Irmgard Siebert

Die Universitäts- und Landesbibliothek – Aufgaben,
Leistungen, Struktur und Ziele


für Arno Schulte-Geers (2002)
Virtuell, digital oder hybrid?

Der rasante Wandel, der in der Produktion, Bereitstellung, Speicherung und Vermittlung von Information in den letzten zehn, zwanzig Jahren stattgefunden hat, hat die Infrastruktur der Bibliotheken sowie die Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen der Bibliothekare grundlegend verändert. Gleich geblieben ist der Dienstleistungsauftrag: Nach wie vor sind Hochschulbibliotheken die wichtigsten Informationsanbieter ihrer Universitäten. Sie beschaffen Informationen und Publikationen, erschließen sie, stellen sie zur Verfügung und archivieren sie. Das Trägermaterial bzw. die Form der Information spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die gewagten Prognosen der neunziger Jahre, die das baldige "Ende des gedruckten Buches" beschworen, sind inzwischen besonneneren Einschätzungen gewichen. "Gedruckte Medien", schreibt der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung,1 "werden weiterhin von hoher Bedeutung für die Informationsversorgung von Forschung und Lehre sein und müssen auch künftig den Bibliotheksnutzern lokal verfügbar gemacht werden". Gleichzeitig nehme die Bedeutung digitaler Publikationen erheblich zu. Daraus resultiert nach Überzeugung des Wissenschaftsrates "ein umfassendes Nebeneinander" unterschiedlicher Medienformen. Die Begriffe "virtuelle" oder "digitale Bibliothek" werden daher zunehmend von dem der "Hybridbibliothek" abgelöst. Darunter ist eine Bibliothek zu verstehen, die entsprechend den Anforderungen der Wissenschaft eine Mischung aus gedruckten und digitalen Publikationen und Informationsquellen vorhält.

Aufgaben

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) hat die Aufgabe, den Bedarf an Fachinformationen in der Universität und zum Zwecke der Weiterbildung auch in der gesamten Region zu decken. Sie stellt Informationen in elektronischer und gedruckter Form zur Verfügung. Dieses Dienstleistungsangebot orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer und den strategischen Zielen der Universität.2 Als Landesbibliothek ist sie zusätzlich verpflichtet, Literatur aus dem Rheinland und über das Rheinland einzustellen, zu erschließen und aufzubewahren.

Um die Qualität des Wissenschaftsstandortes Düsseldorf zu sichern, sorgt die Universitäts- und Landesbibliothek dafür, dass die gewünschten Informationen rasch zugänglich sind oder zügig geliefert werden können. Dabei steht die Nutzung der Informationsnetze im Vordergrund. Die Bibliothek fördert gezielt und kontinuierlich die Informationskompetenz ihrer Benutzer, damit sie die bereitgestellten Medien möglichst effektiv nutzen können. Sie bietet angemessene Arbeitsmöglichkeiten sowohl für das individuelle Studium wie für die Arbeit in Gruppen. Für die Angehörigen der Heinrich-Heine-Universität leistet sie die Publikation, Netzpräsenz und dauerhafte Archivierung ihrer digitalen Veröffentlichungen. Um eine effektive und wirtschaftliche Informationsversorgung sicherzustellen, kooperiert die Bibliothek mit anderen lokalen, regionalen und nationalen Anbietern. Die hohen Anforderungen der Nutzer an die rasche und komfortable Bereitstellung der Schlüsselressource Information erfordern in allen Bereichen der Bibliothek den Einsatz modernster Technologien.

Moderne Technologien und neue Medien

Die Universitäts- und Landesbibliothek hat sich den Herausforderungen des elektronischen Zeitalters früh gestellt. In vielen wichtigen Bereichen der Bibliotheksautomatisierung und der Datenverarbeitungsdienstleistung leistete sie Pionierarbeit. Schon 1972 hat sie mit der elektronischen Erfassung ihrer Bestände begonnen. Ende der achtziger Jahre arbeitete sie im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Entwicklung eines Onlinekatalogs für wissenschaftliche Bibliotheken.3 In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre erprobte sie computerlinguistisch basierte Verfahren zur automatischen Inhaltserschließung und Indexierung, um die Möglichkeiten der elektronischen Nutzerrecherche zu optimieren.4 Nahezu alle bibliothekarischen Tätigkeiten erfolgen heute DV-gestützt. In Kürze wird die ULB ein neues integriertes lokales Bibliothekssystem implementieren, wodurch bibliothekarische Geschäftsgänge weiter rationalisiert und Benutzungsdienstleistungen optimiert werden können. So kann der Anschluss an nationale und internationale Standards gesichert werden.

