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besondere Angepasstheit
 
 

 

Kakteen, eine besondere Angepasstheit



Abb.: Kugelkaktee

Kakteen findet man vor allem in den trockenen Gebieten von Amerika. Auf den ersten Blick erscheinen Kakteen nicht wie übliche Pflanzen mit Spross und Blättern. Dies liegt daran, dass die Blätter bei diesen Stammsukkulenten entweder stark reduziert sind oder ganz fehlen. Der Stamm der Kakteen übernimmt daher die Fotosynthese, die sonst in den Blättern stattfindet. Neben der Fotosynthese dienen die dicken Stämme vor allem der Wasserspeicherung. Die Blätter sind umgewandelt zu Dornen; das dient dem Fraßschutz.

Um die Verdunstung von Wasser in diesen trockenen Gebieten möglichst gering zu halten, ist ein größt- mögliches Volumen bei möglichst kleiner Oberfläche von besonderem Vorteil. Daher nähern sich viele Stammsukkulenten einer Kugelgestalt (s. oben).
Gerade die großen Säulenkakteen sind ein Wunder der Natur. Sie existieren in einer für den Menschen lebensfeindlichen Umgebung. Den kargen Verhältnissen perfekt angepasst wachsen sie unglaublich langsam. In den ersten 10 Jahren wachsen sie gerade mal 10cm hoch. Hundert Jahre dauert es, bis sie die ersten Samen zu ihrer Fortpflanzung produzieren. Nach etwa 250 Jahren sind die Säulenkakteen ausgewachsen und erreichen in diesem Alter eine Höhe von über 15 Metern. In diesem ausgewachsenen Zustand können sie bis zu 3.000 Liter Wasser speichern und somit ihrer besonders trockenen Umgebung trotzen.


Abb.: Säulenkakteen