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Eine Lichtsammelfalle ist aus vielen hundert Pigmentmolekülen aufgebaut, die dazu dienen, das Licht einzufangen. Diese bezeichnet man als Antennenkomplex. Des weiteren enthält jede Lichtsammelfalle ein Reaktionszentrum, das aus zwei Chlorophyll a - Molekülen und dem primären Elektronenakzeptor (Phaeophytin) besteht. Trifft nun ein Teilchen des Lichts, ein sogenanntes Foton, auf ein Pigmentmolekül des Antennenkomplexes, so wird die darin enthaltene Energie absorbiert und bis zu einem Chlorophyll a - Molekül des Reaktionszentrums übertragen. In diesem Molekül wird ein Elektron "losgeschlagen", das sich nun auf die Reise durch die Elektronentransportkette begibt. Zunächst kommt es zu einem Elektronentransfer von Chlorophyll a zum primären Elektronenakzeptor Phaeophytin. Von dort gelangt es dann zum nächsten Elektronenakzeptor der Elektronentransportkette, bis ganz zum Schluss zum NADP, das dadurch, mit Hilfe zweier Protonen, zu NADPH + H+ reduziert wird. Aber zurück zum Chlorophyll a: dort ist durch das "entwichene" Elektron eine Lücke entstanden. Diese muss wieder aufgefüllt werden. Das geschieht durch ein Elektron, das durch die Spaltung eines Wassermoleküls im wasserspaltenden Komplex gewonnen wird. Es gibt noch verschiedene Theorien zur Funktionsweise dieses Komplexes, was bedeutet, dass man noch nicht jedes Detail der Funktion kennt. Hieran arbeiten die Forscher noch. Fest steht jedoch, dass dort Wassermoleküle durch die Lichtenergie in Protonen und Elektronen sowie Sauerstoff gespalten werden. Der Sauerstoff wird dann von den Pflanzen über die Spaltöffnungen an die Umgebung abgegeben. Aber wie kann die Lichtenergie aus der Lichtsammelfalle die Wasserspaltung bewirken? Klicken Sie in das Thema "Wasserspaltung" im Steuerrahmen. |