
- im Aufbau (Feb 2004)

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A
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hormonelle Signalübermittlung über Adrenalin (Nebenniere)
oder über adrenerge Nervenfasern, z.B. adrenalin-vermittelte Symptome
bei Hypoglykämien
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röntgenologische Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel,
z.B. der Leber oder der Bauchspeicheldrüse, s.a. Chemoembolisation,
Coeliacographie
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alte Bezeichnung für neuroendokrine hormonell aktive Tumoren
des APUD-Systems (amin precursor uptake & decarboxylation)
- Assay
labordiagnostische Methode zur Bestimmung von Hormonkonzentrationen
mit verschiedenen Techniken, s.a. RIA, Eliza
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B
- Bombesin - Bombesinom (Gastrin releasing
peptide - GRP)
neuroendokriner Tumor in Pankreas, Lunge, Darm mit Produktion
von Bombesin = gastrin-releasing peptide / GRP
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C
- Calcitonin - Calcitoninom /
medulläres Schilddrüsen-Carcinom
1. neuroendokriner Tumor im Gastrointestinaltrakt mit Produktion
von Calcitonin
2. calcitonin-produzierende maligne Tumoren der Schilddrüse
- Carcinoid
häufigster neuroendokriner Tumor des Gastrointestinal-
(Magen-Darm-) Traktes, zumeist im distalen Dünndarm (Ileum), häufig
mit klinischem Carcinoid-Syndrom (Serotonin)
- Chemoembolisation, Chemoperfusion
spezielles Behandlungsverfahren von Lebermetastasen mit alleiniger
Chemotherapie (Perfusion) bzw. mit zusätzlich gesetzten Gefässverschlüssen
(Embolisation)
- Chromogranin
im Blut zirkulierendes Eiweiss, welches aus neuroendokrinen
Körperzellen stammt und bei neuroendokrinen Tumoren unspezifisch
mässig bis deutlich erhöht sein kann, dient z.T. als "Marker"-Substanz
einer NET-Aktivität
- Coeliacographie
Röntgendarstellung des Truncus coeliacus mit Gefässzugang
zu Leber, Milz und Pankreas. Wird erreicht über eine Arterienpunktion
in der Leistenbeuge.
- C-Peptid
Eiweiss-Bruchstück, welches bei der Insulinfreisetzung
aus Proinsulin in gleichem Mengenverhältnis mit freigesetzt wird.
Dient als Kontrollwert der Insulinbestimmungen. Erhöht beim Insulinom,
erniedrigt oder negativ bei Diabetes mellitus.
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D
- DOTATOC, DOTANOC
Therapie mit radioaktiv markierten Analogen (chemisch Verwandten)
des Somatostatins, einem weit-verbreiteten Hormon des Organismus mit zumeist
hemmenden Funktionen. Damit ist eine hochdosierte Bestrahlung vor Ort
am Tumor oder Metastasen möglich, falls das Gewebe positiv für
entsprechende Bindungsstellen (Rezeptoren ) reagiert (= Radiopeptid-Therapie).
Nur an wenigen Zentren möglich. Häufig verwendete Isotope sind: 90-Yttrium, 111-Indium, 68-Gallium, 177-Lutetium
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E
- ELISA
nicht-radioaktive einfache Bestimmungsmethode zur Erfassung
von Hormonkonzentrationen (= enzyme linked immuno-sorbent assay) - vgl.
Insulin-Assays unter www.insulinoma.net: "insulinoma" - "assay"
- Embolisation
Gefässverschliessende Massnahmen in der Leber bei der
Behandlung von Metastasen mit Lipiodol (Fettemulsion), Acrylpolymeren
(Kunststoffpartikel verscheidener Grösse oder Gewebeklebern. z.T.
in Kombination mit lokaler arterieller Chemotherapie (Chemoembolisation)
- Endosonographie
Lokalisatiosnverfahren bei der Suche nach Tumoren im Bereich
von Duodenum und Bauchspreicheldrüse. Statt einer Lichtquelle bei
der normalen Magenspiegelung wird ein Ultraschallkopf an der Spitze verwendet.
- entop - ektop
Tumorauftreten im gleichen oder in einem anderen Organ im Vgl.
zur normalen Hormonsekretion
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F
- Hungertest
wichtigster diagnostischer Test bei Hypoglykämien (Unterzuckerungen)
bzw. bei Insulinom-Verdacht. Erlaubt sicheren Ausschluss bzw. sicheren
Beweis der Erkrankung (auch Fastentest genannt). Beim Gesunden über
72 Stunden, beim Patienten mit Insulinom selten mehr als 24 Stunden.
- 5-Hydroxyindolessigsäure (5-HIES)
chemisches Abbauprodukt von Serotonin, welches im Urin ausgeschieden
wird (Bestimmung im abgesäuerten Sammelurin)
- Hyperplasie
diffuse Vergrösserung einer endokrinen Drüse (z. B.