Auch die Erwerbung, Bereitstellung und Evaluierung der so genannten "Neuen Medien" hat die ULB von Anfang an sehr intensiv betrieben. Überregional bekannt wurde sie beispielsweise durch die seit 1995 aufgebaute "Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek" (DVB). Dabei handelt es sich um eine nach Fächern sortierte, knapp 20.000 Internetquellen umfassende Sammlung. Sie wird weltweit geschätzt und genutzt. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek und Technischen Informationsbibliothek Hannover führte die ULB das DFG-Projekt "Accelerate – Elektronische Zeitschriften in der überregionalen Literaturversorgung" durch. Im Rahmen dieses Projektes wurden die Nutzungshäufigkeit, die Zugriffsformen und die Akzeptanz der elektronischen Zeitschriftenangebote der Bibliothek quantitativ und qualitativ analysiert.5 Die Ergebnisse dieser Untersuchung beeinflussten die konsortialen und lokalen Vertragsabschlüsse mit den Verlagen und trugen wesentlich zu einer stärker bedarfsorientierten Erwerbung elektronischer Zeitschriften bei. Zur Zeit arbeitet die ULB gemeinsam mit den Physikalischen Grundpraktika der Heinrich-Heine-Universität an einem Multimedia-Pilotprojekt zur "Entwicklung einer hypermedialen Lernumgebung in der naturwissenschaftlichen Nebenfachausbildung". Am Beispiel "Physikpraktikum für Medizinstudierende" sollen technische und methodische Instrumentarien erarbeitet werden, die auf andere Bereiche der naturwissenschaftlichen Nebenfachausbildung übertragbar sind.6

Von der "Hol-" zur "Bring- Bibliothek"

Durch die Entwicklung leistungsfähiger digitaler Informations- und Kommunikationsnetze wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um Information unabhängig von Raum und Zeit verfügbar zu machen. Deshalb sind Bibliotheksdienstleistungen immer weniger an den Ort der Bibliothek gebunden. Sie können campusweit – in Abhängigkeit von Lizenzbedingungen auch weltweit – von jedem individuellen Arbeitsplatz aus genutzt werden. Die Universitäts- und Landesbibliothek arbeitet kontinuierlich daran, ihr schon bestehendes Angebot an zeit- und ortsungebundenen Dienstleistungen auszubauen:

  • Der gesamte Zeitschriftenbestand, der größte Teil des Buchbestandes sowie alle digitalen Medien sind in elektronischer Form nachgewiesen. Der noch nicht DV-gestützt erfasste Bestand wird zur Zeit im Rahmen eines Retrokonversionsprojektes elektronisch erschlossen.
  • Das Angebot an elektronischen Periodika umfasst mehrere tausend Titel – sowohl lizenzierte wie frei im Internet verfügbare. Die überregionale kooperative Verzeichnung und Bereitstellung erfolgt über die Regensburger Elektronische Zeitschriftenbibliothek. Die Bibliothek strebt eine fortschreitende Umstellung des Zeitschriftenbezugs auf elektronischen Zugang an (electronic-only), sofern die Publiblikationsform und die Verlagskonditionen dies ermöglichen.
  • Die Bibliothek bietet alle wichtigen allgemeinen und fachspezifischen Nachweisdatenbanken campusweit über das Bibliotheksnetz an. Über eine Datenbank der Datenbanken kann alphabetisch und systematisch auf sie zugegriffen und es können Informationen zum Inhalt jeder einzelnen Datenbank eingesehen werden. Im Rahmen der Digitalen Bibliothek NRW, auf die über die Homepage der ULB Zugriff besteht, sind darüber hinaus datenbankübergreifende Recherchen möglich.
  • Die Universitäts- und Landesbibliothek hat alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur elektronischen Veröffentlichung von Dissertationen und anderen Publikationen der Heinrich- Heine-Universität geschaffen und bietet bereits mehrere hundert Titel in ihrem Netz an.
  • Die ULB kann nur einen Teil der verfügbaren Literatur und Information lokal bereitstellen. Elektronische Bestell- und Liefersysteme wie JASON und SUBITO ermöglichen es, andernorts verfügbare Information rasch zu beschaffen. So können Artikel aus circa 100.000 Zeitschriften innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung gestellt werden.
  • Alle Informationen, die zur Benutzung der Bibliothek erforderlich sind oder sie erleichtern, können über ständig aktualisierte WWW-Seiten abgefragt werden. Ein abonnierbarer E-Mail-Newsletter informiert über alle Neuerungen im Dienstleistungsangebot der ULB.

