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  Trägerinstitutionen
 
 


1.1 Allgemeines
1.1.1 Unviversität Bielefeld
1.1.2 Universität Düsseldorf
1.1.3 Universität zu Köln

 

 

1.1 Allgemeines

Die beteiligten Einrichtungen Die Trägeruniversitäten Bielefeld, Düsseldorf und Köln bildet den Kern des NWPH, dem darüber hinaus über die drei Förderphasen verschiedene Einrichtungen angehörten, wie z.B. die Akademie für Öffentliche Gesundheit in Düsseldorf oder die Universität Münster.

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1.1.1 Universität Bielefeld

An der Universität Bielfeld hat sich die Fakultät für Gesundheitswissenschaften als erste eigenständige School of Public Health etabliert. Seit der Gründung der Fakultät im Jahre 1994 sind sechs Lehrstühle mit entsprechenden Arbeitsgruppen eingerichtet worden: · Sozialepidemiologie und Gesundheitssystemgestaltung (Prof. Dr. Bernhard Badura) · Bevölkerungsmedizin und biomedizinische Grundlagen (Prof. Dr. Alexander Krämer) · Epidemiologie und medizinische Statistik (Prof. Dr. Maria Blettner) · Prävention und Gesundheitsförderung (Prof. Dr. Klaus Hurrelmann) · Management im Gesundheitswesen (Prof. Dr. Bernhard Güntert) · Institut für Pflegewissenschaft (Prof. Dr. Doris Schaeffer) darüber hinaus existieren zwei weitere Arbeitsfelder: · Rehabilitation (Dr. Thomas Schott) · International Public Health (Prof. Dr. Ulrich Laaser) Neben der Beteiligung am Nordrhein-Westfälischen Forschungsverbund Public Health partizipiert die Fakultät seit 1998 auch am Nordrhein-Westfälischen Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften. Auf internationaler Ebene muss, neben den zahlreichen etablierten Arbeits- und Forschungsbeziehungen zu internationale Universitäten wie z.B. UCLA Scholl of Public Health oder der University of Newcastle/Australia, die Ernennung der Fakultät zum "WHO Collaborating Center for Child and Adolescent Health Promotion" besonders hervor gehoben werden. Die Forschungsschwerpunkte der Fakultät liegen bei: · Gesundheitsförderung in Organisationen Chronische Krankheiten · Versorgungsforschung · Neue Steuerungsmodelle im Gesundheitswesen · Internationale Gesundheit

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1.1.2 Universität Düsseldorf

Im Wesentlichen ist die Public Health Forschung in Düsseldorf in der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine Universität verortet. Hierdurch kann dem multi- und interdisziplinären Anspruch von Public Health Forschung in besonderem Maße Rechnung getragen werden. Das starke Engagement in Düsseldorf für die Public Health Forschung kommt insbesondere darin zum Ausdruck, dass die Medizinische Fakultät in Vorbereitung ihrer Begehung durch den Wissenschaftsrat Public Health zu einem ihrer Forschungschwerpunkte in den kommenden Jahren erklärt hat. Vorrangig sollen Fragestellungen der Versorgungsepidemiologie und Evaluationsforschung, der Sozialepidemiologie und der Prävention chronischer Erkrankungen sowie der Analyse der Entwicklung medizinischer Institutionen verfolgt werden. Zur Zeit sind folgende Institute/Kliniken besonders in der Public Health Forschung aktiv · Institut für Medizinische Soziologie (Prof. Dr. Johannes Siegrist) Forschungschwerpunkte: Sozialepidemiologie chronischer Erkrankungen (Soziogenese, Einflüsse des Erwerbslebens auf Herz-Kreislauf-Risiken), medizinsoziologische Evaluationsforschung. · Institut für Geschichte in der Medizin (Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch) Forschungsschwerpunkt: Analyse der Entwicklung medizinischer Institutionen inkl. öffentliches Gesundheitswesen und Gesundheitspolitik. · Institut für Allgemeinmedizin (Prof. Dr. Harald Abholz) Forschungsschwerpunkt: Primärmedizinische Versorgungsforschung · Klinik für Stoffwechselkrankheiten und Ernährung (Prof. Dr. DR. h.c. Michael Berger) Forschungsschwerpunkt: Klinisch-epidemiologische Forschung im Bereich Dibetes mellitus (inkl. Versorgungsqualität und Spätfolgen) · Diabetes Forschungsinstitut (in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät) Prof. Dr. Guido Giani) Forschungsschwerpunkt: Epidemiologie infektiöser und nichtinfektiöser Erkrankungen · Klinisches Institut und Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Prof. Dr. Dr. Wolfgang Tress, Prof. Dr. Matthias Franz) Forschungsschwerpunkte: Psychosomatische Versorgung in der Primärmedizin, soziale Deprivation und Gesundheit (Schwerpunkt: Alleinerziehende Mütter) Die aufgeführten Institute/Kliniken weisen eine ganze Reihe internationaler Kooperationsbeziehungen auf. Erwähnt werden sollen an dieser Stelle die Klinik für Stoffwechselkrankheiten und Ernährung, die ein internationales "Collaborating Center der WHO" bildet sowie das Institut für Medizinische Soziologie, in dem das Koordinationszentrum eines wissenschaftlichen Programms der European Science Foundation (ESF) Social variations in Health Expectancy in Europe verortet ist.

