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Elkes Bericht |
Brasilien vom 1.-19.9.2007
Eine botanische Exkursion, ausgedacht und vorbereitet von Eugen Moll, wer wollte da nicht mit; 12 sollten es sein, es werden 14 - schließlich 16. Aber wo bleiben die Kölner, als in Frankfurt eingecheckt wird? Haben sie den Zug verpasst? Nein, nur eingeschlafen sind sie im Warteraum. Mit Unterbrechung in Lissabon fliegen wir nach Bahia da Salvador. Da nimmt uns Rainer Dungs in Empfang und geleitet uns per Bus zunächst in das hübsche Praia do Forte am Meer. Ab jetzt unternimmt er weitgehend die Führung; Eugen und Kristiane Moll können sich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Keiner von uns ahnt, wieviel Telefonate, Verhandlungen mit dem DER Köln, Absprachen mit Rainer Dungs und Schreiberei sie die Vorbereitung der Reise gekostet hat. Dank sei ihnen! Schwarz auf Weiß finden wir dann das Programm mit allem Wissenswerten dazu, von Rainer ausgedruckt, und mit freundlicher Willkommenskarte und einem Glücksbändchen, dem Fitinha, auf unseren Zimmern. |
| Am nächsten Morgen lassen uns die vielen exotischen Bäume mit Äffchen und Leguan und Blumen auf dem Mittelstreifen der Hauptstraße - und natürlich die Läden und Stände - kaum ans Ziel gelangen: dem Tamar-Projekt zum Schutz der Schildkröten. Unter luftigem Schilfdach kühlen wir uns runter mit köstlichen Säften, den sucos, in großen Glaskaraffen, und genießen den Blick auf Palmenstrand und Meer. Einige nehmen gleich ein Bad. Wegen der Hitze wird das Botanisieren in den Dünen auf den späteren Nachmittag verschoben, wobei wir schon um 18h von der hereinbrechenden Dunkelheit überrascht werden. |
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Außer Pflanzen, die in einem eigenen Teil beschrieben werden, sehen wir die ersten Rabengeier in den hohen Palmen am Strand und eine Vogelspinne in einer Bromelie, Erdringe, von Ameisen aufgeworfen, Krabben, über den Sand huschend.
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Bis zum Abendessen können wir noch ein Bad im Pool auf der Dachterrasse unserer Pousada nehmen oder von der Terrasse vor unseren Zimmern auf das Dächergewirr zwischen Bäumen und Rankpflanzen schauen und den munteren Stimmen von der Straße unten lauschen. Statt der gelbbrüstigen Bem-te -vi's fliegen jetzt Fledermäuse.
Begeisterte uns am Abendessen die köstlich zubereitete Muqueca mit Fisch, Krabben oder Shrimps, Reis, Maniok in verschiedenster Darbietung - so gehen uns beim Frühstücksbuffet die Augen über: diverse Säfte, Obst in Hülle und Fülle, Müsli, Yoghurts, verschiedenste Brotsorten, Kuchen etc. Gewichtszunahme ist auf diese Weise nicht zu verhindern - trotz der vielen Wanderungen.
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