Bibliothek als Lehr- und Lernort

Die Universitäts- und Landesbibliothek wird im Durchschnitt pro Tag von 3.100 Nutzern aufgesucht. In einer für Forschung und Studium förderlichen Arbeitsumgebung und einer angenehmen Atmosphäre stellt sie über 1.400 Leseplätze, zahlreiche individuelle Arbeitskabinen (Carrels) und mehrere Gruppenarbeitsräume zur Verfügung. Für Schulungen und zum Zwecke des Selbstlernens und Selbststudiums wird ein Multimediaraum mit zehn Arbeitsplätzen angeboten. Mit 210 PC-Arbeitsplätzen, von denen knapp die Hälfte internetfähig sind, stellt die ULB pro 1.000 Studierende mehr als acht PC-Arbeitsplätze bereit und liegt damit weit über den Vorgaben des Hochschulbauförderungsgesetzes, das zur Zeit nur drei PC-Arbeitsplätze pro 1.000 Studierende vorsieht. In der Zentralbibliothek, den Fachbibliotheken und in der Medizinischen Abteilung sind insgesamt 1.343.000 Bände frei zugänglich aufgestellt. Bücher aus dem Magazin können in kürzester Zeit für die Ausleihe verfügbar gemacht werden. In der Lehrbuchsammlung sind Lehr- und Studienmaterialien in bedarfsgerechten Exemplarzahlen vorhanden. Großzügige Öffnungszeiten erhöhen den Wert dieser Dienstleistungen, so dass die ULB auch als "Hol-Bibliothek" für ihre Nutzer attraktiv ist.

Die neuen Formen der digitalen Informationsversorgung haben die Informationen vermehrt und ihre Erzeugung und Bereitstellung beschleunigt. Die Recherche nach und in elektronischen Medien ist wesentlich komfortabler und schneller als in konventionellen Medien. Durch die Komplexität und Heterogenität des Informationsangebots ist es jedoch schwieriger geworden, systematisch zu recherchieren und ein qualitativ hochwertiges und vollständiges Ergebnis zu erhalten. Den Nutzern muss die Einsicht vermittelt werden, dass ein schnell erzieltes Resultat nicht unbedingt identisch ist mit dem Resultat, das grundsätzlich möglich und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten auch nötig ist. Eine im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführte Studie über die Nutzung elektronischer wissenschaftlicher Information in der Hochschulausbildung7 hat ergeben, dass das Internet zwar zum Informationsmedium Nummer eins der Studierenden geworden ist, dass von einem systematischen, professionellen Gebrauch dieses Mediums aber kaum die Rede sein kann. Statt das gesamte Spektrum fachspezifischer elektronischer wissenschaftlicher Medien zu nutzen, beschränken sich die Studierenden häufig auf das Browsen im Internet mit Hilfe freier Suchmaschinen. Ob sie dabei auf wertvolle und hilfreiche Informationen stoßen, bleibt ihnen den Ergebnissen der Studie zufolge jedoch verschlossen.

Unter der Devise "Von der realen bis zur virtuellen Bibliothek" bietet die Universitäts- und Landesbibliothek ihren Nutzern bereits seit Jahren eine breite Palette von Bibliotheksführungen und -schulungen an. Das Programm umfasst sowohl Schulungen zu konventionellen als auch zu elektronischen Medien der ULB. Es bietet die Möglichkeit, sich in Basisschulungen gezielt über die Nutzung von elektronischen Zeitschriften, Fachdatenbanken oder Dokumentlieferdiensten zu informieren. Effiziente Navigations- und Recherchestrategien werden ebenso vermittelt wie die Fähigkeit, Vor- und Nachteile der einzelnen Informationsquellen zu bewerten. Daneben gibt es für fortgeschrittenere Studierende themenbezogene und problemorientierte Angebote. Zu beliebigen wissenschaftlichen Themenkreisen können gesonderte Termine vereinbart werden.

Trotz dieser intensiven Anstrengungen der Universitäts- und Landesbibliothek – im vergangenen Jahr wurden in 110 Veranstaltungen 1.200 Studierende geschult – wird womöglich nur ein Bruchteil derjenigen erreicht, die diese Unterstützung benötigen. Die oben genannte Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass nur eine Minderheit von circa 16 Prozent aller Studierenden ihre Kenntnisse zur Nutzung elektronischer wissenschaftlicher Information durch das Betreuungspersonal einer Universitäts- oder Fakultätsbibliothek erworben haben. Die meisten Studierenden hingegen sind nach dieser Studie nicht auf diese Weise geschult worden und verfügten folglich nicht über eine professionelle und systematische Informationskompetenz.8 Die Teilnahme an den Angeboten der Bibliotheken ist freiwillig; eine höhere Erfolgsquote kann nur dadurch erzielt werden, dass ein geeignetes Set an Benutzerschulungen als Pflichtveranstaltung in das Studium, insbesondere das Grundstudium, integriert wird. Die Universitäts- und Landesbibliothek sieht ihre Aufgabe darin, in Kooperation mit den Fakultäten und anderen Einrichtungen der Hochschule entsprechende Curricula zu entwerfen und gemeinsame Lehrveranstaltungen durchzuführen. Die Ausbildung und laufende Aktualisierung der Nutzerkompetenz impliziert allerdings einen erhöhten Bedarf an qualifiziertem Personal.

