Beispiel: Oberflächenvergrößerung der Nahrung

Bei der Verdauung kannst du an mehreren Stellen das Prinzip der Oberflächenvergrößerung beobachten: und zwar sowohl an der Nahrung selbst als auch an den Verdauungsorganen.


Mundhöhle
Die Oberflächenvergrößerung an der Nahrung findet bereits beim Kauen im Mund statt. Links siehst du ein Schema von dem Bau des Mundes. Zur Vergrößerung klicke auf das Bild! Das Kauen teilt die aufgenommene Nahrung in immer kleinere Teile und vergrößert so die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. Dass dies wirklich der Fall ist, kannst du am Beispiel der fortlaufenden Halbierung eines Würfels überprüfen!
Die zerkaute Nahrung wird anschließend in den Magen geschluckt. Film zum Schluckvorgang
Schema: Mund
Eine weitere Oberflächenvergrößerung der Nahrung findet im Magen, sowie im Dünndarm durch die Enzyme statt. Diese spalten Nahrungsbestandteile in immer kleinere Einheiten auf. Film zur Enzymwirkung
Eine wichtige Vorarbeit für diese Emzyme leistet die in der Leber gebildete Gallenflüssigkeit. Sie ist selbst kein Enzym. Sie emulgiert Fette in sehr kleine, feine Tröpfchen (Oberflächenvergrößerung), so dass die Verdauungssäfte mit ihren Enzymen das Fett leichter aufspalten und in solche Stoffe umwandeln können, die ins Blut aufgenommen werden.
Verdauungstrakt
Schema:
Verdauungstrakt

Im Dünndarm werden die Nährstoffe, die bei der Verdauung freigesetzt wurden, in die Zellen aufgenommen. Um in einem kurzen Zeitraum möglichst viele Nährstoffe aufnehmen zu können, braucht man eine möglichst große Oberfläche des Darmepithels.
Wie es zu einer Oberflächenvergrößerung im Dünndarm kommt, erfährst du auf der nächsten Seite!


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