dem public_html-Verzeichnis steckenden Thema "Private Homepages" finden Sie auf einer Seite des Webmasters bzw. des Universitätsrechenzentrums (gleicher Inhalt, unterschiedliches Layout). |
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Die einzelnen Funktionen:
(9) |
Sie sollten nicht vergessen, über die Eingabe der Ziffer 9 plus Enter die
Sitzung zu verlassen - insbesondere, wenn andere Zugang zu der vorher von
Ihnen benutzten Tastatur haben könnten,
Nach drei Minuten Warten bei der Eingabeaufforderung wird diese Funktion - Beenden der Sitzung, ggf. Abbau einer Telnet- oder ssh-Verbindung - allerdings auch automatisch ausgeführt. |