Behindert wird der professionelle Umgang mit den elektronischen Medien auch durch die Informationsüberflutung. Die große Menge an rasch zugänglichen Fachinformationen führt nicht notwendigerweise zu mehr Wissen und Ideen. Qualität und Effizienz von Forschung und Studium erfordern einen optimalen Zugang zu den verfügbaren Informationen und die Fähigkeit, sie zu beurteilen. "Der Erwerb von Wissen", heißt es auch in den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, "läßt sich nicht auf technische Leistungen der Informationsversorgung reduzieren. Für die Umwandlung von Information in Wissen ist eine hohe Urteilskraft für die Bewertung des Informationsgehalts wesentlich." 9 Es wäre jedoch vermessen und unzutreffend zu glauben, dass Bibliothekare als sogenannte Wissensmanager den Forschenden und Studierenden diese Arbeit der Relevanzentscheidung in vollem Umfange abnehmen könnten. Nur in begrenztem Maße können sie durch Selektion und Strukturierung des Informationsangebots diesen Prozess vorbereiten und erleichtern. Zu Recht wird die Integration verschiedener Rechercheoberflächen in eine gemeinsame Oberfläche gefordert. Das ermöglicht sehr komplexe und umfangreiche Resultate. Diese Ergebnisse müssen letztlich von den Benutzern formal und inhaltlich bewertet werden.

Bibliothek als Kompetenzzentrum

Die elektronischen Medien erfordern nicht nur neue Wege bei ihrer Verzeichnung und Vermittlung, sondern bereits bei ihrer Erwerbung. Kaufentscheidungen können nicht mehr isoliert von einzelnen Fachreferenten getroffen werden. Sie müssen mit den potentiellen Nutzern, den Fakultäten, verschiedenen Abteilungen der Bibliothek und gegebenenfalls anderen Bibliotheken und Informationseinrichtungen abgestimmt werden. Die Aspekte, die die Entscheidung beeinflussen, sind wesentlich komplexer als bei rein konventionellen Medien. So muss beispielsweise vorab geklärt werden, ob das Medium nur in elektronischer (e-only) oder zusätzlich in gedruckter Form benötigt wird, ob der Kauf regional koordiniert werden muss, wie viele Lizenzen benötigt werden und ob die Performance im Bibliotheksnetz zufriedenstellend sein wird. Nahezu jedes Produkt bedarf einer individuellen und damit zeitaufwändigen Behandlung; die Routinen, die für die Erwerbung konventioneller Medien entwickelt wurden, sind hierfür völlig untauglich. Nach der Erwerbung sind die auf das Einzelprodukt abzustimmenden begleitenden Dienstleistungen einzuleiten, wie zum Beispiel die Integration in das Schulungsangebot und in die hochschulinterne Öffentlichkeitsarbeit der Bibliothek. Umfang und Art der Nutzung müssen kontinuierlich überprüft und analysiert werden, um die getroffenen Kauf- oder Lizenzentscheidungen zu evaluieren und gegebenenfalls zu revidieren. Ein effizientes Erwerbungs- und Lizenzierungsmanagement für elektronische Medien erfordert einen hohen administrativen Aufwand und sehr sichere bibliotheksfachliche und DV-technische Fähigkeiten.

Neue Aufgaben und Dienstleistungen – und damit erhebliche Mehrbelastungen – entstehen auch dadurch, dass aufgrund stagnierender oder gar sinkender Etats die von den Wissenschaftlern und Studierenden vor Ort benötigten Zeitschriften und Bücher nicht mehr gekauft werden können. Knapper werdende Etats erfordern eine sehr zeitintensive Evaluierung der gesamten Erwerbungspolitik. Es müssen Profile erstellt werden, die den Nutzern wie den Unterhaltsträgern transparent machen, welche Medien aus welchen Gründen und in welcher Intensität erworben werden. Viele Zeitschriftenabonnements können nicht mehr gehalten werden. Die negativen Folgen der Stornierungen müssen durch Zeitschriftennutzungsanalysen sowie lokale und regionale Koordinierung gemildert werden. Für die lokal nicht mehr verfügbaren Medien müssen Ersatzdienstleistungen wie Current Contents auf Basis persönlicher Profile sowie Dokumentlieferdienste bereitgestellt werden. Diese Angebote sind kontinuierlich zu optimieren und den sich ändernden Bedingungen anzupassen. Während Zeitschriftenartikel inzwischen weitgehend elektronisch übermittelt werden, muss der physische Transport der Bücher in einer Weise gestaltet und weiterentwickelt werden, die den Anforderungen der Nutzer entspricht. Um diese Ziele zu erreichen, beteiligt sich die Universitäts- und Landesbibliothek aktiv als Pilotbibliothek an der Entwicklung einer Online-Fernleihe für Nordrhein- Westfalen.

In nahezu allen Bereichen erzwingen die neuen Medien veränderte und differenzierte Arbeitsabläufe. Es müssen neue Geschäftsgänge und Strukturen entwickelt werden. Damit die Mitarbeiter diesen Anforderungen gewachsen sind, wird eine kontinuierliche und gezielte Personalentwicklung betrieben. Die Mehrbelastungen insbesondere in den DV- und Informationsabteilungen müssen – sofern keine neuen Stellen zur Verfügung stehen – zu Lasten anderer Abteilungen ausgebaut werden. Stellenreduzierungen würden diese notwendigen Umschichtungen unmöglich machen und in der Folge zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil der an der Heinrich-Heine-Universität Forschenden, Lehrenden und Studierenden führen.

