Ein weiterer erfreulicher Tatbestand ergab sich aus dem Wiederanstieg der Börsenkurse. So konnten die Verluste, die bei Aktienanlagen in den Jahren 2001 und 2002 entstanden waren, zu einem nicht unbeträchtlichen Teil wieder aufgeholt werden. Ende 2004 verfügte die GFFU daher über ca. 25 Mio. € eigenes beziehungsweise Treuhandvermögen, während es ein Jahr zuvor nur etwas mehr als 23 Mio. € betragen hatte.
Die von der GFFU zu bewältigenden Aufgaben nehmen praktisch Jahr für Jahr zu. Das liegt zum Teil an der Übernahme immer neuer Stiftungen. So wurde 2003 die Gründung der mit einem Anfangskapital von 500.000 € ausgestatteten Unternehmensrechts-Stiftung vorbereitet, die der GFFU im Januar 2004 als 15. Stiftung anvertraut werden wird. Diese Stiftung hat sich insbesondere die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet des Rechnungslegungsrechts zum Ziel gesetzt. Eine weitere, der Kinderklinik dienende und mit ca. 800.000 € dotierte Stiftung wurde ebenfalls im Jahr 2003 vorbereitet. Sie soll bis Mitte 2004 errichtet werden.
Auch im Jahr 2003 wurden wieder mehrere wissenschaftliche Preise verliehen. Den mit 10.000 € dotierten Preis der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf erhielt der Privatdozent für Biochemie und Molekularbiologie Dr. Lars Oliver Klotz für seine Habilitationsschrift. Der mit 12.500 € ausgestattete Reinhard-Heynen- und Emmi-Heynen-Preis wurde an Univ.-Prof. Dr. H. Jörg Thieme, Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität, vergeben. Univ.-Prof. Dr. Christopher Poremba, Oberarzt am Institut für Pathologie der Heinrich- Heine-Universität, konnte den Forschungspreis der Dr.-Günther-Wille-Stiftung (5.000 €) entgegennehmen.
In der Mitgliederversammlung am 23. Oktober 2003 wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Gert Kaiser zum neuen GFFU-Präsidenten gewählt. Er trat mit Wirkung vom 1. Januar 2004 an die Stelle von Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Funk, der die Gesellschaft seit dem Jahr 2000 geleitet hatte. Stellvertreter des Präsidenten sind Dr. Hans-Dietrich Winkhaus, Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel KGaA, Univ.-Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch, Rektor der Heinrich-Heine-Universität, sowie Ulrich Hartmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der E.ON AG, der sich erstmals zur Wahl stellte.
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