Vorwort des Rektors


Das Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2001 erscheint als erster Band Neuer Folge. Bewahrt werden tragende Elemente, die sich bewährt haben. Neu konzipiert und präzisiert sind Zielsetzung, Aufbau, Format, Layout, Erscheinungsfolge und Erscheinungsform.

Das Jahrbuch versteht sich

  • als Forum für den wissenschaftlichen Dialog der Heinrich-Heine-Universität zu Zeitfragen, zu aktuellen Problemlagen und Herausforderungen von Wissenschaft und Gesellschaft,
  • als Brücke der Vermittlung zwischen Forschung und Öffentlichkeit sowie
  • als Gedächtnisort der Innovationen und des Fortschritts in Forschung und Lehre der Heinrich-Heine-Universität und als Speicher der wissenschafts- und hochschulpolitischen Entscheidungen für strukturelle Weichenstellungen mit Langzeitwirkung.

Zielgruppe ist die an den Arbeitsergebnissen in Forschung und Lehre sowie an wissenschaftlichen Entscheidungen der Heinrich-Heine-Universität interessierte Öffentlichkeit.

Diese soll über die Dynamik und das sich wandelnde Profil der Fakultäten kontinuierlich informiert und in die Lage versetzt werden, sich intensiver mit neuen Forschungsfragen und -ergebnissen auseinander zu setzen. Es geht vor allem darum, die Bedeutung der Forschung für die verschiedenen Lebensbereiche und damit auch für unsere gesellschaftliche Entwicklung bewusst zu machen.

Das Jahrbuch erscheint künftig jährlich zu Beginn des Wintersemesters. Es gibt zwei Formen der Publikation. Das Jahrbuch wird weiterhin in Buchform publiziert; ergänzend werden Beiträge zu aktuellen Themen auch im Internet verfügbar sein.

Das Jahrbuch ist so aufgebaut, dass sich die Fakultäten mit ausgewählten Beiträgen präsentieren. Das Thementableau wurde mit den Dekanen diskutiert. Die Bandbreite der Aufsätze reicht u. a. von der Gesunderhaltung der Bevölkerung, der Stammzellforschung, der Pränataldiagnostik, der Schlüsseltechnologie Bioinformatik, der Qualitativen Unternehmensbewertung, Multimedia sowie Jüdischer Geschichtsschreibung bis hin zu Fragen des Völkerrechts und der EU-Osterweiterung.

Die Beiträge vermitteln gleichsam als Momentaufnahme einen Ausschnitt aus dem permanenten Prozess des sich verändernden Profils der Fakultäten. Erst eine Folge von Jahrbüchern eröffnet die Chance, die Tiefe des Gesamtprofils auszuloten und dessen Nachhaltigkeit zu erkennen. Um mit diesem Prozess vertraut zu werden, lohnt es sich für Interessierte, auch die regelmäßig erscheinenden Forschungsberichte und das neue Magazin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu verfolgen.

Das Umschlagbild des neuen Jahrbuchs zeigt Schloss Mickeln, das mit Mitteln der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. im Jahr 2000 zum Tagungszentrum und Gästehaus der Heinrich-Heine-Universität umgebaut wurde. Das Bild wurde gewählt, weil dieser Ort zugleich Symbol für die interdisziplinäre Arbeit zwischen den Fakultäten und für den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ist.

Dank gilt der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V., die großzügig die Mittel zur Vorbereitung und zur Drucklegung des Jahrbuchs bereitgestellt hat.

Ich danke Herrn Kollegen em. Univ.-Prof. Dr. Hans Süssmuth, dass er die Redaktion des Jahrbuchs der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf übernommen hat.

Düsseldorf, den 16. September 2002

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Heinrich-Heine-Universität, Universitätsstr.1, 40225 Düsseldorf, Nummer der Telefonzentrale 0211/81-00
Letzte Änderung: 17.01.2006, 10:56
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