Fachreferat

Die Entwicklung der Informationstechnologie und die steigende Bedeutung der digitalen Publikationsformen haben im Kontext der Etatkrise der Bibliotheken und der Forderung nach Einführung betriebswirtschaftlicher Methoden zu einer starken Veränderung der Tätigkeitsbereiche des Höheren Dienstes geführt. Auch Arbeitsweise und Arbeitsmethoden im Bereich der "klassischen" Aufgaben – das sind Bestandsaufbau, Bestandserschließung und -vermittlung – sind davon erheblich betroffen. Der einzelne Erwerbungsvorgang hat sich – wie oben schon dargestellt wurde – von einer isoliert und individuell zu treffenden Entscheidung hin zu einem komplexen Prozess entwickelt. Die konventionelle Kaufentscheidung wird zunehmend durch koordinierende, planerische, evaluierende und kontrollierende Tätigkeiten ersetzt. Im Bereich der Sacherschließung wird der zeitliche Aufwand durch Nutzung von Fremddaten und automatisierte Verfahren (s. o.) zwar weiter reduziert werden können, dafür wird die Informationsvermittlung ein immer größeres Gewicht erhalten.

Bibliotheken werden in fortschreitendem Maße zu Betrieben und haben über die Art und Weise der Verausgabung ihrer Mittel und des Einsatzes ihres Personals Rechenschaft abzulegen. Dabei werden die Managementaufgaben für die wissenschaftlichen Mitarbeiter zunehmen und sich qualitativ verändern. Traditionellerweise obliegt ihnen bereits die Gesamtleitung der Bibliothek, die Leitung der großen Linienabteilungen wie Buchbearbeitung, Benutzung und Koordinierung des Bibliothekssystems, die Leitung von Fachbibliotheken, die Betreuung von Sondersammlungen u. a. Dazu kommen dezernatsübergreifende Aufgabenstellungen für die Bereiche Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen und Bestandserhaltungsmanagement. Neue Aufgaben entstehen vor allem im Bereich Erwerbung elektronischer Medien, Auf- und Ausbau der digitalen Bibliothek, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung und Geschäftsgangsevaluierung.

Einen neuen Tätigkeitsschwerpunkt des Höheren Dienstes stellt die Informationstechnologie dar. Im Hinblick auf die Optimierung der Informationsversorgung und Effektivierung sämtlicher Betriebsabläufe kommt der Bibliotheksdatenverarbeitung eine immer größere Bedeutung zu. Ihre enge Verzahnung mit den bibliothekarischen Arbeitsabläufen macht die Einrichtung einer bibliothekseigenen DV-Abteilung erforderlich, die gewährleistet, dass die DV-Anwendungen so bibliotheksgerecht wie möglich gestaltet werden. In Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum, das die Gesamtverantwortung für die Infrastruktur des Hochschulnetzes trägt, unterhält die Bibliothek eine Serverarchitektur zur Archivierung und Nutzung von Netzpublikationen, sie betreibt ein Local Area Network (LAN) für die elektronischen Dienstleistungen der ULB und stellt 210 PC- Arbeitsplätze für Benutzer und 140 für Mitarbeiter zur Nutzung des Internets, der Datenbanken und des Online Public Access Catalogue (OPAC) zur Verfügung. Aufgrund des stetig steigenden Bedarfs im Bereich Planung, Betrieb, Koordinierung und Weiterentwicklung der Bibliotheksautomatisierung ist es zwingend, die DV-Abteilung der ULB dem wachsenden Bedarf anzupassen.

Wenn also im Hinblick auf stagnierende oder gar sinkende Erwerbungsetats und den zunehmenden Bedeutungsverlust der klassischen Fachreferenten- und Katalogisierungstätigkeiten Stellen des Höheren und Gehobenen Dienstes aus den Bibliotheken abgezogen werden, werden die Bibliotheken ihres dringend benötigten Innovationspotenzials beraubt. Ihren neuen, sehr schwierigen Aufgaben im Bereich elektronische Informationsversorgung und Informationstechnologie werden sie nur gewachsen sein, wenn sie über hochqualifiziertes Personal verfügen können.

Bibliothekssystem

Das einheitlich strukturierte und zentral verwaltete Bibliothekssystem der Heinrich-Heine-Universität wurde in enger und fruchtbarer Kooperation zwischen Universitätsverwaltung, Fakultäten und Universitätsbibliothek entwickelt.10 Es besteht aus Zentralbibliothek, zwölf Fachbibliotheken und der Medizinischen Abteilung und ist in hervorragender Weise geeignet, Forschung, Studium, Lehre und Weiterbildung rasch und effizient sowohl mit konventionellen als auch mit digitalen Medien zu versorgen. Die einzelnen bibliothekarischen Einrichtungen haben klar gegeneinander abgegrenzte Aufgaben im Gesamtsystem der Informationsversorgung und -vermittlung zu erfüllen; ihre Bestände, Aufgaben und Dienstleistungen ergänzen sich wechselseitig.