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1.1.3 Universität zu Köln

Die Universität zu Köln ist seit Beginn der dritten Förderphase volle Trägeruniversität des NWFPH, dem sie allerdings bereits seit 1994 als assoziierte Institution angehört. Mit seinen Schwerpunkten verstärkt und ergänzt der Standort Köln die bestehende Schwerpunktbildung der Standorte Bielefeld und Düsseldorf. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die ausgeprägte Kölner Kompetenz im Bereich der Gesundheitsökonomie, die sowohl in Forschung als auch in der Public Health Lehre eine optimale Ergänzung zu den bisherigen Kernkopetenzen des NWFPH darstellt. Folgende Kliniken und Institute sind derzeit in der Public Health Forschung aktiv: · Institut für Gesundheitsökonomie und Epidemiologie (Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach) · Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl); Forschungsgruppe Primärmedizinische Versorgung PD. Dr. Liselotte von Ferber) · Institut und Poliklinik für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Sozialhygiene (Prof. Dr. Piekarski); Abteilung für Medizinische Soziologie (Prof. Dr. Holger Pfaff) · Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie (Prof. Dr. Lehmacher) · Qualitätsmanagement der MEK Prof. Dr. M. Schrappe) · Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. Klosterkötter) Die Kompetenzen des Kölner Public Health Stanorts verteilen sich auf folgende Schwerpunkte, denen verschiedene Arbeitsrichtungen zugeordnet werden können: · Forschungsschwerpunkt "Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement" (insbesondere: Kosten Nutzen Analysen in prospektiven Versorgungsprojekten, Risiko-Management sowie Gesundheitszirkel) · Forschungsschwerpunkt: Klinische Epidemiologie und Interventionsstudien (Insbesondere: Betriebliche Gesundheitsförderung als Interventionsinstrument, Herzinfarkt Rehabilitation, epidemiologische Studien zu Arbeit und Gesundheit, evidence-based Medicine). · Forschungsschwerpunkt: "Versorgungsforschung und Gesundheitspolitik" (Insbesondere: Instrumentenentwicklung und -validierung zur Befragung von Kindern und Jugendlichen, kulturvergleichende Studien zur Prävalenz von Verhaltensauffälligkeiten im Kindes und Jugendalter, empirische Krankenhausforschung).
Ebenso wie in Bielefeld und Düsseldorf weisen auch die Kölner Forschergruppen vielfältige internationale Kooperationsbeziehungen auf. So leitet z.B. das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie das Management eines Netzwerks führender internationaler Vertreter der Gesundheitsökonomie aus den Ländern England, Frankreich, Niederlande, Italien, Schweden, Schweiz sowie den USA.

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