Struma diffusa der Schilddrüse) im Gegensatz zu häufig autonomen
Knoten bzw. Tumoren
IJ
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K
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L
- Lipiodol
fetthaltige röntgendichte Emulsion, die früher häufiger zur Embolisation eingesetzt wurde. Verschlüsse sind nicht permanent
- MEN (multiple endokrine Neoplasie)
genetisch verursachte familiäre Erkrankung mehrerer Drüsen
(MEN Typ 1), zumeist der Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus),
der Bauschspeicheldrüse (pankreatische Gastrinome, Insulinome), der
Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)
- MRT(Kernspintomographie)
- neuroendokrin(e) Tumore
- neuroglucopenisch
neurologische Symptome bei Hyoglykämien (Unterzuckerungen)
durch erniedrigten Blutzucker (bei Insulinom)
- Neuron-spezifische Enolase (NSE)
unspezifisches im Blut nachweisbares Markerenzym bei neuroendokrinen
Tumoren
- Neurotensin
Dünndarm-Peptid welches selten von neuroendokrinen Pankreastumoren
produiziert wird
- Nesidioblastose
diffuse Hyperplasie der Langerhans`schen Inseln mit Hypoglykämien
im Kindesalter (auch genetisch bedingt) - ausgehend von Gangepithelien der
Ausführungsgänge (ductulär); im Erwachsenenalter umstritten
von Pathologen, jedoch nachgewiesen als pankreatogene hyperinsulinämische
Non-Insulinoma-Hypoglykämie mit typischen biochemischen Befunden in
der endokrinologischen Diagnostik
- NET
- NME (nekrolytisches migratorisches
Erythem)
- nicht-funktionelle NET
neuroendokrine Tumoren, die kein aktiv wirksames Hormon produzieren
bzw. freisetzen, keine typische klinische Symptomatik, häufig Vorstufen
von Hormonen oder ungenau diagnostiziert
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O
- Octreoscan
Ganzkörperszintigraphie mit radioaktiv markiertem Somatostatin
(Analog: Octreotide ®), Nachweis von Somatostatin-Rezeptoren
- Octreotid
synthetisches Somatostatin-Analog, zur Behandlung von vielen
neuroendokrinen Tumoren durch subkutane Injektion
- OGTT
oraler Glucose-Toleranztest: Belastung durch Trinken von 75-100
g Glucoselösung, in der Hypoglykämie-Diagnostik bzw. als Bestandteil
des Hungertestes bei Insulinom
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P
- pankreatisches Polypeptid (PP)
Hormon der P-Zellen der Bauchspeicheldrüse mit Wirkungen
auf die Gallenblase, häufig auch unspezifisch erhöhter Marker
der NET; Tumorform = PPom
- Parathormon (PTH) -
Parathyrinom
den Calcium-Spiegel im Blut erhöhendes Hormon der Nebenschilddrüsen
- Perfusion
- PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und PET-CT
nuklearmedizinische Untersuchung (ähnlich einer Szintigraphei), bei der Positronen-strahlende Substanzen (z.B. 18F-Deoxyglucose) injiziert werden, die mit Hilfe der SPECT-Technik CT-ähnliche Bilder ergeben. Dadurch werden Stoffwechselveränderungen, wie sie in Tumorzellen häufig sind, bildlich dargestellt. Mehr Informationen finden Sie unter http:// www.nuk-med.tu-muenchen.de
Bei Verwendung eines DUAL-Gerätes mit simultaner CT-Röhre entsteht das PET-CT, welches durch Image-Fusion die Beurteilung von evtl Läsionen mit 2 verschiedenen physikalischen Techniken ermöglicht. Im PET werden nicht die Organe primär abgebildet.
Andere Positronen-Strahler, wie z.B. die Somatostatin-Analoga (DOTA-Tyr3-Octreotid, DOTATOC und DOTA-Nal3-Octreotid, DOTANOC) werden in Zukunft die Octreotid-Scan-Technik erweitern.
- postprandiale Hypoglykämie
Hypoglykämie, die in eindeutigem Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme
steht; häufig bei Zustand nach Magenoperation. Mehr Informationen unter www.insulinoma.net
- Proinsulin
Vorstufe des Insulins in den B-Zellen der Bauchspeicheldrüse,
wird dort in Insulin und C-Peptid aufgespalten; frei zirkulierend im Blut
beim Gesunden nur in Minimalkonzentrationen, erhöht bei Insulinom
Q
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R
- Radiofrequenz-Ablation (RITA, RFTA)
- RIA (Radioimmunoassay)
Labor-Bestimmungsmethode für geringe und empfindliche
Hormonmengen mit Hilfe radioaktiv markierter Substanzen
vgl. Insulin-Assays unter www.insulinoma.net: "insulinoma" - "assay"
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S
- Serotonin
Botenstoff (kein Eiweisshormon) aus den sog. EC-Zellen des
Magen-Darm-Traktes, häufig erhöht bei Carcinoiden und mitverantwortlich
für das Carcinoid-Syndrom
- Somatostatin-Rezeptor
- Streptozotozin
Chemotherapeutikum mit "toxischer" Wirkung auf neuroendokrine
Tumorzellen; am sichersten bei malignen Insulinomen; häufig auch
bei anderen Tumorformen einsetzbar, insbesondere bei der Chemoembolisation
von Lebermetastasen; Nebenwirkungen: Nierenschädigung, Leberschädigung
(Cholostase), Übelkeit und Erbrechen - kein Haarausfall, keine Blutbild-Beeinflussung
!
- Synaptophysin
Markereiweiss, vor allem immunhistochemisch, bei neuroendokrinen
Tuimorzellen
U
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V
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W
- Whipple-Trias
Gleichzeitige Auftreten einer biochemischen Hypoglykämie
(<40 mg/dl), Nachweis von typischen Symptomen und Besserung der Symptome
durch Kohlenhydrateinnahme
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XYZ