Die Zentralbibliothek erwirbt im Wesentlichen grundlegende Forschungs- und Studienliteratur, interdisziplinär angelegte Literatur, Primär- und Quellenliteratur sowie Studienliteratur in Mehrfachexemplaren zum Zwecke der Ausleihe und Nutzung vor Ort. Als Informationszentrum der Universität obliegt der Zentralbibliothek die Bereitstellung eines hinreichenden Bestandes an Allgemeinbibliografien, Nationalbibliografien, wichtigen Fachbibliografien, Katalogen und Nachschlagewerken. Wo immer möglich und finanziell vertretbar, wird für diesen Bereich die elektronische Form der konventionellen vorgezogen, weil sie in Bezug auf Komfortabilität und Schnelligkeit der Recherchemöglichkeit überlegen ist. Desgleichen werden elektronische Medien aller Art, wie Datenbanken, Volltexte, Zeitschriften und Multimediaprodukte, grundsätzlich von der Zentralbibliothek erworben, um sie im Netz oder für die Ausleihe zur Verfügung zu stellen. Der Zeitschriftenbestand im Freihandbereich umfasst allgemeine und interdisziplinäre Titel sowie vielgenutzte Fachzeitschriften; im Magazin werden darüber hinaus ältere und wenig genutzte Zeitschriften vorgehalten. Zum Profil der Zentralbibliothek gehören außerdem Handschriften, Alte Drucke, Nachlässe sowie andere seltene und kostbare Werke, die der besonderen Sicherung bedürfen. Als Landesbibliothek stellt sie Pflichtexemplare aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf ein und erwirbt Literatur über das Rheinland. Mit Ausnahme der Medizinischen Abteilung nimmt die Zentralbibliothek für das gesamte Bibliothekssystem die Funktion einer lokalen Archivbibliothek wahr.

Aufgabe der Fachbibliotheken als Forschungs- und Präsenzbibliotheken ist die Bereitstellung spezieller und aktueller Forschungs- und Studienliteratur. Sie dienen in erster Linie den aktuellen Bedürfnissen von Forschung und Lehre. Entsprechend soll ihr Bestand einen Umfang haben, der für den regelmäßigen Lehr- und Forschungsbetrieb überschaubar ist. Die Fachbibliotheken nehmen keine Archivierungsaufgaben wahr. Bei knapper werdendem Stellraum geben sie veraltete oder wenig benutzte Literatur zur Magazinierung an die Zentrale ab.

Die Kombination von wenigen großen Fachbibliotheken, die eine benutzernahe und zügige Bereitstellung der aktuellen Forschungs- und Studienliteratur ermöglichen, mit einer Zentralbibliothek als Kompetenz- und Innovationszentrum stellt zweifellos bis heute eine den klassischen zwei- bzw. mehrschichtigen Bibliothekssystemen überlegene Struktur dar. Die Zentrale ist zuständig für alle Fragen der effizienten Mittelbewirtschaftung, der lokalen und regionalen Erwerbungskoordinierung, der Bibliotheksautomatisierung, der Archivierung und Bestandserhaltung, der Digitalisierung und Weiterentwicklung der Online-Dienstleistungen, der Erwerbung und Bereitstellung elektronischer Medien sowie der Vermittlung von Informationskompetenz.

Ein umfangreiches internes und externes Weiterbildungsangebot für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die kontinuierliche Einbeziehung der "Fachbibliothekare" in Rationalisierungs- und Veränderungsprozesse stellen sicher, dass kein Kompetenzgefälle entsteht und dass alle Einrichtungen des Bibliothekssystems der Heinrich-Heine-Universität auf gleich hohem bibliotheksfachlichem Niveau geführt werden.

Universitätsarchiv

In den kommenden Jahren werden viele Professoren emeritiert werden, die die Gründungs- und Aufbauphase der jungen Düsseldorfer Universität erlebt und begleitet haben. Die 1907 gegründete Akademie für praktische Medizin wird in wenigen Jahren ihr hundertjähriges Bestehen feiern. Gründe genug, um über die Einrichtung eines Universitätsarchivs nachzudenken, das das historische Profil der Universität für die Darstellung nach innen und außen bewahrt und sichert.

