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Tropische
Fr¸chte
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In
den letzten f¸nf Jahren sind tropische Fr¸chte auf dem europ”ischen
Markt aufgetaucht, deren Namen man vor einiger Zeit noch gar nicht
kannte.
Fr¸chte galten zun”chst nicht als Nahrungsmittel, sondern dienten als Leckereien oder sollten die Verdauung anregen.
Indianer
und Afrikaner pflanzten keine Obstb”ume; erst die Portugiesen begannen
mit der Kultivierung der Fr¸chte. Die Wildwachsenden Arten sind
s”uerlicher und bitterer im Geschmack; erst die Z¸chtung vergr–ssert
Zuckergehalt und Anteil des Fruchtfleisches. Die Europ”er erfuhren
durch die Seereisen bereits im Mittelalter von den unbekannten Fr¸chten
des Orients, die ¸ber das Mittelmeer kamen und bereits damals sehr
gesch”tzt waren.
Die tropischen Fr¸chte Brasiliens offenbarten
den ersten Reisenden auf eine greifbare Art die aufregende,
faszinierende und ¸ppige Pflanzenwelt. Die Reisebeschreibungen des 18.
und 19.Jh. r”umten der detaillierten Schilderung der Artenvielfalt mit
ihren exotischen Formen und neuartigen Geschmacksrichtungen einen
wichtigen Platz ein.
Die Portugiesen mit ihrer Freude am
Experimentieren verpflanzten die verschiedenen Fruchtsorten von einer
Kolonie in eine andere. So auch mit Erfolg in Brasilien: Viele Sorten,
die heute in Brasilien verbreitet sind - Mango, Banane und Zuckerrohr -
waren urspr¸nglich nicht in der "Neuen Welt" beheimatet.
Tropische
Fr¸chte sind in Brasilien in grosser Vielfalt zu finden, und h”ufig ist
das, was im Norden gepflanzt und gegessen wird, im ¸brigen Lande nicht
bekannt: der Murici, der AÁai oder der BabaÁu zum Beispiel. Im
Nordosten wachsen Umbus, Caj·s, Graviolas und Mangabas, die man in
anderen Landesteilen kaum kennt, und die zu ausgezeichneten
Erfrischungsgetr”nke und Eis verarbeitet werden.
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| AÁaÌ - Euterpeoleracea
(Palmae) Aussergew–hnlich in an dieser Frucht ist, das
der AÁaÌ-Saft erst durch die Medien Brasiliens entdeckt
wurde und einen "Gesundheits-Boom" ausgel–st hat... |
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Acerola auch Kirsche der Antillen
genannt, stammt aus Zentralamerika und Brasilien, wo sie
noch heute zu finden ist. Sie ist eine der Vitamin-C
reichsten Pflanzen... |
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| BabaÁu ist eine stattliche, sehr hohe ÷lpalme, mit dichtem
Blattschopf, von charakteristischem Aussehen. Von den
Ureinwohnern "UauaÁu" genannt, ist sie in den Staaten
Maranh“o und PiauÌ beheimatet... |
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Buriti oder Miriti sind hohe
Palmen, mit Ausgespreizten, tief eingeschnittenen und
langstieligen Bl”ttern. Sie wachsen mit Vorliebe in
Best”nden, in Amazonien und S¸damerika... |
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| Cacau - Kakao
Bereits die Indianer in S¸damerika, die Mayas und Azteken,
kannten Kakao. Sie nannten ihn Xocolatl. Um 600 n. Chr.
wurden in Yucatan die ersten Plantagen gepflanzt. Die
Azteken verwendeten die Kakaobohne sogar als
Zahlungsmittel... |
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| Caj™
- Cashewnuss sind die Samen des tropischen Acajou- oder Nierenbaumes, der im Nordosten Brasiliens
beheimatet ist und durch die Portugiesen bereits im 16.Jh.
nach Afrika und Indien gelangte... |
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| Catuaba-B”ume sind beheimatet in den tropischen Regenw”ldern
S¸damerikas. Nur die Rinde des Baumes wird genutzt, die, wie
beim Lapachobaum, schnell wieder nachw”chst. Dadurch wird
der Regenwald –kologisch sinnvoll genutzt und nicht
ausgebeutet und zerst–rt... |
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| Coco
- Kokosnuss Der Ursprung der Kokospalme ist bis heute
ungekl”rt. Zur Zeit der spanischen Eroberung wurde sie in
Amerika vor allem an der Pazifikk¸ste und den ihr
Vorgelagerten Inseln angetroffen. Heute kann man sich die
K¸ste Brasiliens nicht mehr ohne die endlosen
Kokospalmenhaine vorstellen... |
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| CupuaÁu Cupua
u, "Theobroma grandiflorum", ist ein Baum aus dem
Amazonasgebiet, ein naher Verwandter des Kakao, der eine
H–he bis zu 20m erreichen kann. Der Baum bringt grosse,
dunkelbraune, etwa k¸rbisf–rmige Fr¸chte hervor... |
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Goiaba - Guave ein aus dem tropischen
Amerika stammender Obstbaum und geh–rt zur Familie der
Myrtengew”chse. Guavas wachsen auf einem immergr¸nen Strauch
bzw. einem bis zu 8m hohen Baum... |
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| Graviola-Baum ist ein kleiner, immergr¸ner Baum, der bis zu
5-6m hoch werden kann. Die Frucht hat die Form eines Herzens
mit gelb-gr¸ner Farbe und weisssem Fleisch... |
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Guaran· ... der schonende Muntermacher seit
Jahrhunderten bew”hrt! Schon vor Jahrhunderten entdeckten
die Amazonas-Indianer Guaran·, die rote Frucht einer
Lianenpflanze und nannten sie "warana"... |
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| Jaca - Brotfrucht
Der Jaca-Baum stammt urspr¸nglich aus Asien und ist ein
Stammbl¸tler. Die Brotfruchtb”ume erreichen bis zu 20 Meter
H–he, ihre tief eingeschnittenen Bl”tter sind lang, ledrig
und gl”nzend dunkelgr¸n... |
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Jenipapo Die Geschichte der Frucht Jenipapo geht bis zu
den Ureinwohnern zur¸ck, welche aus den gr¸nen Fr¸chten eine
schwarz-blaue Fl¸ssigkeit, eine Art Tinte, zur
K–rperbemalung benutzten... |
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| Lim“o Die
"Limette" entstammt der weit verzweigten Familie der
Zitrusfr¸chte. Als k”lteempfindlichste Zitrusart ist sie ein
reines Tropengew”chs. Lim“os wachsen auf mit kurzen,
scharfen Dornen bewehrten Str”uchern... |
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Mam“o - Papaya auch als
Baummelonen bekannt - stammt urspr¸nglich aus Mexiko und
w”chst traubenartig an bis zu 10 m hohen B”umen. Ihre
Fr¸chte sind je nach Sorte rund, eif–rmig, l”nglich oder
birnenf–rmig... |
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| Umbu Auf M”rkten,
an Bushaltestellen, auf der Strasse, ¸berall trifft man
H”ndler mit Netzen an, in denen sich kleine gelb-gr¸ne
Fr¸chte befinden. Unter der Lederhaut wartet ein s¸ss-saures
Fruchtfleisch... |
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