Die Aufgabe, ein Universitätsarchiv zu planen, einzurichten und aufzubauen, hat die Heinrich-Heine-Universität im vergangenen Jahr ihrer Bibliothek übertragen. Gemeinsam mit der Universität hat sich die Bibliothek aus wirtschaftlichen und sachlichen Gründen für eine enge Anbindung des Archivs an die Bibliothek entschieden. Durch die Mitnutzung der Infrastruktureinrichtungen der Bibliothek und der Kompetenz der Mitarbeiter werden die Kosten für die Erstausstattung sowie für die laufende Arbeit und Nutzung des Archivs minimiert. Schon im Mai 2001 hat ein wissenschaftlicher Archivar des Höheren Dienstes, der über die erforderliche Fachausbildung verfügt, seine Arbeit in der Universitäts- und Landesbibliothek aufgenommen. Das in kurzer Zeit erstellte umfangreiche Konzept11 und die ersten Arbeitsergebnisse12 lassen bereits jetzt erkennen, dass die Entscheidung richtig war, das Archiv mit professionellem Personal auszustatten.

Die Bibliothek als kultureller Faktor

Einen Glücksfall in der Geschichte der Universitäts- und Landesbibliothek stellt die Übernahme der Bestände der ehemaligen Landes- und Stadtbibliothek dar. Dadurch verfügte die noch junge Universitätsbibliothek nicht nur über einen reichen, lange gewachsenen Bestand an wissenschaftlicher Allgemeinliteratur, sondern darüber hinaus über einen sehr wertvollen Altbestand – aus der Zeit vor 1800 etwa 20.000 Drucke, 998 Inkunabeln und 423 Handschriften. Dieses kostbare Erbe hat die Universitätsbibliothek seit jeher als besondere Verpflichtung betrachtet. Sie hat in ihrem Neubau für eine angemessene räumliche Aufbewahrung gesorgt, eine eigene Handschriftenabteilung gegründet und hervorragende Arbeitsmöglichkeiten für die Nutzer dieser Bestände geschaffen. 1979 errichtete die Bibliothek aus Mitteln der VW- Stiftung eine eigene Restaurierungswerkstatt, um auch für die notwendige Pflege und Erhaltung der alten Drucke und Handschriften gerüstet zu sein. Mit großer Intensität widmete sie sich der Erschließung der Bestände, so dass sie Anfang der neunziger Jahre einen eigenen Inkunabelkatalog und den von ihr selbst betreuten Handschriftencensus Rheinland vorlegen konnte. Im Rahmen eines DFG-Projektes betreibt die Bibliothek zusätzlich seit 1998 die wissenschaftliche Tiefenerschließung der Handschriften. In Kürze werden die ersten Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgelegt werden können.

Die finanziellen Möglichkeiten der im Aufbau begriffenen Universitätsbibliothek reichten jedoch bei weitem nicht aus, um neben den geschilderten Leistungen besonders gefährdete und geschädigte Werke durch teure und aufwändige Einzelrestaurierungen zu erhalten. Auch in dieser Situation hat sich die Bibliothek zu helfen gewusst und gemeinsam mit der Universität in zwei groß angelegten Werbeaktionen Paten, Sponsoren für ihre "Bücher in Not" gesucht und gefunden.13 Insgesamt hat sie mehr als 127.000 DM eingeworben und damit bisher 36 Werke restaurieren können.

Mit ihren seit Anfang der achtziger Jahre durchgeführten Ausstellungen hat die Universitäts- und Landesbibliothek erheblich zum kulturellen Leben der Universität und der Stadt beigetragen. Im Vordergrund stand dabei immer die Präsentation des wertvollen Altbestandes, der unter den verschiedensten historischen, literarischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Aspekten betrachtet wurde. Daneben dienen die Ausstellungen bis heute den Fakultäten und Einrichtungen der Universität als Forum für die Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse und Forschungsvorhaben oder der Präsentation eigener Sammlungen.

Landesbibliotheksaufgaben

Mit der Übernahme der Bestände der Landes- und Stadtbibliothek im Jahre 1970 ist die Universitätsbibliothek keinerlei Verpflichtung zur Weiterführung von deren Landesbibliotheksaufgaben eingegangen. Sie war seinerzeit weder gebunden, den landesbibliothekarischen Sammelauftrag weiterzuführen, noch die lokale und regionale Literaturversorgung im wissenschaftlichen Bereich sicherzustellen. Gleichwohl sind heute ein Drittel der Bibliotheksbenutzer Bürger aus der Stadt und der Region. Die oben beschriebenen Bemühungen um die Erhaltung, Verzeichnung und Bereitstellung der historischen Altbestände der ehemaligen Landes- und Stadtbibliothek sind einerseits Teil des aktuellen Dienstleistungsauftrags der Bibliothek, da die Bestände aktiv von den Wissenschaftlern der Universität genutzt werden, andererseits dienen sie der Erhaltung landeskundlicher Literatur und stellen damit genuin landesbibliothekarische Aufgaben dar.

Im Jahre 1983 wurde die UB Düsseldorf neben der UB Münster Redaktionssitz für die neugegründete Nordrhein-Westfälische Bibliografie; 1993 erhielt sie infolge einer gesetzlichen Neuregelung das Pflichtexemplarrecht für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Seitdem teilt sich Düsseldorf mit Bonn und Münster die Aufgaben einer zentralen Landesbibliothek.14 Für die Erfüllung dieser Aufgabe stellt die ULB – wie auch die beiden anderen Landesbibliotheken – ihre Infrastruktur und auch erhebliche Personalressourcen zur Verfügung. Aufgrund der aktuellen Situation der Bibliothek, die gekennzeichnet ist durch Stellenabzüge im Rahmen des Qualitätspaktes und wachsende Aufgaben im Bereich der elektronischen Dienstleistungen, wird der hohe personelle und finanzielle Einsatz aus Mitteln der Universität nicht mehr lange aufrechtzuerhalten sein.

Ausblick

Um das oben skizzierte Spektrum an neuen und alten Aufgaben bewältigen zu können, braucht die Bibliothek mehr Geld. Die hybride Bibliothek erfordert mehr Mittel für die Erwerbung elektronischer Inhalte – mit der Zunahme der digitalen Medien wird keine Entlastung der Erwerbungsetats verbunden sein – und für den stetigen Ersatz der Informations- und Kommunikationstechnologie, die äußerst kurzen Erneuerungszyklen unterliegt. Um den bereits eingeleiteten Veränderungsprozess erfolgreich fortsetzen zu können, sind außerdem erhebliche Mittel für die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter vonnöten, damit das Mitarbeiterpotenzial für die Dienstleistungen der digitalen Informationsversorgung aus dem konventionellen Bibliotheksdienst gewonnen werden kann. Die hierzu notwendige und von der ULB bereits eingeleitete bibliotheksinterne Personalumschichtung von den bestandsorientierten zu den nutzerorientierten und technischen Bereichen kann nur dann im Sinne der Forschenden und Studierenden weitergeführt werden, wenn der vorgesehene Abbau von qualifizierten Stellen gestoppt wird. Die hybride Bibliothek ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Bibliographie

BERG, Heinz-Peter. "Ergebnisse des Projektes ACCELERATE". Vortrag auf der BDI/DGI-Jahrestagung in Leipzig am 23.3.2000. http://www.uni-duesseldorf. de/ulbd/berg/bibtag.htm (9.7.2002).

GATTERMANN, Günter. "Die Universitätsbibliothek – Rückschau und Ausblick", Uni- Mosaik 2 (1980).

GATTERMANN, Günter (Hrsg.). Der Online- Publikumskatalog der Universitätsbibliothek Düsseldorf. Frankfurt am Main 1991. (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie; Sonderheft 52)

KLATT, Rüdiger, Konstantin GAVRIILIDIS, Kirsten KLEINSIMLINGHAUS, Maresa FELDMANN et al. "Nutzung elektronischer wissenschaftlicher Information in der Hochschulausbildung – Barrieren und Potenziale der innovativen Mediennutzung im Lernalltag der Hochschulen. Endbericht". Dortmund 2001. ftp://ftp.bmbf. de/010612_Endbericht.pdf (9.7.2002).

LANDESBIBLIOTHEKENKONFERENZ NRW (Hrsg.). Landesbibliothek Nordrhein- Westfalen: Sammeln – Erschließen – Informieren. Münster 1995.

LOHMANN, Hartmut. KASCADE: Dokumentanreicherung und automatische Inhaltserschließung. Düsseldorf 2000. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf; 31)

NIGGEMANN, Elisabeth (Hrsg.). Zukunft der Sacherschließung im OPAC. Düsseldorf 1996. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf; 25)

PLASSMANN, Max. Konzept für das Archiv der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Düsseldorf 2001.

PLASSMANN, Max (Hrsg.) Bewahren und gestalten: Ein Jahr Universitätsarchiv Düsseldorf. Düsseldorf 2002. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf; 35)

SCHLIPKÖTER, Hans-Werner. "Begrüßungsansprache zur feierlichen Übergabe der neuen Universitätsbibliothek am 26. November 1979", Uni-Mosaik 2 (1980).

THEYSSEN, Heike und Nicole VIERSCHILLING. "Entwicklung einer hypermedialen Lernumgebung für die naturwissenschaftliche Nebenfachausbildung: Ein gemeinsames DFG-Projekt der Physikalischen Grundpraktika der Heinrich-Heine-Universität und der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf", Bibliotheksdienst 35 (2001), Heft 4, 458-464.

UNIVERSITÄTS- UND LANDESBIBLIOTHEK DÜSSELDORF. Buchpaten gesucht. Düsseldorf 1998. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf; 29)

UNIVERSITÄTS- UND LANDESBIBLIOTHEK DÜSSELDORF. Richtlinien für das Bestands- und Ressourcenmanagement der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Düsseldorf 2001.

WISSENSCHAFTSRAT. Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken. Greifswald 2001. http://www.wissenschaftsrat.de/ texte/4935-01.pdf (9.7.2002).

Heinrich-Heine-Universität, Universitätsstr.1, 40225 Düsseldorf, Nummer der Telefonzentrale 0211/81-00
Letzte Änderung: 17.01.2006, 10:56
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